Freitag, 11. September 2020

Devolution

 

 

WERBUNG/REZENSION

 

 

Titel: Devolution

Autor: Max Brooks

Verlag: Goldmann

Genre: Thriller/Horror

Erscheinungsdatum: 17.08.2020

Seiten: 464

Preis: 10,- Euro (Taschenbuch)

Ebook: 9,99 Euro

 

 

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Klappentext:

 

In der Nacht kommen sie aus den Wäldern. Sie jagen ihre Beute: dich.

In den Bergen, am Fuße eines Vulkans, liegt Greenloop, eine exklusive Gemeinschaft von Aussteigern. Ein Idyll in der Wildnis, in dem Katherine und Dan auf eine neue Heimat unter Gleichgesinnten hoffen – und auf einen Neuanfang für ihre Ehe. Doch dann bricht der Vulkan aus, und Greenloop ist von der Außenwelt abgeschnitten. Tag für Tag wird die Lage in der Siedlung angespannter – und nachts hören sie die Schreie. In den Wäldern reißen gnadenlose Jäger ihre Beute, hochentwickelte affenähnliche Kreaturen, getrieben vom Instinkt zu überleben. Und jede Nacht kommen die Schreie näher ...

 

 

 

(Quelle: www.randomhouse.de)

 

 

 

 

Meine persönliche Meinung

 

 

 


Das Cover:

Das Cover erinnert ein wenig an Jurassic Park oder so etwas Ähnliches. Ich hätte mich jetzt anhand des Covers eher auf Dinos eingestellt, hätte ich den Klappentext nicht vorher

gelesen. Aber das Cover gefällt mir ganz gut und ich finde es sehr geheimnisvoll. Man weiß nicht, was im Dunkeln lauern könnte.

 

 

 

 


 

Der Inhalt:

Zuvor muss ich sagen, ich habe die vielen Negativrezensionen gelesen und alleine dadurch war schon meine Neugierde geweckt. Der Klappentext hörte sich doch total spannend an, also was stimmte dann mit dem Buch nicht? Um meine Neugierde zu befriedigen musste ich mir einfach selbst ein Bild machen.

 

Die Handlung ist größtenteils wie ein Tagebuch aufgebaut. Die beiden Aussteiger Katherine und ihr Ehemann wollen also komplett von neuem anfangen und ziehen in die Siedlung Greenloop. Zunächst hört sich das Konzept der Siedlung toll an: Eine Mischung zwischen Technik und Natur, ohne der Umwelt zu schaden und auch noch gut situierte Nachbarn, die in Harmonie zusammenleben. Die Bewohner werden von Drohnen mit Lebensmitteln versorgt. Alles in allem sehr idyllisch und die Sache muss doch einen Haken haben.

 

Kurz nach der Ankunft des Ehepaares bricht auch schon der Vulkan aus, welcher schließlich Greenloop von der Außenwelt abschneidet. Und schon ist es mit der Idylle vorbei. Es herrscht Panikmodus und Katastrophenstimmung unter den Bewohnern, welche das friedliche Leben nun beeinträchtigt.

 

Bis dahin fand ich es äußerst spannend. Aber dann kam der Punkt, an dem die affenähnlichen Wesen in’s Spiel kamen. Von da an konnte ich das Buch nicht mehr als Thriller einstufen.

 

Katherine verändert sich immer mehr und aus der zurückgezogenen Hausfrau wird eine mutige Überlebenskämpferin. Diese Wandlung hat mir gut gefallen.

 

Der Schreibstil ist sehr ungewöhnlich. Eine echt atemberaubende Kulisse, vielseitige und wandlungsfähige Charaktere und die bedrohliche Stimmung gestalten einen spannenden Lesefluss.

 

Durch die Tagebuchaufzeichnungen von Katherine fühlte ich mich als Leser, als wäre ich direkt mitten im Geschehen drin. An manchen Stellen wurde es schon recht gruselig und düster.

 

Zugegeben, über die mutierten Affenmenschen musste ich mehr als einmal schmunzeln. Da dachte ich mir so manches Mal: Guter Humor, und das inmitten eines Katastrophenthrillers.

