Samstag, 4. Juli 2020

Das Schattenhaus


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Titel: Das Schattenhaus
Autorin: Tess Gerritsen
Erscheinungsdatum: 27.04.2020
Verlag: Limes
Genre: Thriller
Preis: 15,- Euro (Broschiert)
Ebook: 11,99  Euro




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Klapentext:

Ein unheimliches altes Haus, eine verschwundene Frau und ein dunkles Geheimnis, das tief in die Vergangenheit reicht ...

Nach einem tragischen Ereignis flüchtet Ava von Boston auf eine abgelegene Halbinsel an der Küste Maines. Dort mietet sie ein altes herrschaftliches Haus und hofft, endlich zur Ruhe zu kommen und Inspiration für ihr neues Buch zu finden. Obwohl das Haus zunächst düster und unheimlich wirkt, übt es doch eine unerklärliche Anziehungskraft auf sie aus. Dann beginnt sie plötzlich seltsame Geräusche zu hören, und eines nachts glaubt sie eine schattenhafte Gestalt hinter den Vorhängen in ihrem Schlafzimmer zu sehen. Von den Dorfbewohnern erfährt sie von dem mysteriösen Verschwinden ihrer Vormieterin. Als Ava beginnt nachzuforschen, kommt sie hinter ein verstörendes Geheimnis, das verzweifelt gewahrt werden soll …

(Quelle: www.randomhouse.de)







Meine persönliche Meinung





Das Cover:
Das Cover ist ganz gut gestaltet, man erwartet einen echt spannenden Psychothriller oder zumindest ein richtig bewegendes Psychodrama. Durch die Buchgestaltung wäre ich schon zum Lesen des Klappentextes animiert worden.





Die Handlung:
Zunächst muss ich sagen, der Klappentext klang so verlockend, ein altes Haus, eine junge, alleinstehende Frau, Spukgeschichten, eine atemberaubende und gruselige Kulisse – das klag so voll und ganz nach meinem Geschmack. Ich wusste also anfangs nicht, ob mich jetzt ein Thriller, ein Krimi oder eine reine Gruselgeschichte erwartet.

Unsere Protagonistin , die junge Food-Autorin Ava versucht, in dem alten Haus ihre Schreibblockade zu überwinden. Jedoch schon zu Beginn fühlt sie sich nicht wohl. Seltsame Geräusche versetzen sie total in Angst. Auch machen schauerliche Gerüchte über das Haus die Runde im angrenzenden Dorf.
Bis zum ersten Drittel fand ich das Buch richtig gut, es wird geschickt mit gruseligen Elementen gespielt. Jedoch dann leider kommt eine Geisterjägertruppe in’s Spiel und ich hatte die ganze Zeit echt nur noch die Ghostbusters vor Augen.

Schließlich entpuppt sich das Ganze dann als Stalkingthriller mit sehr vorhersehbarem Ende.

Ich kannte die vorherigen Werke der Autorin nicht und ging an dieses hier total unvoreingenommen heran.

Manche Stellen waren sehr spannungsgeladen, andere wiederum zogen sich unnötig in die Länge. Schließlich fragte ich mich, was das Ganze soll, auf was die Autorin hinaus möchte. Ich fand alles irgendwie total unzusammenhängend.

Der Schreibstil der Autorin ist dafür aber richtig gut. Sie beschreibt die Szenen sehr bildhaft und detailgetreu.

Das Ende des Buches kam für mich auch nicht sehr überraschend. Das Buch ist für eine kurzweilige Abendlektüre ganz gut geeignet. Wer sich jedoch jetzt einen hochspannenden Psychothriller verspricht, wird wohl leider enttäuscht werden.




Mein Fazit:
Leider hat das Buch nicht ganz so meinen Erwartungen entsprochen, was aber auch daran liegt, dass ich ein extremer Fan von nervenzerreißenden Psychothrillern bin. Aber es ist wie gesagt auch nur meine ganz persönliche Meinung. Meinen Geschmack konnte die Story nicht packen. Daher vergebe ich leider nur 3 Sternchen.


Donnerstag, 11. Juni 2020

Empatiana - Das stumme Geheimnis


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Infos zum Buch:

Titel: Empatiana- das stumme Geheimnis
Teil einer Reihe: ja, Band 1 einer Trilogie
Autorin: Linda Dantony
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 28.02.2020
Seiten: 282
Preis: 10,99 Euro (Taschenbuch)
ebook: 2,99 Euro

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Klappentext:

Stell dir vor, du lebst in einer Welt, in der jeder nur an sich denkt und Empathie verboten ist.


