Freitag, 12. November 2021

Die Schneeflockenmelodie

 WERBUNG/REZENSION

 

Infos zum Buch

Autorin: Anna Liebig

Verlag: blanvalet

Erschienen am: 20.09.2021

Seiten: 336

Preis: 10,- Euro (Taschenbuch)

Ebook: 8,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

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Klappentext:

Nina weiß nicht mehr weiter. Ballett ist ihr Leben, doch ihr Traum, eines Tages eine berühmte Tänzerin wie ihre geliebte Großmutter Maria zu werden, droht zu zerplatzen. Als Maria aufgrund ihrer voranschreitenden Demenz auch noch in ein Heim gebracht werden muss, scheint Ninas Kraft am Ende. Doch dann fällt der jungen Frau eine Schatulle mit einer alten Spieluhr und einem Notizbuch in die Hände. Diese offenbaren ihr nicht nur die Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe zwischen einer Tänzerin und einem einfachen Spieluhrenmacher, sondern führen sie auch zu ihrem eigenen Glück…

 

(Quelle: www.penguinrandomhouse.de)

 

 

Meine persönliche Meinung

 


Das Cover:

Das Cover ist romantisch, verspielt und die Schneeflockenornamente glitzern (das lässt mein Mädchenherz einfach höherschlagen). Man stellt sich automatisch auf eine sehr romantische Geschichte in der Weihnachtszeit ein. Das Cover des ersten Buches der Autorin ist ähnlich gestaltet und daher sehen die beiden Bücher im Regal zusammen einfach wunderschön aus.

 


Der Inhalt:

Die Geschichte spielt in zwei Zeitebenen und wird aus zwei Perspektiven erzählt. Da ist zum einen die junge Nina, eine Ballerina, die ich sofort in mein Herz geschlossen hatte. Sie wirkt sehr sympathisch, nicht abgehoben oder extravagant, sondern einfach nur bodenständig und liebenswert. Ihre Story spielt sich im Jahre 2010 ab.

 

Dann ist da Ninas Großmutter Maria, die nun an Demenz erkrankt ist und nur noch als Schatten ihrer Selbst ein Dasein im Altersheim fristet. Größtenteils wird ihre Perspektive aus dem Jahre 1950 erzählt. Die junge Maria hat als Kind die Kriegszeit miterlebt und ist als junge Frau eine sehr erfolgreiche und ehrgeizige Ballerina.

 

Nina erhält durch einen Nachbarn und Freund der Familie eine Schatulle mit Briefen ihrer Großmutter, die von einer großen und unerfüllten Liebe erzählen, sowie eine Schneekugel. Die Schneekugel ist immer wieder Gegenstand in beiden Zeitebenen und ich konnte während dem Lesen die zarten Klänge der Musik (Leise rieselt der Schnee) vernehmen.

 

Da ich früher selbst jahrelang Ballett getanzt habe muss ich sagen, ist das Buch in dieser Hinsicht recht gut recherchiert. Die unglaubliche Umgebung und Atmosphäre der Bühne ist zum Greifen nahe und ich fühlte mich richtig zurückversetzt.

 

Der Teil, in dem Maria im Altenheim lebt, nun ja, da muss ich sagen, leider sind die heutigen Umstände nicht so wie in dem Buch verschönt dargestellt. Heute hat man leider kaum noch Zeit, um adäquat auf das Krankheitsbild Demenz einzugehen.

 

Der Schreibstil der Autorin ist wie schon bei ihrem ersten Buch einfach rührend und sehr emotional. Der Lesefluss ist hier enorm. Gekonnt springt die Autorin zwischen den beiden Perspektiven hin und her. Man möchte auf beiden Zeitebnen einfach wissen, wie es weitergeht und fiebert mit Nina und mit Maria mit. Die herzerwärmende Erzählweise der Autorin konnte mich erneut packen.

 

An manchen Stellen musste ich zum Taschentuch greifen. Ich war ja schon von dem Buch „Das Winterkarussell“ sehr begeistert, jedoch dieses Werk hier hat mich einfach total berührt.

