Freitag, 9. Juli 2021

Perfect Woman - Was weißt du wirklich über sie?

 

 

WERBUNG/REZENSION

 

Autorin: Andrea Bartz

Verlag: HEYNE

Genre: Thriller

Seiten: 448

Erscheinungsdatum: 14.06.2021

Preis: 10,99 Euro (Taschenbuch)

Ebook: 9,99 Euro

 

 

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Klappentext:

Niemand ist perfekt – und wer so tut, muss sterben!

Die New Yorkerinnen reißen sich um eine Mitgliedschaft bei The Herd, dem exklusiven Co-Working-Space für Frauen. Alle wollen sie so sein wie Eleanor Walsh, die schillernde Gründerin des Unternehmens. Damit ist Eleanor das perfekte Thema für das neue Buchprojekt von Autorin Katie Bradley. Zum Glück gehört Katies Schwester Hana zum engsten Kreis von Eleanor. Doch dann verschwindet Eleanor eines Abends während einer Party. Könnte jemand ihr etwas angetan haben? Die Liste der Verdächtigen ist lang und Hana und Katie müssen bald feststellen, dass Eleanor nicht die Einzige war, die ein dunkles Geheimnis hütete.

 

 

(Quelle: www.penguinrandomhouse.de )

 

 

 

Meine persönliche Meinung

 

 

 

 

Das Cover:

Das Cover passt sehr gut zum Inhalt. Die eiskalt wirkende Frau, die selbstbewusst durch ihre Sonnenbrille blickt und der nichts etwas anhaben kann, habe ich direkt mit Eleanor in Verbindung gebracht, die im Fokus der Story steht.

 

 

 


 

Der Inhalt:

Grob lässt sich der Inhalt in etwa so zusammenfassen: Die Gründerin des exclusiven und elitären Working-Space „The Herd“ verschwindet während einer Party. Es gibt viele Mitglieder und auch Nichtmitglieder, die Grund hätten, ihr etwas anzutun. Vor allem ihre sogenannten Freundinnen, die jede so ihre Geheimnisse haben.

 

Die junge Buchautorin Katie hat das Glück, dass ihre Schwester eine der engsten Freundinnen von Eleanor ist und sie sich somit ihrem neuen Buchprojekt über diese ohne Probleme widmen kann.

 

Im Zentrum der Geschichte stehen falsche Freundschaften, Intrigen und Machtspielchen. Ich muss gestehen, zu Beginn hatte ich meine Schwierigkeiten in das Buch einzusteigen. Es zog sich alles richtig dahin, angefangen mit Katies Bewerbungsgespräch bis hin zum Treffen mit Eleanor.

 

Ab der Mitte des Buches wird es aber dafür richtig spannend. Das Konzept von „The Herd“ und das elitäre Gehabe von Eleanor und ihren angeblichen Freundinnen fand ich manchmal etwas zu überzogen. Jedoch wurden die Neider und Hater dafür sehr realitätsnah beschrieben und man konnte auch teilweise verstehen, warum Eleanor doch nicht so beliebt war, wie sie von sich selbst geglaubt hat.

 

Die Story wird größtenteils aus Katies Perspektive geschildert. Die Passagen von ihrer Schwester Hana, die Einblicke auf das Leben der Freundinnen gewährt, fand ich persönlich spannender. Die Kapitel sind alle sehr kurz gehalten und der abrupte Perspektivenwechsel sorgten dafür, dass der Spannungsbogen ab der Mitte konstant bergauf ging.

 

Von den Charakteren fand ich persönlich niemanden sonderlich sympathisch, sie waren mir alle viel zu überheblich und oberflächlich. Werte wie Freundschaft und Zusammenhalt werden hier nicht sonderlich groß gehandelt.

 

Als ich dann dachte, den Durchblick zu haben, kamen wieder unerwartete Wendungen, die für mich so absolut nicht vorhersehbar waren.

 

Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Ich persönlich würde das Buch aber eher dem Genre „Drama“ zuordnen, denn für einen Thriller ist mir definitiv zu wenig Action geboten.

 

Das Abtauchen in die schillernde Welt glamouröser und erfolgreicher Workaholic-Frauen hat mir aber wieder mal gezeigt: Nobody is perfect!

