Sonntag, 12. April 2015

Unsterblich - Tor der Nacht



Autorin: Julie Kagawa
Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum: 02.05.2014
Preis: 16,99 Euro
ebook: 13,99 Euro
Seiten: 544
Genre: Dystopie/Fantasy
Fortsetzung zu "Tor der Dämmerung"

Klapptext:

Im Herzen der Dunkelheit bist du auf dich allein gestellt
In einer Welt, in der die Menschen von den Vampiren wie Sklaven gehalten werden, hat die siebzehnjährige Allison die einzig richtige Entscheidung getroffen: Sie hat die Unsterblichkeit gewählt und genießt nun die Vorzüge eines sorgenfreien Lebens unter den Vampiren. Doch ihre Vergangenheit lässt sie nicht los, und als Allie an den Ort zurückkehrt, der einst ihre Heimat war, macht sie eine furchtbare Entdeckung: Die Rote Schwindsucht, die den Menschen vor Allies Geburt zum Verhängnis wurde, ist zurückgekehrt. Und diesmal sind auch die Vampire gefährdet, sich anzustecken. Nur einer kann vielleicht Abhilfe schaffen: Kanin, Allies »Schöpfer«. Unter den Vampiren gilt er jedoch als abtrünnig, und niemand weiß, wo er sich aufhält. Wird es Allie rechtzeitig gelingen, ihn zu finden? 

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Persönliche Meinung:




Zum Cover:
Die Buchgestaltung ist der Gestaltung des ersten Teils sehr ähnlich und gefällt mir, wie auch beim Vorgänger sehr gut. Die wechselnden Farben und das andere „Muster“ sind diesmal in der Farbe blau gehalten und in der Mitte ist die Protagonistin Allie zu sehen, die eine kämpferische Pose einnimmt.



Zur Story:

Vorab: der erste Teil hat mir schon sehr sehr gut gefallen und ich habe mich sehr gefreut, den zweiten Band als Reziexemplar bekommen zu haben. Jedoch hielt das Lesevergnügen nicht lange an, da ich das Buch innerhalb 4 Tagen verschlungen hatte. Es stand an Spannung seinem Vorgänger in nichts nach, so dass es mir unmöglich war, das Buch wieder wegzulegen.


Die Protagonistin Allie hat sich damit abgefunden ein von ihr im ersten Band noch so verhasster Vampir zu sein.

Nachdem sie Zeke und die Anderen sicher nach Eden gebracht hat, ist sie nun allein unterwegs, auf der Suche nach Kanin, ihrem Erschaffer. Dieser befindet sich in den Fängen des verrückten Vampirs Sarren und wird von diesem grausam gefoltert. Die Suche nach diesem ist jedoch nicht so einfach wie erhofft. Auf ihrer Suche streift Allie etwas ziellos umher und muss sich wieder mit dem Konflikt auseinandersetzen, dass sie ja ein Vampir ist und Blut trinken muss.

Allie muss mit dem unberechenbaren Jackal, ihrem Bruder, zusammenarbeiten und dann führt sie ihre Suche auch noch zurück nach New Covington, die Stadt in der Allie aufgewachsen ist und in die sie nie zurückkehren wollte. Doch was sie dort erwartet ist weitaus schlimmer als alles, was sie sich vorstellen konnte....

An dieser Stelle möchte ich nicht mehr allzuviel verraten, da ich sonst spoilern würde.
Das Buch an sich ist eine Mischung aus Vampir-Fantasy und Dystopie. Allerdings sollte man, bevor man mit diesem Buch hier beginnt, den ersten Teil “Tor der Dämmerung gelesen haben“.

Dieser Band beginnt dort, wo Band 1 aufhört. Leser, denen der erste Band bereits gut gefallen hat, werden hier begeistert sein.
Am Anfang des Buches gab es zahlreiche Action und Kampfszenen und ich fühlte mich während des Lesens so, als wäre ich mitten im Gefecht dabei. Die Kampfszenen wurden detailgetreu und sehr lebhaft beschrieben, ohne dabei übertrieben zu wirken. Jedoch für zarte Gemüter könnte es dennoch etwas zu hart rüberkommen.

Die Autorin hat sich hier sehr viel Mühe gegeben, die Welt der Vampire und die Kluft zwischen Mensch und Vampir abwechslungsreich und wortgewandt zu beschreiben. Egal, was man von Julie Kagawa liest, man wird schnell in ihre Welt hinein gezogen. Auch der Spannungsaufbau wurde hier von der Autorin ganz geschickt in Szene gesetzt, so dass man sich während des Lesens keine Sekunde langweite und das Gefühl hatte, wissen zu müssen, wie es weitergeht.

Im Buch gab es ständig diese Konflikte zwischen Vampiren und Menschen und man wurde es einfach nie leid, aus verschiedenen Perspektiven die Welt der beiden Kontrahenten zu betrachten. Besonders, da die Protagonisten eben aus diesen unterschiedlichen Welten kommen, auch, wenn die Vampire natürlich eine wichtigere Rolle spielen.
Gerade die inneren Gedankenspiele von Allie haben mir hier gut gefallen und auch, dass sie versucht, trotz allem ihre menschliche Seite zu bewahren.