 

 


 

Mein Fazit:

Ich kann die negativen Rezensionen nicht so ganz nachvollziehen. Man muss sich auch mal auf eine außergewöhnliche Story einlassen können. Wer das nicht kann, und lieber Mainstream inhaliert, sollte auch lieber die Finger von dem Buch lassen.

Mir persönlich hat das Buch gerade durch diese außergewöhnliche Erzählweise sehr gut gefallen. Ein guter Mix aus Horror und Thriller mit einer sehr originellen Handlung. Einzig die Darstellung der Affenmenschen hätte man etwas realistischer gestalten können. Dafür gibt es von mir 4 von 5 magischen Büchersternchen.

 


 

Freitag, 21. August 2020

Die Nachbarin

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 Infos zum Buch:

Titel: Die Nachbarin

Teil einer Reihe: nein, Einzelband

Autorin: Caroline Corcoran

Genre: Psychothriller

Verlag: HEYNE

Erscheinungsdatum: 10.08.2020

Seiten: 444

Preis: 12,00 Euro (Broschiert)

ebook: 4,99 Euro


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Klappentext:

SIE KANN DICH HÖREN. SIE KANN DICH SEHEN.
SIE KANN SICH NEHMEN, WAS DIR GEHÖRT.

In Lexies Leben scheint alles perfekt: Sie liebt ihren Freund Tom, die beiden planen eine Familie, und sie wohnen in einem eleganten Apartment mitten in London, das keine Wünsche offen lässt. Doch Lexies Idylle trügt. Wenn sie allein ist, lauscht sie den Geräuschen aus der Nachbarwohnung. Und stellt sich dabei das mondäne Leben ihrer Nachbarin vor ...

Harriet führt ein ausschweifendes Leben voller wilder Partys, ihr Leben ist ein Abenteuer. Nur selten gesteht sie sich ein, wie unglücklich sie in Wahrheit ist. Sie wünscht sich einen Freund wie Tom. Sie möchte das Leben ihrer Nachbarin Lexie. Und sie ist bereit, alles zu tun, damit dieses Leben ihr gehört ...

(Quelle: www.randomhouse.de)


Meine persönliche Meinung


 

 

Das Cover

Das Cover ist sehr vielversprechend. Man sieht quasi durch ein Guckloch aus einer Wohnung eine Frau, die ziemlich selbstbewusst den Korridor entlang geht. Und das greift das eigentliche Thema (Selbstbewusstsein) richtig auf. Das Cover gefällt mir richtig gut, es ist sehr passend für einen Thriller gestaltet.





Der Inhalt


Das Buch wird von den zwei Protagonistinnen Lexie und Harriet im Präsens aus ihrer Sicht im Wechsel geschildert. Der Einstieg ist demnach recht einfach. Man lernt beide Damen (die im selben Alter zu sein schienen, also Mitte 30) sehr gut kennen.


Da ist zum einen Harriet, eine nach außen hin selbstbewusste Frau, Single, die jeden Tag in ihrer Wohnung eine Party veranstaltet. Von ihrer Nachbarin Lexie deswegen beneidet, jedoch sieht es in Harriet sehr trist aus. Sie selbst hat ganz wenig Selbstbewusstsein, so dass es manchmal für den Leser schon peinlich wird. Harriet beneidet wiederum Lexie um ihr ach so perfektes Leben. Fast schon krankhaft stalkt sie diese über die sozialen Medien.



Lexie hingegen lebt mit ihrem Freund Tom zusammen. Eigentlich könnte die Beziehung richtig toll sein, wäre da nicht der einzige Wermutstropfen, beiden versuchen nach einer Fehlgeburt von Lexie seit Jahren ein Kind zu bekommen. Nicht lässt Lexie unversucht, schließlich steigert sie sich so in ihren unerfüllten Kinderwunsch hinein, dass sie zunehmend verbittert und auf alles und jeden neidisch ist. Auch auf ihre angeblich perfekte Nachbarin Harriet.



