Donnerstag, 6. Januar 2022

Der Schlüssel der Magie - Der Meister

WERBUNG/REZENSION

 

Autor: Robert Jackson Bennett

Verlag: blanvalet

Genre: Fantasy

Teil einer Reihe: ja, Band 2 von 3

Erschienen am: 20.12.2021

Seiten: 576

Preis: 15,- Euro (Broschiert)

Ebook: 9,99 Euro

 

 

 

 

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Klappentext:

Die Diebin Sancia Grado und ihre Verbündeten haben ein eigenes Handelshaus gegründet. Das war ihre einzige Möglichkeit, nicht durch die mächtigen Familien von Tevanne einfach zu Verbrechern erklärt zu werden. Nun müssen sie sich gegen die etablierten Familien durchsetzen. Doch deren Rache ist nicht ihr größtes Problem. Der vielleicht mächtigste Magier der Vergangenheit ist ins Leben zurückgekehrt und will nun die Realität nach seinen Wünschen neu formen. Sancia und ihre Freunde benötigen dringend Unterstützung, wenn sie ihre Heimat retten wollen. Aber der magische Schlüssel Clef, einst ihr bester Berater, schweigt – und der Preis für andere Hilfe könnte noch höher sein, als wenn Sancia den Meistermagier einfach gewähren ließe …

 

(Quelle: www.penguinrandomhouse.de)

 

 

Meine persönliche Meinung

 

 


Das Cover:

Das Cover ist wieder absolut bezaubernd und ein echter Eyecatcher. Im Fokus steht auch wieder ein magischer Schlüssel, der hier richtig gut zur Geltung kommt. Vor allem die Erhebung des Schlüssels finde ich hier wieder genial, es fühlt sich richtig toll an, wenn man über den Buchdeckel streicht.

 


Der Inhalt:

Es ist nun knapp ein Jahr her, seit ich den ersten Band gelesen hatte. Meine Erwartungen, dass Teil zwei auch so ein Pageturner wird wie sein Vorgänger, waren natürlich dementsprechend hoch. Jedoch hatte ich Bedenken, wieder in die Geschichte hineinzufinden, da der Abstand zwischen den Büchern ja nun nicht gerade gering ist. Vieles von dem Inhalt in Buch 1 wer nicht mehr so präsent was aber auch daran liegt, dass ich ein enormer Vielleser bin.

 

Man wird also direkt wieder mitten ins Geschehen hineinkatapultiert. Jedoch spielt diese Geschichte 3 Jahre nach dem ersten Band, was mir aber zu Beginn nicht ganz klar war. So kam es meinerseits zu etwas Verwunderung und ich glaubte schon, etwas nicht richtig verstanden zu haben. Der Leser wird also wieder nach Tevanne entführt und trifft sogleich wieder auf die Hauptakteurin Sancia und deren Freunde bzw. Verbündete.

 

Einzig und allein den sprechende Schlüssel Clef habe ich hier sehr vermisst, ist er mir doch vorher schon sehr ans Herz gewachsen. Clef hatte nun all die Jahre keinen Kontakt mehr zu Sancia, jedoch wird er von ihr und ihren Gefährten nun benötigt. So machen sie sich also auf um ihn zu finden.

 

Sancia und ihre Verbündeten haben sich allesamt weiterentwickelt und es hat Spaß gemacht, an deren Entwicklung teilzuhaben.

 

Die magische Welt von Tevanne ist wieder sehr komplex und konnte mich erneut hellauf begeistern.  Auch hier ist dem Autor ein toller Mix aus Abenteuer und Fantasy gelungen, der zu keiner Zeit langweilig wird. Vielmehr kommt man durch das stetige Voranschreiten der Handlung als Leser kaum zu Atem.

Man lernt neue Charaktere kennen, die einen sofort faszinieren. Somit wird der Lesefluss konstant vorangetrieben und man merkt kaum wie schnell über 500 Seiten nur so vorbeifließen. Auch das Wiedersehen mit den altbekannten Charakteren, allen voran dem frechen Schlüssel Clef war einfach fantastisch.

 

Normalerweise ist es bei Trilogien ja meistens so, dass der Zwischenband etwas schwächelt um die Lücke zu füllen. Hier jedoch ist komplett das Gegenteil der Fall. Wo Teil 1 schon spannend und atemberaubend war, setzt dieser Band hier noch eins obendrauf.