Die Charaktere:
  • Allison genannt Allie gefiel mir als Protagonistin wieder mal sehr sehr gut. Sie ist eine absolute Kämpferin, die auch noch sehr sympathisch rüber kommt, weil man ihre inneren Konflikte sehr gut nachvollziehen kann und es toll ist zu sehen wie sie sich dagegen wehrt ein Vampir zu werden und versucht, ihre menschliche Seite zu erhalten.
  • Jackal, Allies Bruder hat mich hier sehr fasziniert, da man eigentlich nie genau weiß, wo man bei ihm dran ist. Man kann nie genau sagen, ob er zu den Guten oder den Bösen gehört, was ihn echt super interessant macht. Zudem ist er auch noch richtig schön sarkastisch und ich musste oftmals schmunzeln über seinen Sarkasmus.
  • Sarren ist meiner Meinung nach ein gelungener Gegenspieler von Allie, da er ein sehr unbarmherziges, sowie verrücktes Wesen besitzt.

  • Der Charakter von Zeke hat in diesem Band eindeutig mehr Tiefe bekommen. Auch ihn hatte ich in diesem Buch richtig zu mögen begonnen.



Fazit:

Ein würdiger Nachfolger von “Tor der Dämmerung“, der an Spannungsaufbau mit dem ersten Teil durchaus mithalten konnte. Dieser Band hat mir sogar noch ein klein wenig besser gefallen, da hier die Nebencharaktere ein wenig mehr Leben eingehaucht bekamen und nicht neben Allie etwas blass aussahen.
Nun möchte ich unbedingt wissen, wie es wohl weitergeht mit dieser wunderbaren Mischung aus Fantasy und Dystopie und hoffe, dass recht bald der dritte Teil erscheinen wird.
Da mich das Buch in allen Punkten überzeugt hat, vergebe ich hier 5 von 5 möglichen Büchersternchen.





Dienstag, 7. April 2015

Verliebt in Hollyhill


Autorin: Alexandra Pilz
Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum: 17.04.2014
Seiten: 384
Genre: Fantasy
Preis: 16,99 Euro
ebook: 13,99 Euro
Zielgruppe: ab 14 Jahren


Klapptext:
Emily ist zurück! Zurück in Hollyhill, dem kleinen Dorf im Dartmoor, und zurück in der Gegenwart. Gemeinsam mit Matt hat sie in den schrillen 80er-Jahren einen Mörder gefasst, das Geheimnis ihrer Herkunft gelüftet und sich Hals über Kopf in den wortkargen Jungen verliebt. Doch der scheint sie plötzlich nicht mehr zu wollen. Aber bevor Emily herausfinden kann, wieso ihre Beziehung zu Matt so kompliziert ist, wird Hollyhill erneut in die Vergangenheit katapultiert – und Emily gleich mit. Willkommen im Jahr 1811! Emily ist hin und weg von den romantischen Regency-Kleidern und den eleganten Hochsteckfrisuren. Viel Zeit zum Einleben bleibt ihr allerdings nicht, denn wie aus dem Nichts taucht eine Kutsche in Hollyhill auf, mit einer bewusstlosen jungen Frau darin. Die Suche nach ihrer Herkunft führt zu einem abgelegenen Herrenhaus. Noch ahnen Emily und Matt nicht, welch düstere Geheimnisse sich hinter den alten Mauern verbergen – und welche dramatischen Auswirkungen diese auf Emilys Zukunft haben …
Gibt's zu kaufen hier: randomhouse













Persönliche Meinung:



Zum Cover:

Das Cover ähnelt sehr stark seinem Vorgänger und sticht wieder einmal sehr ins Auge, nur dass diesmal blau statt gelb die Hintergrundfarbe ist. Man sieht Emily mit ihrem pinknen Schirm, wie sie geradewegs auf das Dorf Hollyhill zugeht, aber diesmal scheint ihre Kleidung aus dem 19. Jahrhundert zu stammen.



Zur Story:

Das Buch beginnt genau dort, wo Teil 1 aufhört. Emily ist wieder im gegenwärtigen Hollyhill gelandet und hat ihr erstes Zeitreiseabenteuer erfolgreich überstanden. Doch kurz darauf kurzes leitet ein kleines Erdbeben einen Zeitsprung ein und diesmal führt es Emily in's Jahr 1811. Anfangs ist Emily noch hin und weg von den schönen Hochsteckfrisuren und zauberhaften Kleidern. Doch viel Zeit für Begeisterung bleibt nicht, denn kurz darauf fährt eine Kutsche in Hollyhill ein und bringt einen ohnmächtigen Gast. Alle Bewohner machen sich an die Aufgabe, diesen Fall zu lösen und auch Emily will tatkräftig helfen. Dass sie dabei einen kniffeligen Fall vorfindet und auf unlösbare Geheimnisse stößt, ist für sie nur das kleinste Problem, denn Emily fängt an über ihre Zukunft zudenken und muss sich einer Entscheidung stellen, was keine allzu leichte Aufgabe ist.