Am Ende konnte ich das Buch mit einem lachenden und einem weinenden Auge, jedoch zufrieden gestellt zuklappen.

 


Mein Fazit:

Das Buch lädt zum Träumen ein und steigert die Vorfreude auf die kommende Weihnachtszeit. Für kuschelige Wintertage ist dieses Buch, gepaart mit leckerem Tee und Plätzchen einfach ideal und bekommt von mir eine ganz klare Leseempfehlung mit 5 von 5 Büchersternchen.


 

Dienstag, 9. November 2021

Die Unmöglichkeit, bei Tag die Liebe zu finden

WERBUNG/REZENSION

 

Infos zum Buch

 

Autorin: Ry Herman

Verlag: HEYNE

Erschienen am: 11.10.2021

Seiten: 464

Genre: Fantasy/Romantic

Preis: 15,- Euro (broschiert)

Ebook: 11,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

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Klappentext:

Zwei Jahre nach einer schrecklichen Trennung verkriecht sich die hübsche Lektorin Chloë immer noch jeden Abend zu Hause mit ihrer Katze auf dem Sofa. Bis sie von ihrer ebenso charmanten wie aufdringlichen Tante zum Ausgehen gezwungen wird. Als sich Chloë nun mutterseelenallein in einem Club wiederfindet, passiert das, woran sie selbst schon nicht mehr geglaubt hat: Sie begegnet Angela, einer wunderschönen, klugen jungen Frau. Angela verliebt sich in Chloë, und Chloë verliebt sich in Angela – es könnte also alles ganz einfach sein. Nur, dass Angela ein kleines Problem mit Tageslicht hat. Und mit Kruzifixen. Und mit Knoblauch ...

 

(Quelle: wwwpenguinrandomhouse.de)

 

 

 

Meine persönliche Meinung

 


Das Cover:

Das Cover ist wunderschön, verträumt und verspielt. Dass es sich um eine Geschichte mit Vampiren handelt, kann man wegen dem kleine Schwarzen Sarg, der mehrfach in das ansonsten romantische Cover eingeflochten ist, erkennen. Auch die dezenten Farben sind hier für die Story richtig gut gewählt.

 

 


Der Inhalt:

Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt, aber hauptsächlich aus der Perspektive der beiden Protagonistinnen der Vampirin Angela, und der Menschenfrau Chloë.

 

Beide waren mir auf Anhieb sehr sympathisch und ich konnte mich rasch mit ihnen anfreunden. So hat der häufige Perspektivenwechsel mich neugierig auf die Geschichte der jeweiligen gemacht.

 

Chloë ist eigentlich ein recht ruhiger und besonnener Charakter. Sie hat eine schlimme Trennung hinter sich und verkriecht sich zuhause.

 

Bei Angela ist es ähnlich. Auch sie hat eine Trennung hinter sich und versucht nun, sich mit ihrem Vampirdasein zu arrangieren. Sympathisch finde ich, dass Angela niemanden tötet, um zu überleben. Im Gegenteil, ihr tut es immer leid, wenn sie ihr ahnungsloses Opfer, welches sich im Nachhinein an gar nichts mehr erinnern kann, ausgesaugt hat. So lässt sie auch emotional lange Zeit niemanden mehr an sich heran.

 

Als die beiden Frauen sich dann kennen lernen, spürt man als Leser schon die tiefe Verbundenheit und Zuneigung. Und von Anfang an hatte ich gehofft, dass es mit den beiden ein gutes Ende nehmen wird.

 

Die Geschichte ist eine reine Romanze zwischen zwei sehr starken und liebenswerten Frauen. Dass die Handlung in den 90er-Jahren spielt, fand ich zunächst zwar etwas ungewöhnlich, aber ich konnte mich schnell daran gewöhnen. Der Roman kommt auch hier, obwohl es um eine Vampirin geht, fast gänzlich ohne große Fantasy-Effekte aus. Auch die Romantik zwischen Angela und Cloe wirkt einfach nur natürlich und keineswegs kitschig.