 

Der Autor hat einen sehr angenehmen, nicht zu überdrehten Erzählstil der den Lesefluss enorm vorantreibt. Ich mochte die Ausdrucksweise und den Wortlaut, sowie auch die detailgetreuen Charaktere.

 

Nach dem aprupten Ende freue ich mich sehr auf den letzten Band, auf den wir Gott sei Dank nicht mehr ein ganzes Jahr warten müssen, sondern der bereits im Juni 2022 erscheint.

 


Mein Fazit:

 Ein absolut gelungener Zwischenteil einer sehr originellen Fantasytrilogie, deren Finale ich in ungeduldiger Erwartung bereits entgegenfiebere. Wer gerne etwas anspuruchsvollere Fantasy mit einer komplexeren Fantasywelt  liest, der kommt hier voll und ganz auf seine Kosten. Mehr als 5 Sternchen kann ich nicht vergeben, das lässt mein Bewertungssystem nicht zu. Daher gibt es von mir eine ganz klare Leseempfehlung mit 5 Büchersternchen.




Donnerstag, 16. Dezember 2021

Die Verschwundene

 WERBUNG/REZENSION

 

Infos zum Buch

Autorin: Rachel Hawkins

Verlag: HEYNE

Erschienen am: 13.12.2021

Genre: Thriller

Seiten: 416

Preis: 13,- Euro (Broschiert)

Ebook: 4,99 Euro

 

 

 

 

 

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Klappentext:

In Thornfield Estates – einem Wohnviertel voller Prachtvillen, glänzender Geländewagen und gelangweilter Hausfrauen – hält sich Jane als Hundesitterin über Wasser. Hier lernt sie den geheimnisvollen Eddie Rochester kennen, dessen Frau Bea zusammen mit ihrer besten Freundin bei einem Bootsunfall verschwand. Eddie ist nicht nur reich und gut aussehend, sondern auch die Sorte Mann, nach der sich Jane immer gesehnt hat. Die beiden verlieben sich, und Jane zieht bei Eddie ein. Doch Bea scheint wie eine unsichtbare Macht zwischen ihnen zu stehen. Jane drängen sich immer mehr Fragen auf: Wer war diese geheimnisvolle Frau? Wie kam sie ums Leben? Und welches dunkle Geheimnis verbirgt sich hinter der Fassade der Traumvilla?

 

(Quelle: www.penguinrandomhouse.de)

 

 

Meine persönliche Meinung

 

 


Das Cover:

Das Cover macht neugierig. Es wirkt leicht mysteriös und schauerlich, das einsame Herrenhaus im Hintergrund lässt jede Menge spannende Geheimnisse vermuten.

 


Die Story:

Der Einstieg wurde mir von der Autorin sehr leicht gemacht. Eigentlich beginnt das Ganze sogar wie in einem kitschigen Märchen. Hundesitterin aus ärmlichen Verhältnissen kommt mit steinreichem Traummann zusammen. Soweit so gut. Zum einem sehr großen Teil werden die ersten Kapitel  aus der Perspektive von der Hundesitterin Jane geschildert, sie sich gerade so über Wasser hält, indem sie die Hunde verwöhnter und steinreicher Menschen ausführt. Was Jane über die Hundebesitzer wirklich denkt, erfährt der Leser recht schnell, was mir persönlich auch sehr gut gefallen hat, da man so einen tiefen Einblick in Janes Gedankenwelt und ihren Charakter erhält.

 

Eddie scheint nahezu perfekt, gutaussehend, steinreich, gebildet und trotzdem sympathisch. Jedoch überschattet das Verschwinden seiner Frau Bea sein ganzes Glück. Was ist wirklich passiert?

 

Nachdem der Leser nun eingehend Eddie und Jane kennengelernt hat, swicht das Buch um. In diesen Kapiteln findet Bea Gehör. Die Story wechselt dabei immer wieder die Zeitebenen, was ich äußerst spannend empfand. Hier erfährt man auch wieder viel über die Nachbarschaft, die auf mich ein wenig das Flair der Serie "Desperate Housewieves" aufweist.

 

Die Autorin hat eine atemberaubend spannende Atmosphäre geschaffen. Sie folgt einem roten Faden und man kann sich richtig gut ins Geschehen hineinversetzen.

