Samstag, 18. Juli 2020

Earth - Rebellenzeit


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Infos zum Buch:

Titel: Earth – Rebellenzeit
Autor:  Hansjörg Thurn
Verlag: Piper
Genre: Thriller
Erscheinungsdatum: 04.05.2020
Seiten: 272
Teil einer Reihe: ja, Band 3
Preis: 14,00 Euro (broschiert)
Ebook: 8,99 Euro

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Klappentext:

Der dramatische Kampf um die Zukunft der Menschheit ist noch nicht entschieden! Das fulminante Finale der fesselnden Near-Future-Reihe!

Die Welt litt wie selten zuvor. Sie hatte vieles überstanden, war in Jahrmillionen mit vielem fertig geworden. Doch jetzt stand sie vor der Prüfung. Die Evolution hatte eine Spezies hervorgebracht, die so vermessen war, eine Maschine zu bauen, die die Steuerung des gesamten Planeten übernehmen sollte.
In diesem dritten Band ist der dramatische Kampf um die Zukunft der Menschheit voll entbrannt – doch die Frage, ob die Zukunft verhindert werden kann, bevor sie beginnt, ist noch immer ungeklärt...

(Quelle: www.piper.de)


Meine persönliche Meinung




Das Cover:
Das Cover ist diesmal in Rot/Orange gehalten und passt super zu den vorherigen Bänden. Wie bei Band 1 und 2 kann man schon gut anhand der Buchgestaltung erkennen, dass es sich um einen Zukunftsthriller handelt.




Die Story:
Vorab muss ich sagen, bevor man zu diesem Buch hier greift, wäre es schon besser, die ersten beiden Teile  gelesen zu haben. Man könnte das Buch zwar auch ohne Vorkenntnisse lesen, aber um die Details  besser zu verstehen und sich voll und ganz auf die Story einzulassen ist es eben von Vorteil, beide Vorgängerbände zu kennen.

Hier geht es diesmal um Elias, den Sohn von Brit und ….., den beiden Protas aus den ersten beiden Bänden.

Das Buch spielt in der nahen Zukunft und gewährt dem Leser detailreiche Einblicke, was einen künftig erwarten könnte. Dies wird von dem Autor hier sehr realistisch beschrieben.

Ich muss sagen, mit virtueller Realität und Hacker-Szene hatte ich bisher nie viel am Hut und auch vor dieser Buchreihe nichts darüber gelesen. Die vielen Namen der Hacker führen manchmal zu Verwirrungen, aber das hatte ich auch schon damals als einziges Manko bei Band 1 und 2 aufgewiesen.

Ansonsten ist auch dieser Band hier sehr spannend und Nerv zerreißend. Man weiß oftmals nicht, was nun der Realität entspricht und was nicht.

Die Charaktere werden sehr authentisch beschrieben. Gerade der Charakter Elias ist, wie seine Eltern auch sehr facettenreich. Ich mochte ihn richtig gern. Es machte Spaß, seine Mission zu verfolgen und wie er das Leben seiner Eltern kennenlernt. Diese haben sich zunächst zurückgezogen und möchten ein weitestgehend normales Leben führen, was ich persönlich den Beiden auch sehr gegönnt hätte.
Aber auf der anderen Seite habe ich mich natürlich sehr über ein Wiedersehen gefreut, vor allem mit Brit, die mir ja schon seit Band 1 sehr an’s Herz gewachsen ist, mit all ihren Ecken und Kanten.

Der Schreibstil ist sehr rasant und auch actionreich. Ich mag die Erzählweise von Hr. Thurn und hoffe, dass er nach dieser Trilogie weiterschreiben wir.




Fazit:
Dieser Band hier ist der Abschluss einer hochspannenden Thriller-Reihe und richtet sich an Leser, die gerne Thriller mit Zukunftsvisionen vermischt, mögen.
Für diesen Band hier gebe ich gerne meine Leseempfehlung mit 5 von 5 möglichen Büchersternchen. Für die gesamte Reihe vergebe ich ebenso viele Punkte.



Freitag, 17. Juli 2020

Flashback - Was hast du damals getan?