Und auch Matt verhält sich ihr gegenüber wieder sehr abweisend, obwohl sie sich schon in Teil 1 Hals über Kopf in den wortkargen Jungen verliebt hat.

Zuviel mag ich von der Handlung hier nicht verraten, denn sonst wäre Spoileralarm garantiert.

Die Geschichte setzt so ziemlich nahtlos an seinen Vorgänger an, sodass man wieder gut in diese Geschichte hineinfindet. Auch ohne größere Rückblicke fällt es leicht, den Geschehnissen zu folgen, da sich diese, quasi wie von selbst, wieder in Erinnerung rufen.

Trotzdem dass dieser Roman vielleicht nicht ganz so viel an Spannung zu bieten hat, wie sein Vorgänger, was wohl daran liegen mag, dass die größten Geheimnisse bereits aufgeklärt wurden, so weiß er dennoch mit einer Handlung zu punkten, die weder vorhersehbar, noch langweilig zu lesen ist und so dem Leser tolle Lesestunden beschert.

Besonders gut hat mir hier die Beschreibung und das Flair des 19. Jahrhunderts (meiner persönlichen Lieblingszeitepoche) gefallen, allen voran natürlich die wunderbaren Kleider.
Auch in dieser Zeitepoche hatte ich das Dorf Hollyhill sehr in's Herz geschlossen.

Das Buch hat an sich alles zu bieten, was man von einem guten Jugendbuch erwartet: Spanung, Romantik und auch viel Humor. Besonders die Streitereien zwischen Matt und Emily haben mich diesmal wieder sehr amüsiert.

Der Schreibstil ist flüssig, und lässt an Spannung nicht zu wünschen übrig, ohne dass es an den richtigen Stellen langweilt. Ich hatte das Buch wieder mal innerhalb von nicht ganz 2 Tagen durch.

Der Schluss ist in sich abgeschlossen aber lässt auf eine Fortsetzung hoffen.



Die Charaktere:

Emily hat sich meiner Meinung nach etwas gebessert mit ihrer naiven Art. Ging sie mir im ersten Teil damit manchmal schon auf die Nerven, hat sie für mich hier definitiv an Stärke gewonnen.
Die Dorfbewohner und vor allem Matt, Josh und Silly fand ich wie im ersten Buch zuvor wahnsinnig sympathisch. Dem Geschwisterpaar Chloe und Callum begegnete ich mit gemischten Gefühlen. Beide scheinen nicht viel für Emily übrig zu haben und vor allem Chloe nervte immer wieder mit ihrer gemeinsamen Vergangenheit mit Matt und Emily beginnt an Matts Gefühlen für sie zu zweifeln. Dennoch sorgten die beiden für neuen Schwung in der Geschichte.




Fazit:
Ein würdiger Nachfolger des ersten Teils. Mir hat er genauso gut gefallen, wie sein Vorgänger und ich freue mich bereits jetzt, hoffentlich bald einen dritten Teil in Händen zu halten. In Hollyhill muss man sich ganz einfach verlieben.
Bei mir konnte auch dieses Buch mit 5 von 5 möglichen Büchersternchen punkten.




Mittwoch, 1. April 2015

The Hollow - Wahre Liebe ist unsterblich



Autorin: Jessica Verday
Verlag: Arena
Erscheinungsdatum: Juni 2010
Seiten: 432
Preis: 15,95 Euro
Format: Broschiert



Klapptext:
Abbeys beste Freundin Kristen ist verschwunden. Alle Bewohner von Sleepy Hollow glauben, dass das Mädchen tot ist. Dann taucht plötzlich Caspian auf - ein umwerfender, rätselhafter Junge, der immer dort aufkreuzt, wo auch Abbey ist. Und schließlich stößt sie im Tagebuch ihrer Freundin auf ein dunkles Geheimnis und muss bald erfahren, dass auch Caspian nicht der ist, der er zu sein scheint.















Persönliche Meinung:



Zum Cover:
Das Cover wirkt auf mich wie ein typisches Jugendbuch für das weibliche Geschlecht, das liegt zum Teil daran, dass es größten Teils in Lilatönen gehalten ist. Zu sehen ist ein Mädchen, welches die Augen geschlossen hält, das gibt dem Cover eine gewisse mysteriöse Note.


Zur Story:

Zu Anfang lernen wir eine zutiefst traurige und deprimierte Abbey kennen, die den Tod ihrer besten Freundin immer noch nicht fassen kann. Plötzlich ist Kristen nicht mehr da, Kristen, mit der sie alles teilte, jedes noch so kleine Geheimnis. Auf Kristen's Beerdigungsfeier bekommt Abbey unerwarteter Weise Trost von einem gutaussehenden und wirklich gut aussehenden jungen Mann namens Caspian. Nach mehreren zufälligen Begegnungen auf dem Friedhof entdecken beide ihre Gefühle zueinander und es entsteht eine wundervolle zarte Liebe zwischen beiden. Alles könnte so schön sein, wären da nicht die Geheimnisse, die Caspian zum umgeben scheinen. Der Junge besitzt weder Handy noch Telefon, noch nimmt er Abbey jemals mit zu sich nach Hause. Da stellt sich die Frage: wer ist Caspian wirklich und was scheint er zu verbergen? Hat er etwas mit dem Tod von Kristen zu tun? Was sind seine Absichten?