 

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und ermöglicht dem Leser, der Story leicht zu folgen.

 

Die Autorin versteht es, durch geschickte Wendungen den Verdacht jedes Mal auf jemand anderes zu legen, gerade wenn man glaubt zu wissen, was passiert ist und wer hinter all dem steckt. Gerade die Zeitsprünge und die Perspektivenwechsel sorgen für einen konstanten Spannungsbogen mit einer gehörigen Portion Dramatik.

 

Die Charaktere empfand ich zu Beginn als etwas gewöhnungsbedürftig. Ich fragte mich die ganze Zeit, was hat Jane zu verbergen. Nach und nach erfährt man viel über ihre Vergangenheit. Dass sie ständig versucht, bei den stinkreichen Frauen dazuzugehören, obwohl sie diese insgeheim allesamt verachtet, konnte ich persönlich nicht so ganz nachvollziehen. 

Auch Bea konnte ich zu Beginn nicht so richtig etwas abgewinnen. Sie wirkt auf mich anfangs sehr oberflächlich und auch naiv. Und immer stellte sich mir die Frage, sind die Dinge aus Beas Sicht tatsächlich so passiert, oder entspringen sie nur deren Fantasie.

 


Mein Fazit:

Der Autorin ist ein genialer Mix aus Thriller und Drama gelungen, der den Leser immer wieder zum Weiterlesen animiert. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, da mich der Spannungsaufbau so in Atem gehalten hatte. Von mir gibt es für ein spannendes Setting und facettenreiche Charaktere natürlich 5 von 5 möglichen Büchersternchen. Ein Thriller, ganz nach meinem Geschmack.

 

 


Freitag, 10. Dezember 2021

Like Snow we fall

WERBUNG/REZENSION

 

Infos zum Buch

Autorin: Ayla Dade

Verlag: Penguin Verlag

Erschienen am: 09.11.2021

Seiten: 528

Lesealter: ab 14 Jahre

Genre: Romance

Preis: 12,- Euro (Broschiert)

Ebook: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

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Klappentext:

Als Paisley mit nichts als ihren Schlittschuhen im Gepäck im verschneiten Aspen ankommt, raubt ihr die bezaubernde Winterwunderlandschaft den Atem. Angesichts des mit einer glitzernden Eisschicht überzogenen Silver Lake vor der mächtigen Kulisse der Rocky Mountains vergisst sie für einen Moment, dass sie vor ihrem alten Leben flieht. Ab jetzt zählt für sie nur noch die Zukunft: Die begabte Eiskunstläuferin nimmt einen Trainingsplatz an der renommiertesten Schule Aspens an und träumt insgeheim von Olympia. Auf ihrem Weg an die Spitze darf sie sich auf keinen Fall ablenken lassen – schon gar nicht von dem selbstverliebten Snowboarder Knox. Von allen gefeiert und unverschämt attraktiv, steht er im Mittelpunkt jeder Party. Paisley versucht, die Anziehungskraft zwischen ihnen zu ignorieren, denn er ist nicht gut für sie – bis sie unerwartet eine andere Seite an ihm kennenlernt ...

 

(Quelle: www.penguinrandomhouse.de)

 

 

 

Meine persönliche Meinung

 


Das Cover:

Das Cover ist so zauberhaft, dass man das Buch einfach in die Hand nehmen muss. Die Schneeflocken glitzern und es ist ein angenehm raues Gefühl, darüber zu streichen. Das Coverdesign gibt sich sehr viel Mühe, ein winterliches Flair zu vermitteln.

 


Der Inhalt:

Die Story wird aus zwei Perspektiven in der Ich-Form geschildert. Zuerst lernt der Leser die junge Eiskunstläuferin Paisley kennen, die im romantisch verschneiten Aspen mit fast nichts als einem Jutesack und ihren Schlittschuhen einen Neuanfang wagen möchte. Sofort erkennt man, dass Paisley trotz ihrer jungen Jahre schon einiges durchmachen musste und ein Geheimnis mit sich herumträgt.

 

Dann ist da noch der zunächst sehr arrogante und von sich eingenommene Snowboarder Knox. Er stammt aus reichem Haus und seine „Beziehungen“ dauern nie länger als eine Nacht an. Auf den ersten Blick scheint er sehr oberflächlich und unsympathisch. Das ändert sich jedoch ganz schnell, als man hinter seine Fassade blicken darf in den Kapiteln, welche aus seiner Sicht geschrieben werden. Auch Knox hat seine Gründe, niemanden hinter seine Fassade blicken zu lassen. Er hat auch sein Päckchen zu tragen und wieder einmal zeigt sich mir als Leserin, dass man niemanden auf den ersten Blick vorverurteilen sollte.