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Infos zum Buch:
Titel: Flashback – Was hast du damals getan?
Autorin: Andrea Bartz
Verlag: Heyne
Erscheinungstermin: 13.07.2020
Seiten: 464
Genre: Psychothriller
Preis: 9,99 Euro (Taschenbuch)
Ebook: 4,99 Euro

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Klappentext:

Eine College-Clique in Brooklyn, ein unerwarteter (Selbst-)Mord und eine Heldin mit Erinnerungslücken – jetzt für kurze Zeit zum Einführungspreis von 4,99 €!

2009: Über den Dächern von Brooklyn feiert eine Gruppe junger New Yorker wie im Rausch. Für Lindsay endet die Party wie so oft mit einem Blackout. Am nächsten Morgen erinnert sie sich an nichts. Doch etwas Schreckliches ist passiert: Während alle feierten, hat sich ihre beste Freundin Edie wenige Stockwerke tiefer erschossen.
2019: Lindsay hat mit den Ereignissen von vor zehn Jahren eigentlich abgeschlossen. Doch dann begegnet sie einer Freundin von damals, und alte Wunden reißen wieder auf. War Edies Tod wirklich Selbstmord? Wer könnte ihr etwas angetan haben? Stück für Stück setzt Lindsay das Bild jener verlorenen Nacht zusammen. Nur ihre eigene Erinnerung lässt sie dabei immer wieder im Stich, und sie beschleicht ein grauenhafter Verdacht.

(Quelle: www.randomhouse.de)

Meine persönliche Meinung



Das Cover:
Nun, das Cover finde ich irgendwie nichtssagend. Man sieht eine Hauswand eines Altbaus, aber maßschlaggebend für meine Neugierde auf das Buch war hier eher der Klappentext.





Die Story:
Im Fokus steht hier eine Hipster Clique und der Selbstmord von Edie, der besten Freundin der Protagonistin Lindsay.  So ist das Buch in zwei Zeitebenen gegliedert. Einmal erlebt man die Geschehnisse aus 2009 und dann aus der Gegenwart.

Ich muss sagen, zunächst fand ich Lindsay nicht sonderlich sympathisch. Sie ist über 30 und von der geistigen Reife her irgendwo bei 20 stehen geblieben. So musste ich so manches Mal fassungslos über sie den Kopf schütteln. Aber es hat mich auch nicht weiter gestört, ich lese gerne über Charaktere, die man nicht everybodys  Darling sind und sich von der Masse absondern.

Man rätselt die ganze Zeit, was hat die Cliquenchefin Edie zu einem Selbstmord veranlasst, oder war es denn gar einer? War es etwa doch Mord? Wenn ja, wer steckt dahinter? Fragen über Fragen kommt man dem Rätsel letztendlich auf die Spur.

So richtig in Fahrt kommt das Buch erst im letzten Drittel. Vorher zieht sich die Story leider etwas in die Länge. Dafür wird man aber mit einem sehr spannenden Showdown belohnt. Also, Durchhalten lohnt sich und schließlich konnte mich die Geschichte doch noch packen.

Insgesamt waren mir alle Cliquenmitglieder sehr oberflächlich erschienen, also keine Menschen,  mit denen ich im echten Leben warm geworden wäre.

Was mich hingegen fasziniert hat, waren die Erinnerungslücken von Lindsay und ich wollte so gerne erfahren, was genau in ihrer Erinnerung fehlt. 

Der Schreibstil ist ganz ok, aber leider nicht so überragend. Mit hätte es besser gefallen, wenn etwas mehr Schwung in die Handlung geschrieben worden wäre.




Mein Fazit:
Alles in allem wurde ich ganz gut und kurzweilig unterhalten. Ich konnte mich nicht entscheiden, ob ich nun 3 oder 4 Sternchen vergeben. Letzten Endes habe ich mich aber für 4 Sterne entschieden, da das Ende wirklich gut gelungen ist.