 

Die übrigen Charaktere hatte ich auch schnell in mein Herz geschlossen. Jede Figur ist richtig detailgetreu und liebevoll ausgearbeitet mit all ihren Ecken und Kanten.

 

An den Schreibstil musste ich mich zunächst etwas gewöhnen, da ich normalerweise am liebsten Bücher aus der Ich-Perspektive lese. Hier ist man als Leser sozusagen stiller Beobachter.

Der Lesefluss ist eher ruhig, jedoch zu keiner Zeit langweilig. Drama und Action sind hier so gut wie gar nicht vorhanden, dennoch hatte das Buch eine tiefe Sogwirkung auf mich.

 

Auch mit dem Ende konnte ich mich anfreunden und das Buch zufrieden zuklappen.

 

 


Mein Fazit:

Ein eher ruhiger und romantischer Roman mit sympathischen Charakteren und einer recht ungewöhnlichen Lovestory im Vordergrund. Mich hat das Buch mit seinem außergewöhnlichen Setting einfach richtig abgeholt und mit der vollen Punktezahl an Büchersternchen überzeugen können.

 



Sonntag, 7. November 2021

Die Chroniken der Meerjungfrau

 WERBUNG/REZENSION

 

 

Infos zum Buch

Autorin: Christina Henry

Verlag: blanvalet

Erschienen am: 18.10.2021

Genre: Fantasy

Seiten: 368

Preis: 18,- Euro (gebunden)

Ebook: 12,99 Euro

 

 

 

 

 

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Klappentext:

Einst zog ein einsamer Fischer sein Netz an Land und fand darin eine Frau. Eine Frau mit schwarzem Haar und Augen, in denen sich der Sturm des Meeres widerspiegelte. Anstelle von Beinen hatte sie einen Fischschwanz, und obwohl sie die Worte des Fischers nicht verstand, rührte sie seine Einsamkeit, und sie blieb bei ihm. Ihre Liebe dauerte an, bis sein Tod ihn von der unsterblichen Meerjungfrau trennte.

Doch Gerüchte über dieses rätselhafte Wesen sind längst laut geworden – und haben die Aufmerksamkeit eines Mannes erregt, der mit seinem Zirkus durch das Land zieht und den Menschen ihre schlimmsten Albträume hinter Gittern vorführt. Sein Name ist P.T. Barnum, und er sucht eine Meerjungfrau ...


(Quelle: www.penguinrandomhouse.de)

 

 

 

Meine persönliche Meinung

 


Das Cover

Das Cover ist wieder total schön gestaltet und passt auch zu den weiteren Büchern der Autorin. Zudem wirkt es sehr edel und der letzte Schliff wird von dem genialen Buchschnitt verpasst. Das verleiht den Büchern von Christina Henry immer diese besondere Note.

 


Der Inhalt

Man wird als Leser direkt mit der Geschichte der Meerjungfrau, der Unterwasserwelt konfrontiert und erfährt, wie es dazu kam, dass sie zu einem Menschen wurde.

Wer hier die klassische Arielle-Story erwartet, mit Nixen, Hexen und Prinzen, den muss ich an dieser Stelle enttäuschen.

Amelia, so wird die Meerjungfrau von nun an genannt,  wirkt trotz ihrer Liebe zum Meer von Anfang an sehr menschlich. Sie ist ein sehr emotionales und zauberhaftes Wesen, das ich sofort ins Herz geschlossen hatte. Sie zeichnet sich durch Mut und Stärke aus mit einer sehr liebenswerten Seite. So litt ich als Leser am Anfang mit ihr, als sie dann ihre erste große Liebe an das Meer verlor und fragte mich, was denn nun aus ihr werden würde.

Umso erstaunlicher fand ich es, dass Amelia sich dann freiwillig auf den Weg nach London macht, um dort in P. T. Barnums Museum als Ausstellungsstück zu arbeiten. So möchte sie ihre große Leidenschaft, das Reisen, als Mensch künftig finanzieren und sich die große Welt ansehen. 