Im Laufe der Geschichte freundet sich Abbey auch mit dem alten Friedhofsgärtner Nikolas und dessen bezaubernder Frau Katy an. Die beiden fungieren für Abbey als eine Art Großelternersatz und stehen ihr oft mit Ratschlägen zur Seite.

Das Buch beginnt recht ruhig, flacht sogar in der Mitte etwas ab, als Abbey wider der normale High-School-Alltag einholt und sie den Schikanen ihrer Mitschülerinnen einfach nur entrinnen möchte. Man erlangt intensive Einblicke in Abbey's Leben, sie taut nach und nach auf und entwickelt sich zu einem sehr selbständigen Mädchen, das schon feste Zukunftspläne hat. Sie erscheint mir mit ihren 16 Jahren sehr reif und erwachsen. Ich mag ihre Art, sie ist mir sehr sympathisch.

Gegen Ende des Buches wird es sehr sehr spannend, als endlich das Geheimnis um Caspian gelüftet wird. Ich fühlte richtig mit Abbey, die an ihrer verzweifelten Liebe zu Caspian trotz allem festhält. Obwohl man sich während der Geschichte immer mal wieder denken kann, was mit den einzelnen Personen los ist, ist es am Ende doch wirklich überraschend, was genau hinter dem alten Friedhofsgärtner und seiner Frau, als auch Caspian steckt.

Romantisch ist natürlich auch die Geschichte zwischen Abbey und Caspian. Bis zum Schluss weiß man nicht genau, welche Rolle er genau in dem Buch spielt. Ich war sehr überrascht und hatte nicht damit gerechnet.


Jedes Kapitel ziert ein Zitat aus dem Buch “Sleepy Hollow“ von Washington Irving, ein cleverer Zug der Autorin, da die Geschichte schließlich in Sleepy Hollow statt findet. So bekommt man, auch wenn man die Legende oder den Film vorher nicht kannte, Eindrücke über das Meisterwerk von Washington Irving, der u. a. auch in diesem Buch Beachtung findet. Ich habe zwar nie die Geschichte "Sleepy Hollow" von Washington Irving gelesen, allerdings den gleichnamigen Film gesehen. So wusste ich ungefähr, worum es sich bei Sleepy Hollow handelt.

Mir hat sehr der schreibstil gefallen, die Geschichte wird aus der Ich perspektive (Abbey) erzählt, ich fand das Buch nicht langweilig geschrieben sondern echt unterhaltsam und ich konnte mich sehr gut in Abbey hinein versetzten und nachvollziehen, was sie fühlt.



Die Charaktere:
  • Abbey gefil mir als Protagonistin sehr gut. Ihre Handlungsweisen sind logisch und nachvollziehbar. Sie ist ein sehr emotionaler Mensch, der es egal ist, dass sie nicht zu den angesagten High-School-Schönheiten ohne Hirn gehört. Sie sagt, was sie denkt und man merkt, was für ein verletzlicher und liebenswerter Mensch sie ist.
  • Caspian, was soll ich zu ihm sagen außer : Wow!!!! Zwar wird man so manches Mal aus seinem Verhalten nicht schlau, mal macht er lauter romantische Sachen, wie z. B. eine Kette basteln für Abbey. Das lässt doch jedes Frauenherz höher schlagen. Und am Ende, als sein Geheimnis gelüftet wird, fand ich ihn sogar noch mehr einfach nur Wow!!!! Er ist ein Gentleman, der gutes Benehmen hat und sich nicht zu schade ist, zu seinen Gefühlen zu stehen. Auch sein Äußeres wird sehr ansprechend beschrieben: weiß-blonde Haare mit einer scharzen Strähne, schwarze Kleidung, so umgibt ihn von Anfang an eines sehr mysteriöse Aura. Caspian hat mit seiner romantischen (aber nicht übertrieben schmalzigen) Art es geschafft, bei mir Herzklopfen zu verursachen.
  • Nikolas, der sympathische Friedhofsgärtner wird für Abbey eine Art Großvater-Figur, der Abbey beschützen möchte. Dieser Nebencharakter ist der Autorin sehr gut gelungen und besonders gut gefallen hat mir, welches Geheimnis ihn umgibt.
  • Katy ist eine entzückende ältere Dame, die sich gerne altmodisch kleidet und eine einfach nur sehr liebenswerte Art an sich hat. Sie möchte man einfach gerne zur Großmutter haben. Ich mochte ihre Art und wie sie immer frischen Pfefferminztee für Abbey gekocht hat.


Fazit:

Dieses Buch hat mich sehr unterhalten, obwohl man immer eine leicht traurige und düstere Stimmung hat, was aber normal ist bei der Thematik. Ich habe das Buch innerhalb von 2 Tagen verschlungen, ich konnte es einfach nicht mehr weglegen, sosehr hat es mich gefesselt, so sehr war ich besessen von dem Drang, endlich wissen zu müssen, wer bzw. was Caspian eigentlich ist.