 

 

Mein Fazit:

Trotz Startschwierigkeiten hat mich das Buch recht gut unterhalten und sich ab der Hälfte zu einem Pageturner entwickelt. Daher bewerte ich das Buch auch mit 4 von 5 möglichen Büchersternchen.

 

 


 

 

Samstag, 22. Mai 2021

Wild (Ein Alex Carter Thriller - Band 1)

WERBUNG/REZENSION


Infos zum Buch

Autorin: Alice Henderson

Verlag: HarperCollins

Erschienen am: 23.03.2021

Genre: Thriller

Teil einer Reihe: ja, Band 1 von ?

Seiten: 400

Preis: 11,- Euro (Taschenbuch)

ebook: 8,99 Euro

 

 



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Blick ins Buch: >>LESEPROBE<<



Klappentext:


Allein zwischen den schroffen Gipfeln der Rocky Mountains. Doch die größte Gefahr geht nicht von der Natur aus …


Wildtierbiologin Alex Carter entgeht bei einer öffentlichen Ehrung nur knapp einem Amokläufer: Nur der gezielte Schuss eines Unbekannten rettet ihr das Leben. Verstört von den Ereignissen nimmt sie spontan ein Jobangebot an, das sie in die Wildnis Montanas führt. Dass ihr die Dorfbevölkerung am Fuße der Berge nicht allzu freundlich gesinnt ist, stört sie wenig, doch die Übergriffe auf sie werden immer dreister. Da filmen ihre Nachtsichtkameras einen Verletzten, der durch den Wald irrt – den sie aber nicht wiederfindet. Bald ist klar, dass die Bewohner dieser Wildnis ein grauenhaftes Geheimnis hüten. Aber als Alex das Ausmaß der Verbrechen begreift, ist es bereits zu spät … 

(Quelle: www.harpercollins.de




Meine persönliche Meinung




Das Cover:

Das Cover ist sehr ansprechend und wirkt auf mich voller Spannung und Action. Anhand der Buchgestaltung weiß man schon genau, was einen im Buch selbst erwartet.




Der Inhalt:

Der Einstieg allein ist schon recht rasant und actionreich. Die Protagonistin Alex, eine Wildtierbiologin hat bisher ein recht ruhiges aber auch nicht ganz so erfülltes Leben in Boston. Nur haarscharf entkommt sie einem Anschlag durch einen Amokläufer. Nur zu gern nimmt sie dann ein Jobangebot an und zieht sich in die Wildnis zurück, um dort spezielle Wildtiere zu beobachten und studieren.


Jedoch wird es hier erstmal nichts mit Erholung von den Strapazen. Die Anwohner begegnen Alex, die in ihren Augen wohl ein Eindringling zu sein scheint, mit Ablehnung und sogar Hass.


Als Alex dann im Wald einen unbekannten Verletzten entdeckt, der kurz darauf wieder spurlos verschwindet, nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf. Alex schwebt nun selbst in großer Gefahr und muss ungeheuerliche Entdeckungen machen.


Das Buch ist von Anfang an sehr spannend, schon der Einstieg hat mein Adrenalin extrem angekurbelt. Der weitere Verlauf wird dann noch gesteigert, als Alex dann plötzlich selbst um ihr Leben kämpfen muss.


Der Spannungsbogen wird konstant gehalten und dem Leser wird keine ruhige Minute gegönnt.


Die Natur und die Tiere werden hier von der Autorin richtig detailreich beschrieben und man fühlt sich, als wäre man selbst mit Alex zusammen in der Wildnis.


Die Atmosphäre ist durchgehend düster, was auch zum Teil der Ablehnung der Anwohner geschuldet ist.


Die Protagonistin Alex hat mir gut gefallen und war mir auf Anhieb sehr sympathisch. Sie ist eine bodenständige und naturverbundene Frau, die ich für ihren Mut nur bewundern kann.


Der Schreibstil ist flüssig und die Autorin schafft es, den Leser richtig in Atem zu halten mit einem spannenden Geschehnis nach dem anderen.


Der Schluss legt dann noch an Action eine Schippe drauf und ich hatte gar nicht gemerkt, wie kurz 400 Seiten sein können.




Mein Fazit:

Mit diesem Reihenauftakt ist der Autorin ein sehr spannender Einstieg gelungen. Ich freue mich jetzt schon auf weitere Teile. Mir hat dieser kurzweilige und nervenzerreißende Ausflug in die Wildnis der Rocky Mountains sehr gut gefallen. Für diesen gelungenen ersten Band einer Thriller-Reihe vergebe ich gerne 5 von 5 möglichen Büchersternchen.