Ehrlich gesagt hatte ich, nach all den anderen Büchern von Christina Henry hier auch wieder eine gruselige und düstere Märchenadaption erwartet. Jedoch ist dieses Buch hier eher in die Kategorie "Drama" einzuordnen. Die Autorin folgt einem roten Faden und kommt gänzlich ohne Blutvergießen oder schauerliche Szenen aus. Das war für mich etwas ungewöhnlich.


Amelia ist ein magisches Wesen und konnte mich gänzlich mit ihrem Charakter überzeugen. Auch die anderen Figuren wirken sehr authentisch. 


Am Rande steht auch eine Liebesgeschichte, nein, eigentlich zwei sogar. Zum einen erfahren wir Leser, welche tiefe Zuneigung Amelia zu dem Fischer Jack hegte. Als dieser im Meer umkommt, stürzt Amelia sich in eine tiefe Trauer. Es dauert Jahre, bis sie wieder einen anderen Mann, in diesem Falle Levy, den Handlanger von P. T. Barnum in ihr Herz lässt. Also ist diese Story wohl eher ein Buch über Loslassen und Selbstfindung.


Der Schreibstil von Christina Henry ist wieder sehr bildhaft, klar und verständlich. Ohne große Action hat das Buch dennoch einen großen Lesefluss, was dem fantasievollen und magischen Wortbuilding der Autorin zu verdanken ist. Die Charaktere sind mit viel Liebe zum Detail gestaltet worden und ich hatte sie wirklich alle lebhaft vor Augen.

 

Das Ende war für mich zufriedenstellend und erfreulich. So freute ich mich mit der Meerjungfrau, die nun endlich über den großen Verlust ihrer großen Liebe hinweggekommen ist und dem Leben noch eine Chance gibt.

 


Mein Fazit

Auch hier konnte mich die Idee der Autorin wieder auf Anhieb überzeugen. Jedoch gebe ich hier nicht die volle Punktezahl, denn irgendwie hat mir das besondere Etwas diesmal gefehlt. Irgendwie hätte ich mir mehr Spannung und Dramatik gewünscht. Dennoch konnte das Buch mich mit 4 von 5 möglichen Büchersternchen überzeugen. 


 

Freitag, 1. Oktober 2021

Liebe deinen Nachbarn wie dich selbst

 WERBUNG

 

Infos zum Buch:

Autorin: Louise Candlisch

Verlag: btb

Genre: Thriller

Seiten: 416

Erscheinungsdatum: 13.09.2021

Preis: 12,- Euro (Taschenbuch)

Ebook: 9,99 Euro

 

 

 

 

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Klappentext:

Lowland Way im Süden Londons: ein Vorortparadies. Gepflegte Häuser. Freundliche Menschen. Spielende Kinder auf der Straße. Bis im Haus Nr. 1 neue Nachbarn einziehen.
Sie halten sich nicht an Regeln, ihre Musik ist zu laut, sie parken falsch – und überhaupt! 
Dann erschüttert ein schreckliches Verbrechen das Viertel. Und für die Anwohner ist die Sache sonnenklar: Die haben es getan. Die haben ein Leben auf dem Gewissen. Es gibt nur ein Problem. Die Polizei glaubt ihnen nicht…

 

 

(Quelle: www.penguinrandomhouse.de)

 

 

Meine persönliche Meinung

 

 


Das Cover:

Das Cover ist gut wählt. Man sieht einen Zaun und ahnt, dass sich hier viele Geheimnisse und Intrigen verbergen. Auf mich wirkt die Buchgestaltung etwas düster und geheimnisvoll.

 

 


Die Story:

Man wird direkt ins Geschehen und das Nachbarschaftsleben hineinversetzt. Man lernt in verschiedenen Perspektiven die einzelnen Charaktere kennen und wie diese miteinander zusammenhängen. Auch bekommt man durch die Augen der Nachbarn sehr viele Vorurteile mit.