Ich vergebe hier 5 von 5 möglichen Büchersternchen. Nun werde ich mich sogleich über den zweiten Teil “The Haunted“ hermachen, mit dem ich auch schon fast fertig bin. Eine Rezi dazu folgt in den nächsten Tage.




Montag, 30. März 2015

Westeros - Die Welt von Eis und Feuer


Autoren: George R. R. Martin,
Elio M. Garcia Jr.
Linda Antonsson
Verlag: Penhaligon
Seiten: 336
Erscheinungsdatum: 16.03.2015
Format: HC
Preis: 29,99 Euro

Klapptext:
Um eine fantastische Welt lebendig erscheinen zu lassen, benötigt sie eine Vergangenheit. Daher erschuf Bestsellerautor George R.R. Martin den fiktiven Kontinent Westeros, auf dem sein Meisterwerk Das Lied von Eis und Feuer / Game of Thrones spielt, in jahrelanger Detailarbeit. Dieser prachtvoll ausgestattete Bildband präsentiert erstmals die Geschichte von Westeros – beginnend in der Zeit, in der die ersten Menschen den Kontinent betraten, über die Ankunft von Aegon dem Eroberer und seinen Drachen bis zu Robert Baratheons Rebellion gegen den wahnsinnigen König Aerys II. Targaryen. Damit ist WESTEROS – Die Welt von Eis und Feuer der wahre Prolog der erfolgreichsten Fantasyserie unserer Zeit.

Kann man hier kaufen: Randomhouse











Persönliche Meinung:


Zum Cover:
Das Cover ist, um es schlichtweg mit einem Wort zu sagen: WUNDERSCHÖN. Es ist in dem selben Beigeton gehalten, wie auch die “Das Lied von Eis und Feuer“-Bände. Zu sehen ist das Emblem des Hauses Targaryen, der berühmte rote dreiköpfige Drache. Das finde ich persönlich sehr passend gewählt, da die Geschichte der Targaryen hier einen enormen Teil des Buches ausmacht. Wenn ihr ganz runter scrollt, könnt ihr eine Auswahl an Bildern von dem Buch betrachten, um euch einen Eindruck zu verschaffen.



Zur Story:
Hier handelt es sich nicht um eine abgeschlossene Vorgeschichte, sondern dies ist ein prachvoll ausgestatteter Bildband  über die Welt von "Game of Thrones". Das Buch hat hier weniger eine Story an sich, es erzählt das komplette Hintergrundwissen über die verschiedenen Häuser, Länder und Städte. Im einzelnen werden die Vorgeschichten von fast jedem Targaryen-König erzählt, angefangen von König Aeogen dem Eroberer bis hin zu dem irren Könige Aerys und seinem Sohn Rhaegar.

In's Besondere habe ich mich gefreut, hier sehr viel über König Aegon V – genannt “Der Unwahrscheinliche“ zu hören. Vielen müsste dieser bekannt sein als der Junge Ei aus dem Buch “Der Heckenritter von Westeros“, der Vorgeschichte zu den Hauptbänden. Auch wird hier sehr umfangreich die Rebellion von Schwarzfeuer, dem anderen Zweig der Targaryen (mit dem schwarzen Drachen auf rotem Hintergrund) beschrieben, was in dem Buch "Ein Tanz mit Drachen" ja leider nur kurz angesprochen wurde.

In dem Buch findet man auf fast jeder Seite wunderschöne Zeichnungen aus der Welt von “Game of Thrones“.

Des Weiteren wird in dem Buch auf die Rebellion von König Robert Baratheon gegen den irren König Aerys eingegangen. Das dürfte viele Fans der Serie und der Bücher freuen, da man somit nun endlich die Hintergründe versteht und auch verschiedene Seiten (z.B. die von Tywin Lennister) besser nachvollziehen kann. Auch die anderen Schlachten (z. B. die Rebellion von Balon Graufreud) werden hier sehr umfangreich beschrieben.

Die einzelnen Länder sind hier auch sehr detailgetreu und umfangreich beschrieben und man kann sich anhand der wundervollen Zeichnungen selbst ein Bild davon machen.

Man merkt hier direkt, wieviel Mühe der Autor sich gegeben hat, bei der Beschreibung der vielen unterschiedlichen Charaktere und auch Länder. Es mag zwar anfangs ein wenig viel Input sein, mit den ganzen Königen und Kriegen, aber wenn man die Bücher gelesen hat, sowie auch die Vorgeschichte "Der Heckenritter von Westeros", kommt man gut mit und versteht vieles besser, was in den Bücher nicht so umfangreich beschrieben wurde.

Besonders gut gefälllt mir, dass es ein Inhaltsverzeichnis gibt, in dem alle Charaktere von Targaryen bis Baratheon, Lennister und viele andere aufgezeichnet sind. So kann man nachschlagen, wie es zu der Eroberung von Drachenstein kam, wie die Targaryen damals an die Macht kamen, oder auch einfach nur viel über die Hintergrundgeschichte der einzelnen Häuser erfahren.