Faszinierend fand ich, dass beide Protagonistinnen, obwohl sie Tür an Tür leben, erst in den letzten Kapiteln wirklich von Angesicht zu Angesicht begegnen. Jede denkt von der Andern, dass sie das perfekte Leben führt und Jede neidet der Andren ihr Leben.


Zunächst dachte ich anhand des Klappentextes, dass es sich um einen richtigen Psychothriller handelt. Jedoch wird nach den ersten paar Kapiteln ganz schnell klar, dass dem nicht so ist. Vielmehr kommt die Story nur sehr langsam in Fahrt. Man erfährt Stück für Stück, was so in der Vergangenheit der beiden Damen schief gelaufen ist, dass beide so unfassbar verbittert und neidisch sind.


Ich muss sagen, keine der Protagonistinnen war mir sonderlich sympathisch. Harriet ist unterwürfig, neurotisch, besitzt so keinen Funken Selbstbewusstsein und stalkt Tag für Tag ihre Nachbarn Tom und Lexie. Schon richtig krampfhaft hat sie Tom für ihren zukünftigen Ehemann auserkoren, ohne überhaupt je ein Wort zuvor mit ihm gewechselt zu haben und das nur, weil Tom ihrem Exfreund Luke optisch sehr ähnlich sieht. Sie steigert sich regelrecht in ihre Besessenheit von Tomn und ihrem daraus resultierenden Hass auf Lexie. Das nimmt gewissen Ausmaß an, dass sie sogar zu ziemlich drastischen Mitteln greift und letztendlich vor nichts zurück schreckt. Im Grunde war Harriet keine Person, vor der ich Angst bekommen hätte. Vielmehr war ich hin und her gerissen zwischen Abscheu und Mitleid.



Lexie hingegen ging mir zunehmend auf die Nerven. Ein gewisses Maß an Verständnis konnte ich ihr Anfangs noch entgegen bringen. Aber schließlich fand ich sie in ihrer Eifersucht und ihrem Neid nur noch unerträglich.
Auch ihre vergebliche Versuche, schwanger zu werden, nehmen fast ein Drittel des Buches ein. Lexie ist so ein Charakter, bei ihr sind immer nur die Anderen Schuld, niemals sie selbst. Mit der Zeit empfand ich sie als sehr anstrengend.


So dümpelt das Buch, welches ich auch viel eher in die Kategorie „Psychodrama“ einordnen würde, vor sich her. Es passiert lang nichts Aufregendes, außer dass man mit ganz viel Kopfschütteln Harriet's Aktionen verfolgen kann, Lexie und Tom auseinander zu bringen und zudem noch in den "Genuss" von Lexie's Selbstmitleid kommt.


Im letzten Drittel kommt dann endlich Bewegung in die Geschichte. Aber auch hier hätte ich mir etwas mehr Spannung und Action erhofft, ins Besondere von Harriet's Seite. 

Der Schreibsti ist echt großartig. Die Autorin schildert ganz bildlich und glaubhaft das Innenleben der beiden Protagonistinnen, so dass man beim Lesen das Gefühl hat, in den Köpfen der beiden tatsächlich zu stecken.


Aber was ich positiv empfand, der Leser erhält tiefe Einblicke in die Psyche zweier „kaputter“ Seelen. Beide Frauen sind vom Schicksal ziemlich gebeutelt, jede auf ihre eigene Art. Betrachtet man das Buch nicht als Thriller, sondern eher als Drama, hat es sein Potential auch voll entfaltet.


Dass beide Charaktere sehr unsympathisch sind, hat mich im Grunde nicht gestört. Vielmehr mag ich es gerne, wenn ein Charakter Ecken und Kanten hat und kein sympathisches Sonnenscheinchen verkörpert. 

Sogar einen lehrreichen Faktor hat das Buch, nämlich, dass man das zu schätzen lernt, was man hat und sich nicht von Neid und Vorurtelien blenden lassen sollte.




Mein Fazit:

Alles in allem hat mir das Buch doch recht gut gefallen, auch wenn ich eine etwas andere Story erwartet hatte. Wenn dich das Buch als Psychodrama werte, dann vergebe ich auch gerne 4 Sternchen. Für die Höchstpunktzahl war mir leider zu wenig Action vorhanden.