Ein Feuer vernichtet fast die gesamte Menschheit und nahezu jeden Lebensraum.

Ein verborgenes Königreich bleibt vom Feuer verschont.

Ein Prinz sucht eine Prinzessin.

Lara lebt in dem verborgenen Königreich Monarid. Sie liebt die festen Strukturen und die spannungsreichen Aufgaben. Die Freude auf den Beginn ihrer Ausbildung ist enorm. Wären da nicht ihre langen roten Haare. Diese Einzigartigkeit überschattet ihr ganzes Leben. Auf ihrem Weg offenbart sich ein fürchterliches Geheimnis. Es verändert alles. Es gibt einen Ausweg.

Lauf. Nur wohin?


Meine persönliche Meinung



Das Cover:
Das Cover ist einfach nur traumhaft. Der Ring aus Feuer ist so lebendig gestaltet. Die Alleine die zur Story passende und wunderschöne Buchgestaltung hätte in meinen Augen schon 5 Sterne verdient.




Der Inhalt:
An dieser Stelle zuerst einmal ganz herzlichen Dank an die liebe Linda Dantony für die Bereitstellung des Leseexemplares. Meine ehrliche und spoilerfreie Meinung wurde jedoch nicht beeinflusst.

Die junge Lara lebt in einer Welt, welche auf mich sehr trostlos und kalt wirkt. Gefühle werden hier nicht gerne gesehen. Zudem eckt Lara wegen ihrer roten Mähne sehr oft an. Schon direkt nach den ersten Seiten war mir die Protagonistin Lara sehr sympathisch. Sie ist ein sehr bodenständiger Mensch, zudem auch sehr ehrgeizig. Auf ihre Ausbildung freut sie sich schon, jedoch machen es ihre auffallend roten Haare nicht immer leicht.

Es machte mir richtig Spaß, Lara auf ihrem Weg zu begleiten und das Königreich, in welchem sie lebt, zu entdecken.

Mir gefällt es gut, wie die Autorin es hier geschickt geschafft hat, mit jedem Kapitel mehr Spannung in die Geschichte zu bringen. Auch ist diese fiktive Welt Linda Dantony sehr gut gelungen. Man konnte die Trostlosigkeit spüren, den streng durchstrukturierten Tagesablauf ohne jegliche Empathie. Jeder ist sich hier selbst der Nächste, eine Welt also, die für mich gar nicht auszudenken wäre. Gerade das macht es so verdammt spannend, zu sehen, wie Lara sich behauptet. Einzig und allein mit Gefühlen bestückt sind Lara’s Eltern, die ihr enormen Halt geben. Da fühlte ich mich beim Lesen schon direkt wohl.

Das Buch liest sich ausgesprochen flüssig und hat sich mit jedem Kapitel mehr und mehr zu einem wahren Pageturner entwickelt. Die düstere Atmosphäre wurde sehr gut eingefangen. Auch mit der Heldin Lara konnte ich jederzeit mitfühlen und mitfiebern.

Auch der Schreibstil von Linda Dantony ist sehr angenehm und flüssig. Kaum zu glauben, dass dieses Buch hier das Erste aus der Feder der Autorin ist.



Mein Fazit:
Empatiana ist ein sehr gelungener Auftakt einer spannungsgeladenen Dystopie mit viel Potential.
Ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Teil und kann es kaum abwarten, ihn endlich lesen zu dürfen. Von mir gibt es die volle Punktezahl mit 5 von 5 Büchersternchen.



Meine liebe Familie

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 Infos zum Buch

Titel: Meine liebe Familie
Autorin: Sarah Alderson
Übersetzer: Claudia Franz
Verlag: Goldmann
Genre: Thriller
Erscheinungstermin: 18.05.2020
Seiten: 384
Preis:  10,- Euro (Taschenbuch)
Ebook: 9,99 Euro


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Klappentext:

Mit ihrem Mann und ihren zwei bildhübschen Töchtern führt Ava ein beneidenswertes Leben. Bis zu einer grauenvollen Nacht, als zwei Maskierte in ihre Villa eindringen und sie und ihre Tochter June bedrohen. Schüsse fallen – und Ava wacht später schwer verletzt im Krankenhaus auf. Sie muss erfahren, dass die 12-jährige June im Koma liegt, doch damit beginnt der Albtraum erst. Denn Ava und ihre Familie sind nicht zufällig Opfer eines Verbrechens geworden. Um die Menschen, die sie liebt, zu schützen, muss Ava herausfinden, was in der Nacht des Überfalls wirklich geschah. Nur wem kann sie vertrauen, wenn sie selbst ein Geheimnis verbirgt?