Fazit:
Da ich ein absoluter Freak der “Das Lied von Eis und Feuer“-Bücher bin, habe ich einen regelrechten sog. “Zalando-Schrei“ von mir gegeben, als das Buch vom Verlag bei mir eintraf. Wie man auf den Bildern sehen kann, besitze ich jedes nur erdenkliche Buch über diese Serie. Meine Erwartungen an dieses Buch wurden sogar noch bei weitem übertroffen. Natürlich ist dieses Buch ein absolutes Sahnestückchen für eingefleischte Fans. Aber auch wenn man die Bücher nicht gelesen hat, sondern einfach nur Fan der Serie “Game of Thrones“ ist, kann das Buch durchaus sehr interessant und informativ sein.

Mein Dank gilt hier ins besondere dem Autor George R. R. Martin, der für uns Leser diese wundervolle, und doch manchmal recht düstere Welt “Westeros“ erschaffen hat.

Ich vergebe hier natürlich die volle Punktzahl – 5 von 5 möglichen Büchersternchen und sogar noch ein Zusatzherzchen, da mich dieses Buch schlichtweg von Socken gehauen hat. Das Buch ist einfach ein MUSS für jeden Fan der Buchreihe.


+





Bilder:
Hier habe ich eine kleine Auswahl an Bildern zusammen gestellt, die ich meinen Lesern natürlich nicht vorenthalten möchte. Wie ihr seht, bin ich ein absoluter Fan von den Bücher und auch von dem Autor an sich.



So macht Lesen Spaß






Meine Sammlung








Donnerstag, 26. März 2015

Reckless - Das goldene Garn


Autorin: Cornelia Funke
Verlag: Dressler
Erscheinungsdatum: 20.02.2015
Preis: 19,99 Euro (HC)
ebook: 15,99 Euro
Seiten: 480

Klapptext:
Das Schicksalsband der einzig wahren Liebe. Baba Jagas, Kosaken, Spione und ein Zar, der zu Audienzen in Begleitung eines Bären kommt. Diesmal führt die Reise hinter dem Spiegel Fuchs und Jacob weit nach Osten. Auch Will kehrt zurück in die Welt, die ihm eine Haut aus Jade gab - auf der Spur der Dunklen Fee. Aber den Zweck der Reise bestimmt ein anderer: der Erlelf hat den Handel nicht vergessen, den Jacob im Labyrinth des Blaubarts mit ihm geschlossen hat, und er lehrt Jacob und Fuchs mehr über seinesgleichen, als sie je erfahren wollten. Russische Märchen, goldene Türme, düstere Wälder - Cornelia Funkes Sprachzauber ist wieder entflammt.















Persönliche Meinung:


Zum Cover:
Das Cover ist so typisch für die Reckless-Reihe, es ist wunderschön in einem hellblauen Ton. Die Schrift darauf ist silbern, das passt sehr gut zur Geschichte.



Zur Story:
Lange durften die Fans von der Reckless-Reihe warten auf die Fortsetzung dieser märchenhaften und Sagen durchtränkten Buchreihe.
Der Schreibstil ist flüssig, das Buch ist wieder liebevoll illustriert, samt Karte, auf der man die Reise nachverfolgen oder die aktuelle Station finden kann.
Ich mochte die düstere Stimmung, die in dieser Reihe vorherrscht sehr gern.
Diesmal begegnen uns die golden funkelnden Dächer von Moskwa (Moskau), und natürlich, wie könnte es auch anders sein, die gesamte Fülle an russischen Märchen, die in diesem Land erzählt werden.

Mit den ersten Bänden sind mir mehrere Charaktere sehr ans Herz gewachsen. Da ist zum einen die Gestaltenwandlerin Fuchs/Celeste, die stets treue Begleiterin von Jacob Reckless, die sich durch ihren Mut, sowie auch ihre Intelligenz auszeichnet. Zum anderen ist da Jacob, der furchtlose Schatzjäger, dem es in Band 1 gelang, seinen Bruder Will vom Fluch der Goyl zu befreien.

Auch den Bastard-Goyl Nerron fand ich sehr interessant als Bösewicht aus Teil 2.

Nun, kommen wir zu dem heiß ersehnten dritten Band:
Zu Anfang sind Jacob und Fuchs in der Menschenwelt, wo sie Will und Clara besuchen. Doch schon bald verstrickt sich Jacob wieder einmal in Schwierigkeiten. Ein neuer Bösewicht taucht zu Anfang des Buches auf – Spieler. Spieler ist ein sogenannter Erlelf, der Jahrhunderte lang dem Fluch einer Fee erlag, verdammt dazu, in der Menschenwelt zu verweilen. Um seine Rache an den Feen zu vollstrecken, benutzt er den nichts ahnenden Will und die Armbrust, die Jacob aus der Spiegelwelt mitgebacht hat. Da er weiß, das Will ihm niemals freiwllig in die Spiegelwelt zurück gehen würde, spielt er mit seinen Gefühlen und greift zu gefährlichen Mitteln.