 

 

Sonntag, 16. August 2020

Witchery - Entdecke die Hexe in dir (Die Schule der weißen Magie)

 

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 Infos zum Buch:

Titel: Wichery – Entdecke die Hexe in dir

Teil einer Reihe: nein, Einzelband

Autorin: Juliet Diaz

Genre: Esotherik

Verlag: Ansata

Erscheinungsdatum: 23.03.2020

Seiten: 224

Preis: 20,00 Euro (Hardcover)

ebook: 15,99 Euro


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Klappentext:

In jedem Menschen stecken magische Kräfte! Wie wir sie wecken können, um alle Bereiche unseres Lebens auf zauberhafte Weise zu verbessern, zeigt Juliet Diaz, die bereits in dritter Generation als heilende Hexe wirkt und hier das Wissen ihrer Ahnen weitergibt. Schritt für Schritt führt sie uns in die Geheimnisse der Hexenkunst ein und vermittelt Inspirationen und Tipps, die jeder nutzen kann, um seine magischen Fähigkeiten zum Erblühen zu bringen. Endlich den Traumpartner finden oder gesundheitliche Beschwerden lindern, das Zuhause vor negativen Energien schützen oder im Job erfolgreich durchstarten – mithilfe von Diaz' Heilkräuterrezepten, Zaubersprüchen und Ritualen entsteht der magische Funke, der Wünsche wahr werden lässt.
Der praktische Begleiter für moderne Hexen und alle, die es werden wollen!

(Quelle: www.randomhouse.de)


Meine persönliche Meinung




Das Cover

Das Cover ist sehr edel, es fühlt sich durch seine besondere Beschaffenheit ganz toll in der Hand an. Es wirkt geheimnisvoll mit seinem schwarzen Hintergrund aber nicht düster. Die Ornamente und die Abbildung des Mondes verleihen dem Cover zudem auch noch etwas Romantisches.





Der Inhalt

Das Buch beschäftigt sich mit weißer Magie und Schutzzaubern. Obwohl das Buch gerade mal 224 Seiten hat, ist es in viele kleinere Kapitel gegliedert, u. a. Schutz, Reinigung, Heilung, Kräuterkunde, Manifestation, Wohlstand und Gesundheit.


Die Einleitung beschreibt, was genau es mit der weißen Magie auf sich hat. Es hat nichts mit faulem Zauber oder irgendwelchen Tricks zu tun. Es weist einem vielmehr die Möglichkeiten zur Selbstheilung auf.


Der Schreibstil ist sehr sympathisch und für den Leser sehr einfach. Die Rituale und Zauber sind auch nichts Hochkompliziertes, sondern eher für den täglichen Gebrauch. Man braucht dazu auch keine Utensilien aus dem Esotherikladen.


Das Buch lehrt einen die Gesetze der Magie – tue Gutes, schade niemandem. So vermittelt der Inhalt auch Werte, die in der heutigen Gesellschaft leider immer mehr verloren gehen.


Die Rituale selbst habe ich noch nicht ausprobiert, aber das wird im Lauf der Zeit noch nachgeholt.


Für Leser, die bisher noch nichts mit Magie am Hut hatten, aber gerne mal in die weiße Magie hineinschnuppern würde, die Hexe in sich entdecken wollen ist dieses Buch einfach ideal, da es alle zu diesem Thema wichtigen Kapitel abhandelt. Kurzum ist das Buch wie eine Art Schulbuch für Hexen der weißen Magie.


Was mir besonders gut gefällt, hier sind sogar ein paar leckere Teerezepte enthalten, für einen Teetrinker wie mich also einfach genial.


 

 

Mein Fazit:

Ein richtig tolles Buch für den alltäglichen Gebrauch, wenn man einen Schutzzauber oder Heilungszauber ausführen möchte. Ich gebe diesem Buch die volle Punktezahl mit 5 von 5 magischen Büchersternchen.