 

Die Kulisse ist ein piekfeines Wohnviertel mit augenscheinlich lauter perfekten Familien. Die Anfangsatmosphäre ist fast schon zu perfekt so dass man sich fühlt, als wäre man in Stepford zu Besuch oder würde bei den Desperate Housewives einen Urlaub machen.

 

Als die perfekte Idylle dann durch die Familie in Haus Nr. 1, die einen Fauxpas nach dem anderen begehen, gestört wird, ahnt man schon, dass bald etwas passieren wird. Als dann tatsächlich ein Verbrechen geschieht, ist man als Leser quasi gezwungen, den Fall aufzulösen. So wollte ich unbedingt dann die Auflösung wissen und musste letztendlich immer weiterlesen.

 

Das Erzähltempo ist eher langsam und nicht gerade actionreich. Für einen Thriller hätte ich mir hier definitiv etwas mehr Spannung erwartet. Auch die Auflösung fand ich jetzt nicht so überraschend.

 

Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft. Die Charaktere werden gut und detailliert dargestellt. Auch die Kulisse des perfekten Vorörtchens und die ach so tollen, fehlerfreien Nachbarn haben mich fasziniert. Da kann einem jeder, der dort neu hinzieht schon etwas leidtun.

 


Mein Fazit:

Für einen Thriller hatte mir das Buch etwas zu wenig Thrill, jedoch als Krimi lasse ich es gerne durchgehen. Da ich trotz einiger Längen von dem Buch sehr gefesselt war gebe ich 4 von 5 möglichen Büchersternchen.

 



Dienstag, 21. September 2021

Der dunkle Kristall - Ära der Schatten (Band 1)

 WERBUNG

 

Infos zum Buch:

Autor: J. M. Lee

Verlag: blanvalet

Erscheinungsdatum: 16.08.2021

Seiten: 320

Genre: Fantasy

Preis: 10,- Euro (Taschenbuch)

Ebook: 9,99 Euro

 

 

 

 

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Klappentext:

Jim Henson hat nicht nur die weltberühmten »Muppets« geschaffen, sondern revolutionierte auch das Fantasygenre auf der Leinwand: Sein Film »Der dunkle Kristall« (1982) besitzt Kultstatus, was die Serienmacher von Netflix unlängst dazu bewogen hat, die Vorgeschichte des Meisterwerks zu erzählen. Der Serienhit »Der Dunkle Kristall: Ära des Widerstands« basiert auf der auf Deutsch noch unveröffentlichten Fantasy-Saga von J.M. Lee. Darin erzählt er die Geschichte der Gelflingfrau Naia: Sie versucht, ihren verschwundenen Bruder zu finden, der einer schrecklichen Intrige zum Opfer gefallen ist. Dabei deckt Naja ein entsetzliches Verbrechen auf, welches die Welt Thra für immer verändern wird.

 

(Quelle: www.penguinrandomhouse.de)

 

 

 

Meine persönliche Meinung

 

 


Das Cover:

Das Cover ist wunderschön gestaltet und passt sehr gut zum Inhalt wie auch zur Netflix Serie. Man sieht darauf unsere Protagonistin Naia, wie sie sich mutig auf einen Weg voller Gefahren macht.

 


Der Inhalt:

Zunächst dachte ich, es handele sich hier um eine Art Begleitbuch zur Netflix-Serie, die das komplette Geschehen wiedergibt. Jedoch erwartet den Leser hier ein komplett neues Abenteuer mit ganz neuen Charakteren.

 

Man wird wieder in die Welt von Thra geworfen mit all ihren Gefahren und Abenteuern. Die Gelflinge sind dem Menschen sehr ähnlich und für mich ein faszinierendes Volk. Vor allem Protagonistin Naia hatte ich direkt ins Herz geschlossen. Sie ist sehr tapfer und mutig und vor allen Dingen auch nicht gerade auf den Mund gefallen.