Zurück in der Märchenwelt erleben wir die Geschichte aus mehreren Perspektiven.
Da ist die wunderschöne dunkle Fee, die von ihrem Geliebten Kam'ien verraten wird, auf Grund einer Intrige dessen eifersüchtiger Ehefrau Amalie von Austrien. Vertrieben vom Hof geht sie zusammen mit einer kleinen Armee, die ihrem Schutz dient, ihrer eigenen Wege. Noch ahnt sie nicht, dass Will in die Spiegelwelt ausgesandt wurde, um diese zu töten.

Angekommen in der Spiegelwelt, verbündet sich Will ausgerechnet mit dem verschlagenen Goyl Nerron, welcher im 2. Bande von Jacob betrogen und hintergangen wurde. Nach und nach gewinnt die Goylseite in Will wieder Oberhand, was ihm so einiges an Respekt von Nerron einbringt.

Fuchs versucht unterdessen, ihr Martyrium in Blaubarts Haus zu vergessen, was ihr aber nicht so recht gelingt. Wie soll sie jemals wieder einem Mann über den Weg trauen, außer Jacob, den sie immer noch heimlich liebt?

So sind die unterschiedlichsten Charaktere während des ganzen Buches auf einer Reise von einem Ort zum nächsten, und das Ziel ist jedes Mal ungewiss.

Unterdessen wird sich Jacob seiner Gefühle für Fuchs klar. Um sie zu schützen geht er sogar einen gefährlichen Handel mit Baba Jaga ein.

Schön fand ich hier, dass mehrere Märchen und Sagen aus Russland miteinander verwoben wurden.

Jedoch ebbte für mich der Zauber der ersten beiden Bände hier erheblich ab. Manchmal musste ich mich sogar richtig quälen, das Buch weiter zu lesen. Es waren einfach zu viele Handlungsstränge auf einmal, die parallel erzählt wurden, aber nie wurde ein Handlungsstrang zu Ende erzählt, was ich hier als sehr großen Kritikpunkt aufzähle.
Auch ging mir irgendwann dieses Hin und Her zwischen Jacob und Fuchs einfach nur noch auf die Nerven. Erst als ein anderer Mann um die Gunst von Celeste buhlt, fällt es Jacob plötzlich ein, um sie zu kämpfen. Das sorgte meinerseits so manches Mal für ein “Kopf meets Tischplatte“ .

Die einzelnen Orte wie z.B. Varangia (Russland), Austiren (Österreich), Moskva (Moskau) und Lothringen wurden hier sehr bildlich dargestellt. Es war beim Lesen, als wäre ich mitten in diesen farbenprächtigen Orten, das wiederum hat mir sehr gut gefallen und da muss ich wieder einmal der Autorin Cornelia Funke ein großes Kompliment machen.



Die Charaktere:
  • Fuchs ist immer noch unangefochten mein absoluter Lieblingscharakter. Sie beweißt viel Mut und muss so manches Mal sich ihrer traumatischen Vergangenheit stellen. Auch bewunderte ich sie, wie sie mit ihren Gefühlen zu Jacob umging und es sogar schaffte, sich wieder auf andere Männer einzulassen, trotz ihrer schrecklichen Erfahrungen.
  • Will macht hier eine erhebliche Wandlung durch. Anfangs noch das unschuldige Milchgesicht wird gegen Ende des Buches der Jadegoyl in ihm immer stärker.
  • Die dunkle Fee gefiel mir hier sehr gut. Sie ist in meinen Augen eine sehr starke Frau, der in diesem Band hier übel mitgespielt wurde.
  • Jacob ist wie eh und je – ein Abenteurer und Schatzsucher. Jedoch lässt er hier endlich mal seinen Gefühlen freien Lauf.
  • Sylvain, der neue Charakter und treue Begleiter von Jacob und Fuchs hat neuen Schwung in das Buch gebracht. Besonders gefallen hat mir seine herrliche Naivität, die er mit einem französischen Akzent untermauerte.


Fazit:
Der dritte Band der Reckless-Reihe lässt deutlich nach. Die Geschichte hat hier leider von ihrem Zauber etwas eingebüßt, was ich persönlich sehr schade finde, denn schließlich hat die Reckless-Reihe bisher zu meinen absoluten Lieblingen gehört.
Das Buch zog sich an manchen Stellen ewig hin und manchmal wurde es doch schon recht langweilig.
Es konnte mich leider nicht so fesseln, wie seine Vorgänger es konnten.
Vielleicht lag es an den vielen Sichtwechseln, denn die Sicht wechselte fast nach jedem Kapitel, was dazu führte, dass die Geschichte nicht wirklich in Gang kam
Da die Reihe aber mit Band Drei noch nicht zu Ende ist, habe ich noch die Hoffnung, dass es recht bald eine Fortsetzung geben wird, die es schafft, mich wieder so zu verzaubern, wie es die beiden ersten Bände vermochten.
Ich habe sehr lange überlegt, welche Bewertung ich dem Buch geben sollte. Anfangs tendierte ich noch zu 3 Büchersternchen, aber ich entscheide mich bewusst für 4, da die Schauplätze des Buches doch so detailgetreu und liebevoll beschrieben wurden, sowie auch die wundervolle Beschreibung der Charaktere.