 

 



Samstag, 15. August 2020

Witch Craft - Das Hexenhandbuch für ein magisches Leben

 

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Infos zum Buch:

Titel: Witch Craft – Das Hexenhandbuch für ein magisches Leben

Teil einer Reihe: nein, Einzelband

Autorin: Mya Spalter

Genre: Esotherik

Verlag: Goldmann

Erscheinungsdatum: 16.12.2019

Seiten: 239

Preis: 12,00 Euro (Broschiert)

ebook: 9,99 Euro


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Klappentext:

Welche Kerzen brauche ich für meine magischen Rituale? Wie richte ich mir meinen eigenen kleinen Altar ein? Wie funktioniert ein wirksamer Liebeszauber? Auf all das und noch viel mehr weiß Mya Spalter Antworten, denn sie beschäftigt sich seit Jahren mit Astrologie, Kräuterkunde und Tarot und weiß, welche Grundausstattung moderne Hexen benötigen. Von Pendel bis zur Symbolkunde, vom Schutzzauber bis hin zum richtigen Kristall für jede Lebenslage: Mya Spalter beherrscht das Hexeneinmaleins und teilt so manch lustige Anekdote aus ihrem bislang gut gehüteten Erfahrungsschatz.






Meine persönliche Meinung

 

 



Das Cover:

Das Cover ist magisch und zauberhaft. Eine richtig tolle Buchgestaltung für eine angehende Hexe. Das zarte Violett mit den gelben Blume und in der Mitte der Scherenschnitt einer Hexe ergeben für mich das ideale Cover für ein magisches Handbuch.





Der Inhalt:


Das Buch ist in 12 magische Kapitel gegliedert und einer äußerst sympathischen Einführung, in der die Autorin sich persönlich dem Leser erst mal vorstellt und beschreibt, wie sie überhaupt zu einer Hexe wurde.


Der Schreibstil ist sehr humorvoll. Auf recht einfache Weise werden die Zauber und Rituale beschrieben und das Beste daran ist, man muss dafür nicht in den Esotherikladen, nein, man bekommt die Utensilien auch im Supermarkt. Auch die Rituale und Zauber sind nichts Hochkompliziertes. Es sind ganz einfach gehaltene Rituale, die man einfach mal so zwischendurch ausführen kann.


Viele liebevolle Illustrationen begleiten das Buch, so dass es einfach Spaß macht, sich die einzelnen Rituale nicht nur durchzulesen, sondern auch zu fühlen.


Was mir besonders gut gefallen hat, ein Kapitel beschäftigt sich sehr eingehend mit dem Thema Astrologie.


Die Rituale sind ausschließlich weiße Magie. Mit bösen faulen Zaubern und schwarzer Magie hat dieses Buch hier nichts am Hut.


Ein anderes Kapitel legt dem Leser das Thema Kräuterkunde nah. Hier erfährt man, welch zauberhaften Schätze sich in unserem Küchenschrank verborgen gehalten haben und zu welchen Zwecken man sie einsetzen kann.


Im Laufe des Buches werden auch Feste und Bräuche sehr detailliert beschrieben wie z. B. Samhain, Ostara, Jul und viele mehr.


Die Zauber an sich habe ich noch nicht ausprobiert, daher kann ich über die Wirkung leider nichts sagen. Das wird aber noch irgendwann nachgeholt.


Obwohl dieses Buch aus der Spart Esotherik ist, habe ich mich dank des genialen und witzigen Schreibstils der Autorin zudem noch köstlich amüsiert und unterhalten gefühlt. Das hat man bei einem Buch aus dieser Abteilung äußerst selten. Die Autorin schildert zwischendurch immer mal wieder aus ihrem Leben und das sorgte dafür, dass ich mich ihr sehr verbunden gefühlt habe. Mya Spalter ist definitiv eine Person, die ich gerne mal im privaten Leben treffen möchte um ganz gemütlich mit ihr einen Tee zu trinken und eine Runde einfach nur zu plaudern.




Mein Fazit:

Das Buch ist ein idealer Einstieg in die weiße Magie. Ich lege es allen angehenden Hexen ans Herz. Es ist für mich ein ganz besonderer Schatz, alleine schon durch den liebevollen Aufbau. Hier vergebe ich sehr gerne die volle Punktezahl mit 5 von 5 magischen Büchersternchen.