(Quelle: www.randomhouse.de)






Meine persönliche Meinung





Das Cover:
Das Cover ähnelt sehr dem von dem letzten Thriller der Autorin. Hier wurde das Wort „liebe“ in Bezug auf Familie durchgestrichen. Also kann man schon davon ausgehen, dass es sich eben nicht um eine liebe Familie handelt. Anhand des Covers stellte ich mich auf einen spannenden Thriller mit Elementen eines Familiendramas ein.





Die Handlung:
Der Einstieg ist sehr leicht, ich lernte die Protagonistin Ava kennen, eine Frau von 42 Jahren, die scheinbar alles im Leben hat, zwei wunderbare Töchter, einen tollen Ehemann, eine beste Freundin mit der sie sich regelmäßig trifft und ein tolles großes Haus. Geldprobleme scheinen nicht zu ihrem Leben zu gehören. Kurzum eine Frau, auf die man schon neidisch sein könnte.

Jedoch bekam ich recht rasch einen Einblick hinter Ava’s Fassade und in ihr Familienleben. Sie hat sehr jung geheiratet mit 19 und kurze Zeit später kam die erste Tochter Hannah auf die Welt.  Die zweite Tochter Junge, ein 12-järhiges Mädchen musste schon einiges mitmachen. Nach zahlreichen Krankenhausaufenthalten hat sie den Krebs besiegt.

Dann ist da aber noch Gene, der missratene 26-jährige Stiefsohn aus der ersten Ehe von Ava’s Mann. Statt einem vernünftigen Beruf nachzugehen macht er sich einen schönen Lenz daheim, was ziemlich an den Nerven von Ava und ihren Töchtern zu zehren scheint.

Mit nur einer Nacht wird Ava’s Welt völlig aus den Fugen gerissen. Nach einem missglückten Raubüberfall liegt Tochter June im Koma. Ava selbst ist mit einigen Verletzungen davon gekommen. Der Sheriff, der sich in die Ermittlungen stürzt ist zudem noch Ava’s Exfreund Nate, der sofort deren Ehemann in’s Visir der Ermittlungen nimmt.

Nun muss Ava sich den Fragen stellen, ob ihre Familie nur zufällig für den Überfall gewählt wurde oder ob alles nur von ihrem Ehemann inszeniert wurde, um sich ihrer zu entledigen. Nach und nach deckt Ava mit Nate’s Hilfe schreckliche Familiengeheimnisse auf und zweifelt letztendlich sogar an sich selbst.

Die ganzen Verwicklungen, denen die Protagonistin auf die Spur kommt, wurden hier von der Autorin so dermaßen spannend wieder beschrieben. Sie hat da tatsächlich ein richtiges Händchen dafür. Ständig geriet jemand anderes aus Ava’s Umfeld in Verdacht, nur um dann wieder von der Autorin auf eine andere Fährte gelockt zu werden.

Mir hat der letzte Thriller der Autorin ja schon so gut gefallen und dieser hier steht seinem Vorgänger in nichts nach. Spannung, Intrigen, Verwirrungen, Geheimnisse, es ist einfach alles enthalten, was für mich einen guten Psychothriller ausmacht.
Das Ende kam dann auch für mich sehr überraschend, denn damit hätte ich so gar nicht gerechnet oder zumindest nur zum Teil.

Ich muss sagen, die Protagonistin war mir zunächst nicht sehr sympathisch. Sie wirkte zu Beginn ziemlich egoistisch und überheblich. So wird z. B. eine Szene beschrieben, in der Ava eifersüchtig auf die Jugend und Schönheit ihrer ältesten Tochter Hannah ist. Für mich als Mutter total unverständlich, neidisch auf das eigenen Kind zu sein. Das hat sich im Laufe des Buches aber zum Glück geändert. Zum Schluss konnte Ava sogar noch richtig bei mir punkten in dem sie Stärke und Charakter zeigt.

Der Schreibstil ist wieder sehr flüssig und angenehm. Das Buch wird zu keiner Zeit langweilig, auch nicht, als es ein paar Rückblenden aus Ava’s Leben gab, was für das Buch auch ziemlich wichtig ist.