Sonntag, 12. Juli 2020

Tot bist du perfekt

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Infos zum Buch:

Titel: Tot bist du perfekt
Teil einer Reihe: nein, Einzelband
Autor: J. P. Delaney
Genre: Thriller/Sci-Fi
Verlag: Penguin
Erscheinungsdatum: 09.03.2020
Seiten: 448
Preis: 13,00 Euro (Broschiert)
ebook: 9,99 Euro


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Klappentext:
Du schlägst die Augen auf und etwas stimmt nicht. Du weißt nicht, was dir passiert ist. Du liegst in einem fremden Bett. In einem Krankenhaus. Neben dir steht dein Mann Tim, ein erfolgreicher Unternehmer. Er hat Tränen in den Augen, weil du – seine geliebte, perfekte Frau – am Leben bist. Du denkst, du hättest einen schweren Unfall gehabt. Doch dann sagt Tim: Wir haben jahrelang daran gearbeitet, dass ich dich wiederbekommen konnte …
Du entdeckst dein Leben wie mit fremden Augen. Du ahnst Gefahr, aber du weißt nicht, wo genau sie lauert. Du weißt nur: Du musst wachsam sein. Denn irgendwo in deinem schönen Haus, bei deinen Liebsten liegt der Grund dafür – der Grund, warum du vor Jahren gestorben bist.


Meine persönliche Meinung



Das Cover
Das Cover finde ich hier passend. Man sieht die Protagonistin, die vor irgendetwas zu fliehen scheint. Sie wirkt auf mich höchst verunsichert und ängstlich. Die Gegend passt auch sehr gut zum Geschehen in dem Buch.




Der Inhalt
Vorab muss ich sagen, ich hatte etwas komplett Anderes erwartet, anhand des Klappentextes. Ich bin von einem reinen Psychothriller ausgegangen, aber habe einen Mix aus Sci-Fi, Krimi und Thriller bekommen. Wer sich so gar nicht mit Sci-Fi anfreunden kann, lässt hier auch ehrlich gesagt am besten die Finger komplett weg, da es sich ja wie gesagt nicht um einen reinen Psychothriller wie man ihn von diesem Autoren kennt handelt.

Der Schreibstil ist in der Tat sehr sehr speziell und gewöhnungsbedürftig. Hauptsächlich wird in der zweiten Person im Präsens erzählt, in der Du-Form. Da ich ein wahnsinniger Fan von dem Buch „You – Du wirst mich lieben“ bin, hat mich das aber nicht sonderlich gestört. Mit der zweiten Erzählform, welche die Geschehnisse im Plural im Präsens schildert, hatte ich dagegen schon ein paar Schwierigkeiten, da ich es als sehr anstrengend empfand, dann nochmal umzuswitschen.

Nun zur eigentlichen Story, ohne dass ich allzu viel spoilern möchte: Abby ist ein Cobot, welche von dem Ehemann der originalen, menschlichen Abby entwickelt wurde. Sie ist ausgestattet mit Erinnerung und Empathie, so dass sie wie ein wirklicher Mensch auch durchgeht und während des Lesens von mir auch als solcher angenommen und empfunden wurde.

Der Cobot Abby macht sich auf die Suche nach ihrem vor Jahren verschwundenen Original und gerät dabei in Gefahr, da sie so einige schreckliche Geheimnisse dabei aufdeckt. Sie möchte unbedingt wissen, was aus der echten Abby geworden ist. So nebenbei kümmert sie sich auch noch liebevoll um den autistischen Sohn, was sie zudem noch menschlicher erscheinen lässt.

Durch den wie schon erwähnten sehr ungewöhnlichen Schreibstil fühlt man sich so richtig in die Protagonistin hineinversetzt, man denkt und fühlt wie sie.

Das Buch ist wirklich sehr sehr spannend und auch ganz einfach mal etwas Anderes, was es für mich zu einem fesselnden Leseerlebnis machte. Die Sogwirkung ist enorm und man möchte unbedingt erfahren, was mit Abby geschehen ist, und wie der Cobot Abby in der menschlichen Welt klar kommt.

Das Buch wartet zum Schluss mit einer überraschenden Wendung und einem nervenzerreißenden Showdown auf. An manchen Stellen war ich echt verwirrt und auch von den Geschehnissen etwas überfordert, aber im positiven Sinn.

Mit dem Ende hätte ich auch so nicht gerechnet, aber ich konnte das Buch zufrieden zuklappen und in mir nachklingen lassen.



Mein Fazit:
Wer sich gerne auf eine total außergewöhnliche Handlung bei Thrillern einlässt, für den ist dieses Buch ein echter Geheimtipp. Ich kann es nur wärmstens empfehlen, zumal ich die vorherigen beiden Werke des Autors auch regelrecht verschlungen hatte. Für die originelle Story bekommt das Buch von mir 5 von 5 möglichen Büchersternchen.