 

 

Freitag, 31. Juli 2020

Wild Flower - Die Gesetzlose

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Infos zum Buch:

Titel: Wild Flower – Die Gesetzlose
Teil einer Reihe: nein, Einzelband
Autorin: Charlotte Nicole Davis
Genre: Fantasy/Western
Verlag: blanvalet
Erscheinungsdatum: 13.07.2020
Seiten: 432
Preis: 15,00 Euro (Broschiert)
ebook: 9,99 Euro

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Klappentext:
Umgeben von einer unheimlichen Wildnis liegt der Ort Green Creek. Dort leben die Schwestern Aster und Clementine unter dem Schutz der zwielichtigen Madame Fleur. Diese brandmarkt junge Frauen mit einem magischen Blumentattoo und verkauft sie Nacht für Nacht an Männer – willenlos gemacht durch die Droge Süßdistel. Aster ist anders als die anderen Mädchen. Sie hat sich ihren freien Willen bewahrt und muss ihre kleine Schwester um jeden Preis beschützen. Aber als diese versehentlich einen Freier umbringt, ist dies das Todesurteil für Clem. Aster kennt nur einen Ausweg: mit Clem in die Wildnis zu flüchten und zu einer Gesetzlosen zu werden. Doch es sind nicht nur die lebenden Männer, die sich an ihre Fersen geheftet haben, sondern auch die toten …


Meine persönliche Meinung




Das Cover
Das Cover ist einfach atemberaubend schön. Die Blumen haben eine Ausbuchtung, das fühlt sich toll an, wenn man darüber streicht, zudem glänzen sie wunderschön. In das Cover habe ich mich schon gleich schockverliebt.





Der Inhalt
Das Buch beginnt schon gleich ziemlich rasant und actionreich. Clementine, die jüngere der beiden Schwestern wurde von Madame Fleur versteigert, um ihre Unschuld an ihrem 16. Geburtstag an einen Aufschneider (so werden die Freier in dem Buch genannt) zu verlieren. Ihre Schwester Aster wurde im Jahr zuvor schon zu einem Good Luck Girl. Als Clementine sich wehren möchte, kommt der Aufschneider um, was einem Todesurteil für Clem gleichkommt.

Man lernt direkt schon die Hauptcharaktere und die wichtigsten Nebencharaktere kennen. Da sind zum Einen Clem und Aster, die beiden Protagonistinnen, dann auch noch die zickige Violet, ebenfalls ein Good Luck Girl und die beiden 15-jährigen Mädchen Mallow und Tansy, die ebenfalls in diesem Welcome House leben.

Plötzlich sind die 5 Mädchen gezwungen, gemeinsam zu fliehen. Zuvor erhält der Leser Infos, wie es überhaupt dazu kam, dass diese junge Mädchen ihr Dasein als Prostituierte fristen müssen. Die Mädchen wurden in jungen Jahren schon von ihren Familien an das Welcome House verkauft, in dem Glauben, den Mädchen ein besseres Leben, frei von Hunger zu ermöglichen.

Auf ihrer Flucht erhalten sie unerwartet Hilfe von dem Wegemann Zee. Dieser jedoch scheint etwas zu verbergen und ganz eigene Ziele zu verfolgen.

Auf ihrer Flucht erleben die Mädchen jede Menge Abenteuer und überall lauern Gefahren. Nicht nur ihre Verfolger, die Raubvögel (so werden die Männer genannt, die die Mädchen im Welcome House bewachen und gefügig machen), sondern auch von rachsüchtigen Geistern.

Der Plot ist aufgebaut wie ein Western. Zunächst dachte ich „oh je, das kann ja was werden, ich mag eigentlich keine Western“. Aber ganz ehrlich, eine andere Kulisse als der wilde Westen hätte hier gar nicht gepasst.

Der Leser wird in eine komplett magische und auch düstere Welt gezogen. Die Zeitebene scheint so Anfang 19. Jahrhundert zu sein, so wie die Kleide der Mädchen beschrieben wird.