 

Als Naias Volk mysteriösen Besuch von einer Gelflingfrau aus einem anderen Clan erhält und sie von dem Schicksal ihres Bruders erfährt, macht sie sich kurzerhand selbst auf den Weg in das Land der gefährlichen und machthungrigen Skekse.

 

Ich fühlte mich schon gleich nach den ersten Zeilen wieder an den Film als auch an die Serie erinnert. Die Welt der Gelflinge und der Skekse wird von dem Autor sehr detailgetreu beschrieben und es war für mich wie eine Art „Heimkommen“.  Die Erzählweise des Autors gefällt mir sehr gut und er konnte sehr geschickt den Eindruck vermitteln, als wäre er selbst Schöpfer der Serie gewesen.

 

Das Buch ist an sich sehr kurzatmig und spannend. Man fiebert mit der mutigen Naia mit und ein wenig hat es mich auch wie schon in der Serie vor den Seksen gegruselt.

 

Zunächst ist das Buch recht ruhig gehalten aber später wird das Erzähltempo zunehmend rasanter.

 

Besonders gut haben mir die liebevollen Zeichnungen in dem Buch gefallen. So kann auch jemand, der die Serie oder den Film gar nicht kennt, sich ein genaues Bild von den Gelflingen und deren Welt machen. Die Illustrationen sind natürlich auch wunderschön anzuschauen.

 

Das Buch liest sich sehr schnell und ich bin froh, dass es kein Einzelband ist. Nun freue ich mich natürlich sehr auf weitere Teile.

 


Mein Fazit:

Der erste Teil war für mich ein toller Einstieg und ein fantastisches Wiedersehen mit den Gelflingen und der Welt des Kristalls. Ich kann es kaum erwarten, wenn endlich Band 2 erscheinen wird. Von mir bekommt das Buch die volle Punktzahl mit 5 von 5 möglichen Büchersternchen.

 


Wer das Feuer entfacht

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Infos zum Buch:

Autorin: Paula Hawkins

Verlag: blanvalet

Erscheinungsdatum: 06.09.2021

Seiten: 416

Genre: Thriller

Preis: 20,- Euro (gebunden)

Ebook: 9,99 Euro

 

 

 

 

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Klappentext:

Auf einem Hausboot in London wird die Leiche eines brutal ermordeten jungen Mannes gefunden. Besonders drei Frauen geraten danach ins Visier der Ermittlungen.
Laura, die aufgewühlt wirkende junge Frau, die nach einem One-Night-Stand mit dem Opfer zuletzt am Tatort gesehen wurde. Carla, die Tante des Opfers, bereits in tiefer Trauer, weil sie nur Wochen zuvor eine Angehörige verlor. Und Miriam, die neugierige Nachbarin, die als Erste auf die blutige Leiche stieß und etwas vor der Polizei zu verbergen scheint.
Drei Frauen, die einander kaum kennen, mit ganz unterschiedlichen Beziehungen zum Opfer. Drei Frauen, die aus verschiedenen Gründen zutiefst verbittert sind. Die auf unterschiedliche Weise Vergeltung suchen für das ihnen angetane Unrecht. Wenn es um Rache geht, sind selbst gute Menschen zu schrecklichen Taten fähig. Wie weit würde jede einzelne von ihnen gehen, um Frieden zu finden? Wie lange können Geheimnisse im Verborgenen schwelen, bevor sie in Flammen aufgehen?

(Quelle: www.penguinrandomhouse.de)

 

 

 

Meine persönliche Meinung

 

 


Das Cover:

Das rauchige Cover sieht geheimnisvoll aus und verspricht jede Menge Spannung. Für den Inhalt des Buches ist es richtig gut gewählt.