Mittwoch, 25. März 2015

Die Zwölf

Autor: Jusitn Cronin
Verlag: Goldmann
Preis: 22,99 Euro HC, 9,99 Euro TB
ebook: 8,99 Euro
Erscheinungsdatum: 14.01.2013
Seiten: 832




Klapptext:
Die Zwölf bedrohen die Welt - und nur Amy kann sie besiegen
Zu Anfang waren es zwölf Kriminelle, die auf die Todesstrafe warteten. Doch dann wurden sie auserwählt für ein geheimes Experiment. Es sollte den Fortschritt bringen, aus ihnen sollten mehr als nur Menschen werden. Doch es schlug fehl. Jetzt sind es diese Zwölf, die das Leben auf der Erde bedrohen und das Ende der Menschheit bedeuten könnten. Und die letzte Hoffnung ruht auf einem Mädchen. Amy ist die Einzige, die sich der Macht der Zwölf entgegenstellen kann. Aber der Gegner ist stark, und ihre Kraft scheint mehr und mehr zu schwinden …


Hier kann man es kaufen: Goldmann Verlag


















Persönliche Meinung:


Zum Cover:
Das Cover ist, wie bei seinem Vorgänger auch, sehr düster gehalten. Zu sehen ist eine Sonnenfinsternis. Das Cover spiegelt die doch recht düstere Geschichte meiner Meinung nach sehr gut wieder und ist sehr passend gewählt.



Hintergrund:
Ich muss hier im Voraus sagen, ich war bereits von Teil 1 “Der Übergang“ ganz gefesselt und habe auch diesen Teil hier innerhalb weniger Tage verschlungen. Anfangs noch skeptisch, da es ja doch schon über 800 Seiten in sehr kleiner Schrift zu lesen sind, flogen die Seiten dennoch einfach so dahin, so dass ich es kaum bemerkte, als ich schon über die Hälfte des Buches gelesen hatte. Der Autor schaffte es mal wieder, mich so zu fesseln, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Die Geschichte war sehr spannend und in einem guten Stil erzählt,so dass das Lesen wirklich Spaß machte.



Die Story:
Die Zwölf knüpft da an, wo "Der Übergang" aufhört. Am Anfang wird der Inhalt des letzten Buches nochmal zusammen gefasst, jedoch ohne dass dieser Rückblick für den Leser langweilig wird, was ich persönlich sehr gut gemacht finde, da somit der Einstieg in dieses Buch um Einiges erleichtert. Somit ruft man sich automatisch wieder alle wichtigen Gegebenheiten wieder ins Gedächtnis.

Im Jahr 97 n. V. beherrschen die Virals die Welt, elf Stämme, hervorgegangen aus den elf Verurteilten, die noch am Leben sind. Im Jahr Null ging alles schief, das Projekt NOAH geriet aus allen Fugen, der CV-Virus veränderte DIE ZWÖLF verurteilten Verbrecher und machte sie zu den Begründern einer neuen Rasse, den Virals .
Nachdem das Labor in den Rocky Mountains in die Luft gejagt wurde, beginnt die Jagd nach den Zwölf erst richtig. Überraschender Weise lernen unsere Helden, dass es wohl noch menschliche Siedlungen gibt. Allerdings finden sie ebenso schnell heraus, dass nicht alle Menschen sich gegen die Virals verteidigen, sondern teilweise sogar gemeinsame Sache mit ihnen machen. Aufgesplittet in kleineren Gruppen machen sich Amy und ihre Freunde auf die Suche nach Babcock und den anderen Virals.

Wie schon im ersten Band springen wir auch im zweiten Band ein wenig durch Zeiten und Orte. Das ist etwas unübersichtlich, gibt der Geschichte aber gleichzeitig auch eine besondere Tiefe.

Der Autor hat das sehr clever gemacht, indem er gerade soviel Informationen über Band 1 einfügt , dass man sich an die Gegebenheiten wieder erinnert, aber auch genug, dass man als Quereinsteiger mit DIE ZWÖLF trotzdem gut mitkommen könnte, ohne den Vorgänger gelesen zu haben. Die Seiten flogen einfach so dahin, der Schreibstil ist flüssig und es wird nie langweilig.

Die Schauplätze wechseln hin und her und somit wird die Handlung vorangetrieben. Anfangs etwas weniger actionreich, später dann epische Action, die auf den Tod Der Zwölf und den dritten Teil hinarbeitet.



Fazit:
Dieser Teil hier hat mir sogar noch besser gefallen als sein Vorgänger. Der Autor Herr Cronin ist ein begnadeter Schriftsteller, und es gelingt ihm ein flotter, erzählerischer, trotzdem ereignisreicher und spannender Schreibstil. Ich persönlich freue mich schon sehr auf den dritten Teil und bin in gespannter Erwartung. Hier vergebe ich 5 von 5 möglichen Büchersternchen.



 


Kaiserliches Bücherreich

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