Samstag, 4. Juli 2020

Das Schattenhaus


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Titel: Das Schattenhaus
Autorin: Tess Gerritsen
Erscheinungsdatum: 27.04.2020
Verlag: Limes
Genre: Thriller
Preis: 15,- Euro (Broschiert)
Ebook: 11,99  Euro




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Klapentext:

Ein unheimliches altes Haus, eine verschwundene Frau und ein dunkles Geheimnis, das tief in die Vergangenheit reicht ...

Nach einem tragischen Ereignis flüchtet Ava von Boston auf eine abgelegene Halbinsel an der Küste Maines. Dort mietet sie ein altes herrschaftliches Haus und hofft, endlich zur Ruhe zu kommen und Inspiration für ihr neues Buch zu finden. Obwohl das Haus zunächst düster und unheimlich wirkt, übt es doch eine unerklärliche Anziehungskraft auf sie aus. Dann beginnt sie plötzlich seltsame Geräusche zu hören, und eines nachts glaubt sie eine schattenhafte Gestalt hinter den Vorhängen in ihrem Schlafzimmer zu sehen. Von den Dorfbewohnern erfährt sie von dem mysteriösen Verschwinden ihrer Vormieterin. Als Ava beginnt nachzuforschen, kommt sie hinter ein verstörendes Geheimnis, das verzweifelt gewahrt werden soll …

(Quelle: www.randomhouse.de)







Meine persönliche Meinung





Das Cover:
Das Cover ist ganz gut gestaltet, man erwartet einen echt spannenden Psychothriller oder zumindest ein richtig bewegendes Psychodrama. Durch die Buchgestaltung wäre ich schon zum Lesen des Klappentextes animiert worden.





Die Handlung:
Zunächst muss ich sagen, der Klappentext klang so verlockend, ein altes Haus, eine junge, alleinstehende Frau, Spukgeschichten, eine atemberaubende und gruselige Kulisse – das klag so voll und ganz nach meinem Geschmack. Ich wusste also anfangs nicht, ob mich jetzt ein Thriller, ein Krimi oder eine reine Gruselgeschichte erwartet.

Unsere Protagonistin , die junge Food-Autorin Ava versucht, in dem alten Haus ihre Schreibblockade zu überwinden. Jedoch schon zu Beginn fühlt sie sich nicht wohl. Seltsame Geräusche versetzen sie total in Angst. Auch machen schauerliche Gerüchte über das Haus die Runde im angrenzenden Dorf.
Bis zum ersten Drittel fand ich das Buch richtig gut, es wird geschickt mit gruseligen Elementen gespielt. Jedoch dann leider kommt eine Geisterjägertruppe in’s Spiel und ich hatte die ganze Zeit echt nur noch die Ghostbusters vor Augen.

Schließlich entpuppt sich das Ganze dann als Stalkingthriller mit sehr vorhersehbarem Ende.

Ich kannte die vorherigen Werke der Autorin nicht und ging an dieses hier total unvoreingenommen heran.

Manche Stellen waren sehr spannungsgeladen, andere wiederum zogen sich unnötig in die Länge. Schließlich fragte ich mich, was das Ganze soll, auf was die Autorin hinaus möchte. Ich fand alles irgendwie total unzusammenhängend.

Der Schreibstil der Autorin ist dafür aber richtig gut. Sie beschreibt die Szenen sehr bildhaft und detailgetreu.

Das Ende des Buches kam für mich auch nicht sehr überraschend. Das Buch ist für eine kurzweilige Abendlektüre ganz gut geeignet. Wer sich jedoch jetzt einen hochspannenden Psychothriller verspricht, wird wohl leider enttäuscht werden.




Mein Fazit:
Leider hat das Buch nicht ganz so meinen Erwartungen entsprochen, was aber auch daran liegt, dass ich ein extremer Fan von nervenzerreißenden Psychothrillern bin. Aber es ist wie gesagt auch nur meine ganz persönliche Meinung. Meinen Geschmack konnte die Story nicht packen. Daher vergebe ich leider nur 3 Sternchen.


Kaiserliches Bücherreich

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