 

Die traumhafte Kulisse des romantisch-verschneiten Örtchen Aspens wird hier sehr detailliert und real beschrieben. Es fühlt sich so an, als wäre man direkt vor Ort. Da ich selbst begeisterte Skifahrerin bin, konnte ich mich richtig gut in die Winterwunderlandschaft wegträumen. Ich konnte richtig den eisigen Wind spüren, der einem ins Gesicht weht, während man den Abhang hinunterbraust.

Zunächst wirkte das Setting etwas klischeehaft auf mich. Hübsches Mädchen aus ärmlichen Verhältnissen kommt irgendwo neu an und verliebt sich nach längeren Zickereien in den Sonnyboy. Es gelingt ihr natürlich, was sonst keiner Frau zuvor gelang, das Herz des Herzensbrechers zu erobern. Manche Szenen zwischen Paisley und Knox waren für mich persönlich tatsächlich etwas zu kitschig. Jedoch nach der Hälfte des Buches erfährt man näheres über die Vergangenheit von Paisley. Und hab hier konnte das Buch wirklich mein Herz berühren. Es wird sehr emotional und man sollte sich auf jeden Fall mehrere Packungen Taschentücher parat legen. Im Klapptentext selbst hätte ich mir auch zuvor eine kleine Triggerwarnung gewünscht. Denn manche Szenen gehen nicht spurlos an einem vorbei und ich stelle mir vor, wenn man ähnliches erlebt hat wie Paisley, dass man dann durchaus ein paar Mal tief durchatmen muss.

 

In dem Buch werden Themen wie Armut, schwierige soziale Verhältnisse und Gewalt angesprochen. Eine heile Welt gibt es hier in beiden Perspektiven nicht und man hofft, dass die beiden Protagonisten zueinander finden und sich gegenseitig Halt geben. Die Ängste und das Verhalten von Paisley werden von der Autorin sehr lebensnah und authentisch dargestellt, so dass man dieses Mädchen einfach nur gerne in den Arm nehmen möchte um ihr zu sagen „alles wird wieder gut“!

 

Die übrigen Charaktere werden auch sehr liebevoll von der Autorin dargestellt und zur richtigen Zeit ins Spiel gebracht. Der zweite Band „Like Fire we burn“ soll von den Nebencharakteren Aria und Wyatt handeln und auf ihre Geschichte, vor allem auf deren Fortsetzung bin ich schon jetzt mehr wie gespannt.

Das Zusammenspiel von Paisley und Knox war vor allem im letzten Drittel des Buches einfach perfekt. Die beiden scheinen wie füreinander geschaffen und man kann ihnen nur wünschen, dass ihre Liebe alle Hindernisse zu überwinden vermag.

 

Die Autorin folgt einem roten Faden und bei jedem Kapitel hat man einfach unbändige Lust, immer weiter zu lesen. Das Wortbuilding wird durch einen sehr bildhaften und poetischen Schreibstil gepaart mit subtiler Spannung geprägt.

 


Mein Fazit:

Insgesamt kann ich dieses Buch sehr empfehlen. Tolle Plottwists und einzigartige Charaktere, sowie eine romantische Kulisse konnten mich hier voll und ganz überzeugen und fesseln. Dafür gibt es von mir eine ganz klare Leseempfehlung mit 5 von 5 Büchersternchen.

 


 

Der Klang des Feuers - Wayfarer Saga Teil 3

WERBUNG/REZENSION

 

Infos zum Buch

Autorin: C. E. Bernhard

Verlag: penhaligon

Genre: Fantasy

Erschienen am: 22.11.2021

Teil einer Reihe: ja, Teil 3 von 3

Seiten: 416

Preis: 15,- Euro (Broschiert)

Ebook: 12,99 Euro

 

 

 

 

 

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Klappentext:

Der Wanderer Weyd und seine Freunde haben eine dunkle Wildnis durchreist, um die sagenumwobenen Türme des Lichts zu erreichen. Doch die drei Bauwerke sind so tödlich wie ein Waffenarsenal und verlangen den Gefährten Schreckliches ab. Das Schlimmste steht Weyd allerdings noch bevor: Wenn er das Feuer an der Turmspitze entzünden will, muss er ein unmenschliches Opfer bringen – oder sich stattdessen für ewige Finsternis entscheiden ...