Mein Fazit:
Dieser Thriller hier konnte mich wieder voll und ganz überzeugen. Innerhalb von 2 Tagen habe ich ihn regelrecht inhaliert. Ich hoffe, die Autorin wird weiterhin in diesem Stil ganz tolle Thriller schreiben, denn sie hat es meiner Meinung nach echt drauf. Ist wohl überflüssig, nach so viel Lob, zu erwähnen, dass ich die volle Punktezahl mit 5 von 5 möglichen Büchersternchen vergebe.



Freitag, 5. Juni 2020

Dann eben ohne Titel - wir konnten uns mal wieder nicht einigen/Zwei Schwestern, eine Geschichte



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Titel: Dann eben ohne Titel
Autorinnen: Anja Kling und Gerit Kling
Verlag: Ariston
Erscheinungstermin:  27.04.2020
Seiten: 256
Preis:  20,- Euro (gebunden)
Ebook: 15,99 Euro


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 Klappentext:

Anja und Gerit Kling, Deutschlands berühmtestes Schwesternpaar, sind seit Jahrzehnten als Schauspielerinnen erfolgreich und könnten doch kaum unterschiedlicher sein. Beide, Gerit und die fünf Jahre jüngere Anja, wuchsen in der Nähe von Potsdam auf, durchliefen die klassische DDR-Jugend und träumten schon früh von einem Leben in Freiheit. Fünf Tage vor dem Mauerfall flüchteten sie in den Westen. Die folgenden dramatischen Tage überstanden sie nur gemeinsam, als Schwestern, so wie sie sich ihr Leben lang Halt gegeben haben.

Während es Gerit von Kindesbeinen an auf die Bühne und vor die Kamera zog, kam Anja erst über Umwege zur Schauspielerei. Beide machten sie Karriere, doch auch das Leben im Rampenlicht hat seine Schattenseiten. „Dieser Beruf ist der schönste der Welt, wenn er funktioniert, und der grausamste, wenn er nicht funktioniert“, sagen die Kling-Schwestern. 

Anja und Gerit Kling erzählen launig, berührend und immer ehrlich von den Höhen und Tiefen, die sie als Schwestern gemeistert haben. Davon, dass man am besten durchs Leben kommt, wenn man sich selbst nicht immer so ernst nimmt. Und sie verraten, wie man gemeinsam ein Buch schreibt, wenn man sich nicht mal auf einen Titel einigen kann...

 (Quelle: www.randomhouse.de)





Meine persönliche Meinung






Das Cover:

Das Cover ist schön gestaltet und es macht Spaß, zu sehen, wie liebevoll die Schwestern miteinander umgehen. Beide im Übrigen sehr schöne Frauen – Hut ab!






Die Handlung:

Vorab sei gesagt: Diese Buch empfehle ich nur Fans der beiden Schauspielerinnen, da es sich um die Biographie der beiden handelt.

Abwechselnd aus der Sicht von Anja und Gerit wird die früheste Kindheit in der DDR beschrieben, über die bescheidenen Wohnverhältnisse und wie beide zu der Schauspielerei kamen.

Die beiden schildern ihre Erlebnisse derart humorvoll, einfach nur sympathisch und keinesfalls abgehoben.  In der Mitte sind wunderschöne Bilder von Anja und Gerit als Kind und auch später von den beiden als erwachsene Frauen.

Klar war es für beide nicht immer leicht, doch sie haben es gepackt und sind ganz  groß rausgekommen. Es sei ihnen auf jeden Fall auch gegönnt, da den beiden nicht einfachmal so alles geschenkt wurde. Sie mussten sich ihren Erfolg und Ruhm hart erarbeiten.

Ich fand die Einblicke in’s Schauspielerleben sehr interessant, da ich persönlich auch Schauspielerfahrung habe mit kleinen Nebenrollen Im TV und Theater. Von daher weiß ich, wie hart diese Branche ist.

Gerit Kling ist bekannt aus der 90er- Jahre Serie „Die Gerichtsreporterin“ , welch ich früher immer dienstags mit meiner Oma mir angeschaut hatte.

Anja Kling, die jüngere der beiden kennt man vorzugsweise aus Komödien wie „Traumschiff Surprise“.

Beide haben sich am Schauspielhimmel ihren Namen gemacht und einen enormen Bekanntheitsgrad erreicht.

Mir hat es Spaß gemacht, ihren Weg zu verfolgen und seitenweise mitzuerleben.






Mein Fazit:

Ein richtig interessantes Buch mit tollen Einblicken in die Filmbranche. Ich vergebe 5 von 5 möglichen Büchersternchen.


Kaiserliches Bücherreich

Kaiserliches Bücherreich