 


 


Später

 

WERBUNG/REZENSION


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Infos zum Buch

Autor: Stephen King

Gelesen von: David Nathan

Genre: Horror

Verlag: Random House Audio / HEYNE

Erscheinungsdatum: 15.03.2021

Dauer: 7 h 40 min

Seiten: 300

Preis Audio CD: 15,99 Euro

Preis Hardcover: 22,- Euro

Preis ebook: 17,99 Euro



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Klappentext:

Jamie Conklin wächst in Manhattan auf und wirkt wie ein normaler neunjähriger Junge. Seinen Vater hat er nie kennengelernt, aber er steht seiner Mutter Tia, einer Literaturagentin, sehr nahe. Die beiden haben ein Geheimnis: Jamie kann von klein auf die Geister kürzlich Verstorbener sehen und sogar mit ihnen reden. Und sie müssen alle seine Fragen wahrheitsgemäß beantworten. Tia hat sich gerade aus großer finanzieller Not gekämpft, da stirbt ihr lukrativster Autor. Der langersehnte Abschlussband seiner großen Bestsellersaga bleibt leider unvollendet – wäre da nicht Jamies Gabe … Die beiden treten eine Reihe von unabsehbaren Ereignissen los, und schließlich geht es um, nun ja, Leben und Tod.

(Quelle: www.penguinrandomhouse.de



Meine persönliche Meinung



Das Cover:

Ich persönlich finde das Cover einfach nur genial. Es ist ein richtiger Eyecatcher und geschickt in Szene gesetzt mit der Siluette des Protagonisten.




Der Inhalt:

Der Einstieg gelang mir recht leicht, ich lernte als Leser den Jungen Jamie kennen, aus deren Perspektive das Buch auch geschildert wird. Jamie ist eigentlich ein ganz normaler Junge bis auf die Tatsache, dass er die Geister kürzlich Verstorbener sehen kann und sogar in der Lage ist, mit ihnen zu sprechen. Diese Eigenschaft macht sich die Polizistin Liz, die Exfreundin von Jamies Mutter zu Nutze.  Das artet soweit aus, dass sie damit Jamie sogar in Gefahr bringt.


Soweit empfand ich den Plot als super spannend. Das Setting ist ja an für sich nichts Neues. Ich fühlte mich sofort an den Film „The sixth Sense“ erinnert und dementsprechend war auch mein Bild, welches ich von Jamie vor Augen hatte.


Jamie war mir sympathisch und er tat mir schon richtig leid. Es muss echt gruselig sein, sich mit den Geistern auseinander zu setzen, also für meine schwachen Nerven wäre das nichts.


Kurz wurde auch auf ein anderes Werk von Stephen King angespielt, was mir richtig gut gefallen hat.


Die Charaktere waren allesamt sehr ausdrucksstark, ins Besondere Jamie und Liz.

Zu Beginn war ich etwas skeptisch, da es sich hier im Vergleich zu Kings anderen Werken um ein sehr kurzes Buch handelt. Jedoch war die Skepsis im Nachhinein unbegründet. Auch hier ist es dem Autor gelungen, ein wirklich außergewöhnliches Setting zu kreieren, welches mich richtig in Atem gehalten hat.


Der Hörbuchsprecher David Nathan tat dann noch sein Übriges. Wer mir schon länger folgt und meine Rezensionen kennt, der weiß genau, dass ich einfach ein riesengroßer Fan des Sprechers bin. David Nathan besitzt das außergewöhnliche Talent, sogar etwas langatmige Stellen noch spannend klingen zu lassen.


Das Buch ist eher in dem Genre „Horror“ einzuordnen, jedoch kommt es zum Glück fast ohne viel Brutalität aus. Ja, die Verstorbenen werden manchmal sehr gruselig beschrieben, jedoch hat das den Gänsehautfaktor richtig angetrieben.

 


Mein Fazit:

Ich persönlich bin von diesem Werk hier begeistert und gänzlich überzeugt. Das Hörbuch hat mir ein paar schaurig schöne Momente beschert und daher gebe ich gerne 5 von 5 Büchersternchen.