(Quelle: www.penguinrandomhouse.de)

 

 

 

Meine persönliche Meinung

 

 


Das Cover:

Das Cover ist wieder mal genial. Es passt so perfekt zu den anderen Bänden. Ich könnte es immer wieder anschauen und mich in die Story hineinträumen.

 


Der Inhalt:

Sehr ungeduldig habe ich diesem finalen Band hingefiebert und konnte es kaum erwarten, ihn endlich in Händen zu halten. Die beiden vorangehenden Bände waren mir noch sehr präsent. Und als das Buch dann endlich bei mir ankam, konnte ich mich schon gleich wieder in die magische und gefahrenvolle Welt von Caer und Weyd hineinstürzen.  Das Ende vom letzten Band war ja schon etwas fies und ich fragte mich die ganze Zeit, wie es Weyd und seinen Gefährten wohl gelingen mag, diese selbsterlegte Aufgabe zu erfüllen.

Dieser Band hier schließt nahezu nahtlos an den Vorgänger an und man wird sogleich als Leser wieder in die Welt von Caer und Weyd und all den anderen tollen Charakteren hineingezogen.

 

Die Sogwirkung lässt hier auch kein Stück nach. Ich hatte das Gefühl, dass die Seiten einfach so dahinfliegen und war wieder regelrecht gefangen. Das ist nicht zuletzt dem angenehmen Schreibstil der Autorin geschuldet, die es wieder mal geschafft hat, mich mit diesem einzigartigen Setting zu fesseln.

 

Auch hier macht sich der Leser wieder auf eine gefahrenvolle und abenteuerliche Reise, deren Ende zunächst ungewiss erscheint. Eine neue magische Bedrohung und eine Teilung der Gefährten machen diesen Teil hier noch düsterer und zum Teil auch emotionaler.

 

Manchmal musste ich während dem Lesen kurz die Luft anhalten, da die Spannung an manchen Stellen kaum noch auszuhalten war. Ich konnte mit jedem der Reisegefährten mitfiebern und hoffen, dass es gut ausgeht.

 

Die Atmosphäre war an vielen Stellen trostlos und man konnte die Verzweiflung der durch den Krieg geprägten Menschen richtig spüren. Hier hat die Autorin ein nahezu magisches Geschick, die Charaktere und die mittelalterlich anmutende Kulisse lebendig erscheinen zu lassen.

 

Der Schreibstil ist sehr flüssig und poetisch. So manches Mal dachte ich mir, „wie kann eine so relativ junge Autorin so berührend und spannend schreiben?“.

 

Mit dem Ende war ich dann auch recht zufrieden, jedoch auch traurig, dass ich das Buch wieder innerhalb so kurzer Zeit weggesuchtet hatte.

 

Auch das digitale Bonusmaterial, welches den Leser begleitet ist hier wieder eine nette und ideenreiche Zugabe.

 


Mein Fazit:

Für diesen Band und für die komplette Trilogie gibt es von mir eine ganz klare Leseempfehlung. Ein magisches Setting, bildhafte Schauplätze und vor allen Dingen liebenswerte Charaktere sorgen für viele abenteuerliche und vergnügliche Lesestunden. Dafür hat das Buch einfach 5 von 5 Büchersternchen verdient.

 


 

The Twin - Geliebtes Schwesterlein

WERBUNG/REZENSION

Infos zum Buch

Autorin: C. E. Bernhard

Verlag: cbt

Genre: Thriller

Erschienen am: 09.11.2021

Seiten: 432

Preis: 13,- Euro (Broschiert)

Ebook: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

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Klappentext:

Die 16-jährigen Zwillingsschwestern Ivy und Iris leben seit der Trennung ihrer Eltern vor 6 Jahren getrennt, eine bei jedem Elternteil. Doch dann verunglückt ihre Mutter tödlich und Iris zieht wieder bei Ivy und ihrem Dad ein. Die beiden Schwestern gleichen sich äußerlich bis aufs Haar, doch sind so verschieden wie zwei Menschen nur sein können. Die vernunftgesteuerte Ivy versucht der emotionalen Iris zu helfen, ist bereit, mit ihr alles zu teilen, schließlich sind sie Schwestern. Zwillinge.
Iris nimmt das Angebot an. Mehr als nur gerne ... Und innerhalb kürzester Zeit sind alle Iris‘ Charme erlegen. Ivys Freunde, ihre Teamkollegen, ihr Freund, sogar ihr Vater. Und Ivy beginnt sich zu fragen, wie weit Iris gehen würde, um ihren Platz endgültig einzunehmen ...