 


Der Inhalt:

Der Prolog beginnt mit dem Auszug eines Buches, was einem erst nach dem Prolog so richtig klar wird. Dann wird man schon direkt mitten in das Geschehen hineinkatapultiert. Etwas Schreckliches ist geschehen. Ein junger Mann wurde auf seinem Hausboot mit mehreren Messerstichen bestialisch ermordet und von dessen Nachbarin aufgefunden. Die Polizei ist mitten in den Ermittlungen und verdächtigt werden zum einen die neugierige Mittfünfzigerin Miriam, die Nachbarin des Opfers, sowie Laura, die mit dem Opfer einen One-Night-Stand kurz zuvor hatte und auch dessen Tante Clara.

 

Nun scheinen die drei unterschiedlichen Damen jede ein Motiv gehabt zu haben. Nach und nach lernt man auch in Rückblenden das Opfer Daniel ein wenig näher kennen und er war wohl kein sonderlich sympathischer Geselle.

 

Die junge Laura, die seit ihrem Unfall in ihrer Kindheit eine Gehbehinderung hat und sich mehr schlecht als recht durchs Leben schlägt als Geringverdienerin, hatte scheinbar als letzte Kontakt zu Daniel und rückt in den Fokus der Ermittlungen. Laura ist vom Leben gezeichnet und verbittert, zudem ist sie auch noch vorbestraft, ihr traut man eine solche Tat am ehesten zu.

 

Miriam ist eine einsame, ebenfalls verbitterte Frau, die im Teenageralter schlimm traumatisiert wurde. Auch sie hätte durchaus Grund genug, sich zu einer solchen Tat hinreißen zu lassen.

 

Dann ist da noch Clara, die Tante des Opfers. Scheinbar war die Beziehung zu Daniel eine sehr toxische, so dass man auch ihr zutrauen würde, ihren Neffen erstochen zu haben. Auch sie musste Schreckliches in der Vergangenheit erleiden und hat sich davon nie ganz erholt.

 

Das Buch springt zwischen den drei Protagonistinnen hin und her. Keine davon konnte meine Sympathie erringen, was aber nicht weiter schlimm ist. Mit jedem Kapitel jedoch empfand ich mit jeder von den Damen großes Mitleid. Jede hat ihr Päckchen zu tragen und in ihrem Leben Schlimmes durchmachen müssen.

 

Der Plot ist zwar spannend und man verspürt immer das Bedürfnis, weiterlesen zu müssen, aber trotzdem hat das Buch für mich eher etwas von einem Drama als einem Thriller. An vielen Stellen geschieht einfach nichts außergewöhnlich Spannendes. Man erhält eher tiefe Einblicke in die Vergangenheit der Charaktere und kann die Zusammenhänge nach und nach besser nachvollziehen.

 

Die Charaktere sind sehr lebendig gestaltet. Alle drei sind gequälte Seelen und in Bezug des Opfers hätte jede einen richtigen Grund gehabt, ihn zu ermorden. Ich mag den Erzählstil der Autorin einfach. Sie konnte mich mit ihren vorherigen Werken vollends überzeugen, ganz besonders „Girl on the Train“. So lebhaft ist auch diesmal  ihr Schreibstil in diesem Buch. Man hat direkt die einzelnen Personen vor Augen und kann auch ihre Handlungsweisen sehr gut verstehen.

 

Die Autorin versteht es, eine lebendige Atmosphäre zu schaffen, die den Leser durch das ganze Buch hin fesselt, selbst an Stellen, die sich doch etwas ziehen.

 

Das Ende, bzw. die Auflösung des Mordfalls war für mich sehr vorhersehbar und konnte kaum überraschen. Hier hat mir für einen Thriller einfach das Geschick gefehlt, den Leser aufs Glatteis zu führen. Trotzdem ist das Ende stimmig und keineswegs an den Haaren beigezogen.

 


Mein Fazit:

Trotz einiger Längen war das Buch für mich ein sehr kurzweiliges Vergnügen. Mit der Bewertung habe ich es mir sehr schwer gemacht. Der geniale Schreibstil hat mich dann letztendlich dazu verleitet, das Buch mit 4 von 5 möglichen Büchersternchen zu bewerten. Für ein Drama ist das Buch nämlich überwiegend gut gelungen.


 

Kaiserliches Bücherreich

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