 


 

Ich will dir nah sein

 WERBUNG/REZENSION


Infos zum Buch

Autorin: Sarah Nisi

Verlag: btb Verlag

Genre: Psychothriller

Erscheinungsdatum: 10.05.2021

Seiten: 336

Preis: 13,- Euro (Taschenbuch)

ebook: 4,99 Euro



 

 

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Blick in‘s Buch: >>LESEPROBE<<



Klappentext:


Er will ihr nah sein, noch näher, immer noch näher. Bis es irgendwann nicht näher geht.

London, Fundbüro des öffentlichen Nahverkehrs. Lester Sharp kümmert sich um herrenlose Fundsachen: Handys, Schlüssel, Portemonnaies – besonders gern um Kleidungsstücke und medizinische Gerätschaften. Er ist auch privat ein Sammler und Sonderling, der sich schwertut mit Frauen und zwischenmenschlichen Beziehungen. Als er der jungen Erin begegnet, weiß er zunächst nicht, wie er sich verhalten soll – findet aber schon bald eine Möglichkeit, ihr nah zu sein. Näher, als es ihr lieb sein kann...

(Quelle: www.penguinrandomhouse.de)


Meine persönliche Meinung



Das Cover:

Nun, das Cover finde ist für meinen Geschmack etwas zu nichtssagend. Es deutet nicht auf das Genre des Buches hin, es könnte sich um einen Thriller handeln, jedoch ebenso gut um einen Liebesroman. Ich persönlich hätte mir da ein Cover gewünscht, das mehr Spannung verspricht.


 


Der Inhalt:

Der Einstieg war recht leicht, ich lernte als Leser den sehr seltsamen Lester kennen, der in einem Fundbüro arbeitet. Oft lässt er Fundstücke, die für ihn interessant zu sein scheinen heimlich mitgehen.  Lester war mir von Anfang an sehr unheimlich, also kein Mensch, dem man gerne begegnen würde.


Als in die Wohnung nebenan die junge Tänzerin Erin einzieht, entwickelt sich für Lester eine Art Obession. Da er die Schlüssel vom verstorbenen Vormieter noch besitzt, hat Lester keine Scheu, heimlich die Wohnung zu betreten.


Von da an war klar, wir haben es hier mit einer klassischen Stalkergeschichte zu tun. Mit fassungsloser Wut musste ich als Leser quasi Zeuge werden, wie Lester die junge Erin immer weiter stalkt und ausspioniert. Da überkam mich unwillkürlich eine Gänsehaut.


In kurzen Rückblicken wird geschildert, dass Erin nicht das erste Stalkingopfer von Lester ist. Es gab zuvor schon einmal eine junge Frau namens Shannon, die auch große Parallelen und Ähnlichkeit zu Erin aufweist. Nach und nach erfährt man, was Shannon wiederfahren ist. Und man fiebert zugleich auch mit Erin mit und hofft, dass es für sie ein gutes Ende nehmen wird.


Der Perspektivenwechsel zu Erin fand ich sehr geschickt von der Autorin eingeleitet. Erin war mir sympathisch. Der neue Nachbar ist ihr von Anfang an suspekt was ich auch sehr gut nachvollziehen konnte.


Die einzelnen Passagen sind sehr spannend gestaltet. Der Thriller spielt mehr auf die menschliche Psyche ab, zu was ein einsamer Charakter alles in der Lage ist und kommt ganz ohne Brutalität und Blutvergießen aus.


An manchen Stellen musste ich echt innehalten, da mir Lester zunehmend gruseliger wurde. Zumal die Story ja nicht so aus der Luft gegriffen ist, sondern es auch im realen Leben durchaus solche psychisch gestörten Menschen geben kann, die einer jungen Frau somit das Leben zur Hölle machen. Leider habe ich selbst sogar schon etwas Ähnliches in meinem privaten Umfeld müssen erleben.


Der Schreibstil ist flüssig und die Autorin versteht es, Spannung an den richtigen Stellen aufkommen zu lassen.


Das Ende hat mich dann doch sehr überrascht, denn es war für mich so in keiner Weise absehbar.



Mein Fazit:

Hier handelt es sich um einen nervenaufreibenden Thriller der mich das Buch kaum noch aus der Hand legen ließ. Es wird ein sehr ernstes Thema behandelt ohne groß zu übertreiben. Für mich ist dieser spannungsgeladene Thriller eine Bewertung von 5 von 5 Büchersternchen wert.

 


 

Kaiserliches Bücherreich

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