 

(Quelle: www.penguinrandomhouse.de)

 

 

Meine persönliche Meinung

 

 

Das Cover:

Das Cover ist richtig passend gestaltet. Zu sehen sind zwei gelbe Rosen, wobei eine davon unversehrt in ihrer Schönheit erblüht, während die andere kaputt ist und ihre Blätter fast alle verloren hat. Die Rosen sollen wohl sinnbildlich für die beiden Schwestern stehen.

 


Der Inhalt:

Nach dem Unfalltod der Mutter zieht Iris nun zu ihrem Vater und ihrer Zwillingsschwester Ivy. Seit der Trennung der Eltern vor ca. 6 Jahren wachsen die beiden Schwestern getrennt voneinander auf. So ähnlich die beiden sich äußerlich sind, so unterschiedlich ist ihr Wesen. Auch ist das Verhältnis der beiden Mädchen nun nicht gerade als innig zu bezeichnen, eher distanziert.

 

Die Story wird komplett aus der Perspektive von Ivy in Ich-Form geschildert. So lernt man sie etwas besser kennen und kann auch nach und nach ihre Ängste, von ihrer Schwester ersetzt zu werden, sehr gut nachvollziehen.

Ich persönlich hätte es interessanter gefunden, auch ein paar Kapitel aus Iris Sicht zu lesen um ihre Beweggründe verstehen zu können.

 

Beide Schwestern fand ich nicht so besonders sympathisch und ich tat mir besonders mit Iris sehr schwer.

 

Iris schein ein sehr kaputter Mensch zu sein, die nur ein Ziel hat, ihre Schwester zu ersetzen.  Dafür ist ihr jedes Mittel recht und sie nimmt keinerlei Rücksicht auf die Gefühle von Ivy.

 

Ivys ausweglose Lage, da niemand ihr zu glauben scheint, wird hier von der Autorin sehr eindrucksvoll und realistisch beschrieben. Ich wollte ihr mehr als einmal zurufen „wehr dich endlich, Mädchen!“.

 

Die Zwillinge werden von der Autorin sehr lebhaft und bildlich beschrieben und sie bedient sich eines sehr flüssigen Schreibstils, ohne dabei den roten Faden zu verlieren.

 

Der Plot ist spannend und das Wortbuilding eher im jugendlichen Stil, was ich toll finde, denn das Buch soll auch eher das jugendliche Klientel ansprechen.

 

An manchen Stellen musste ich wirklich schlucken, da ich recht erschüttert war, zu was eine kaputte Seele so alles fähig ist, zumal es sich hier um Schwestern handelt, die doch eigentlich eher verbunden sein sollten. Da ich mir selbst immer eine Schwester gewünscht habe, konnte ich nicht fassen, was Iris bereit ist, ihrer Schwester anzutun.

 

Mit dem Ende war ich ganz zufrieden, jedoch hat das gesamte Buch mich doch erstmal sprachlos zurückgelassen. Trotz einiger Längen hatte das Buch eine sehr starke Sogwirkung auf mich.

 


Mein Fazit:

Hier ist der Autorin ein sehr spannender und erschreckender Jugendthriller gelungen, der sowohl jüngere als auch ältere Leser anspricht. Durch den Spannungsaufbau fühlte ich mich sehr kurzweilig unterhalten und gebe dem Buch daher 5 von 5 möglichen Büchersternchen mit einer klaren Leseempfehlung. 

 


 

Samstag, 20. November 2021

Das Weihnachtsherz

 

WERBUNG/REZENSION

 Infos zum Buch

Autorin: Angelika Schwarzhuber

Verlag: blanvalet

Erschienen am: 20.11.2021

Seiten: 384

Preis: 10,- Euro (Taschenbuch)

Ebook: 8,99 Euro

 

 

 

 

 

 

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Klappentext:

Ein verschneites Weingut im Elsass. Ein silbernes Medaillon. Ein bewegendes Geheimnis.

Katja liebt ihren Beruf als Goldschmiedin über alles und soll später einmal das traditionelle Schmuckgeschäft der Familie übernehmen. Sie erlernt in Brasilien die Kunst des Edelsteinschleifens, als der überraschende Tod des geliebten Vaters sie vorzeitig in ihre Heimatstadt zurückholt. Dort muss sie mit ihrer Stiefmutter Julia in der Vorweihnachtszeit um den Erhalt des Geschäfts kämpfen und sich auch noch um die demente Großmutter kümmern. Kurz vor Weihnachten erreicht sie die ungewöhnliche Nachricht des französischen Winzers Nicolas. Es geht um ein besonderes Schmuckstück, das Katja ins Elsass und zu einem dramatischen Geheimnis führt …

 

(Quelle: www.penguinrandomhouse.de)

 

 

Meine persönliche Meinung

 

Das Cover:

Das Cover ist wirklich typisch für einen Weihnachtsroman dieser Autorin. Die weihnachtliche Stimmung die vermittelt wird ist auf all ihren bisherigen Weihnachtsromanen und die Bücher passen alle von der Aufmachung her sehr schön zusammen.

 


Die Handllung:

Als ich erfahren hatte, dass Angelika Schwarzhuber in diesem Jahr wieder einen Weihnachtsroman veröffentlichen würde, habe ich innerlich gejubelt. Ihre besondere Art zu Schreiben und die weihnachtliche Stimmung mit ein wenig Zauber zu vermitteln, hat mir bisher immer das Herz beim Lesen erwärmt. Ich persönlich finde, ihre Weihnachtsromane sind schon echt etwas Besonderes.

 

Auch hier haben wir wieder eine super sympathische Protagonistin, Katja, die sich nach dem Tod ihres Vaters mit der wenig gemochten Stiefmutter arrangieren muss, um den Erhalt des Familienunternehmens zu sichern. Kein leichtes Unterfangen, da sie sich zudem noch um die demente Großmutter kümmern muss.

 

Das Buch springt hin und her zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Gekonnt lässt die Autorin die Kapitel spannend enden, so dass man immer weiterlesen möchte.

 

Beide Erzählperspektiven mochte ich sehr. Da ist zum einen Marianne im Jahr 1944 und dann noch Katja in der Gegenwart. Beide haben mit schweren Schicksalsschlägen zu kämpfen und jede hat ihr eigenes Päckchen zu tragen. Wie die beiden Persönlichkeiten zusammenhängen, erfährt man im weiteren Verlauf der Geschichte.

 

Die weihnachtliche Atmosphäre ist greifbar und meine Vorfreude auf die Weihnachtszeit wurde mit jedem Kapitel mehr gesteigert. Besonders berührt hat mich die anfangs zögerliche dann später aber enorme Familienzusammenführung. Gerade für jemanden wie mich, ein absoluter Familienmensch ist und bleibt Weihnachten einfach das Familienfest schlechthin.

 

Das Buch vermittelt zudem wichtige Werte wie Zusammenhalt und Herzensgüte. Man besinnt sich wieder, was an Weihnachten wirklich zählt.

 

Die Kulisse, das romantische, verschneite Elsass ist hier sehr gut gewählt und bildhaft beschrieben. Es fühlte sich so an, als wäre ich wirklich vor Ort.

 

Der Schreibstil von Frau Schwarzhuber ist für mich einfach etwas ganz Besonderes und Zauberhaftes. Ich war letztes Jahr sehr enttäuscht, dass sie keinen Weihnachtsroman veröffentlicht hatte. Umso größer war nun diesmal meine Freude, mich wieder von ihrem einzigartigen Schreibstil mit absolut tollen Charakteren verzaubern zu lassen.

 

Zum Schluss hatte ich ein Tränchen im Auge, konnte das Buch aber auch beruhigt zuklappen, da mir das Ende richtig gut gefallen hatte.

 

 


Mein Fazit:

Da ich ein sehr großer Fan der Autorin bin; bedarf es hier keiner großen Worte. Von mir gibt es auch für diesen Weihnachtsroman wieder eine ganz klare Leseempfehlung mit 5 von 5 Büchersternchen.

 


 

Kaiserliches Bücherreich

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