Eine erschreckende Welt voll Unterdrückung und Sklaverei erwartet einen hier. Mehr als einmal musste ich das Buch vollkommen entsetzt und wütend zur Seite legen und mich erst einmal wieder beruhigen. Wer hier ein wenig an „Der Report der Magd“ erinnert wird, hat nicht ganz unrecht.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Story fließt in einem atemberaubenden Tempo nur so voran. Es vergeht kaum eine Minute, die dem Leser hier Ruhe gegönnt wird.

Die Charaktere sind hier sehr unterschiedlich. Protagonistin Aster, die Vernünftigste aus der Truppe empfand ich manchmal schon sehr anstrengend von ihrem Wesen. Sie misstraut alles und jedem. Da mochte ich am liebsten die zickige und auch tiefgründige Violet, die mich im Laufe des Buches sehr zu überraschen vermochte.

Auch die Nebencharaktere wurden sehr liebevoll gestaltet. Jedes der Mädchen hat einen ganz eigenen und sehr interessanten Charakter und das Zusammenarbeiten der Mädchen machte den Hauptteil des Buches aus.

Eine Liebesgeschichte gibt es in dem Buch auch, um ehrlich zu sein sogar zwei. Mir hat hier besonders gefallen, dass es auch eine queere Romanze gab, was zu der damaligen Zeit eher ungewöhnlich ist. Die beiden Liebesgeschichten sind aber sehr dezent in die Story mit eingewoben, so dass sie nicht zu sehr ins Gewicht fallen.


Die Autorin lenkt den Fokus geschickt auf das Thema Freundschaft und Zusammenhalt in einer sehr düsteren Zeit der Unterdrückung.


Obwohl das Buch in sich abgeschlossen ist würde ich mir trotzdem eine Fortsetzung von der Autorin wünschen (oh bitte bitte!!!).





Mein Fazit:
Dieses Buch zählt definitiv zu meinen Highlights im Genre Fantasy. Tolle, facettenreiche Charaktere und ein total spannendes Setting haben dieses Buch für mich zu etwas ganz Besonderem gemacht. Da vergebe ich gerne 5 von 5 möglichen Büchersternchen.





Mittwoch, 29. Juli 2020

Die Nanny

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Infos zum Buch:

Titel: Die Nanny
Autorin: Gilly Macmillan
Genre: Psychothriller
Verlag: blanvalet
Erscheinungsdatum: 27.07.2020
Seiten: 448
Preis: 13,00 Euro (Hardcover)
ebook: 4,99 Euro

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Klappentext:
Sie ist die Tote im See. Sie ist die Frau an der Tür. Sie ist das Kindermädchen!

Die siebenjährige Jo wächst im Luxus auf, doch Wärme und Zuneigung erfährt sie nur von ihrer geliebten Nanny Hannah. Als die eines Nachts ohne jede Erklärung verschwindet, bricht für das Mädchen eine Welt zusammen. Dreißig Jahre später kehrt Jo nach England in das Anwesen ihrer Kindheit am See zurück. Die Beziehung zu ihrer Mutter ist noch immer geprägt von Vorwürfen und Ablehnung, und so ist Jo überglücklich, als eine ältere Dame auftaucht und sich als Hannah, Jos ehemalige Nanny, vorstellt. Doch Jos Mutter ist misstrauisch. Denn sie weiß – Hannah ist tot, seit der Nacht vor über dreißig Jahren. Wem soll Jo glauben? Ihrer Mutter oder der Frau, die damals das einzig Guten in ihrem Leben war? Und will Jo die Wahrheit überhaupt wissen? Denn die tut manchmal so weh, dass man lieber mit einer Lüge leben würde …






Meine persönliche Meinung



Das Cover
Das Cover ist herrlich düster, ganz passend zum Inhalt. Man hat das Gefühl, selbst in dem See zu ertrinken, und ihm Hintergrund thront das düstere Herrenhaus. Die bedrohliche Atmosphäre des Buches wird anhand der Buchgestaltung exakt wiedergegeben.




Der Inhalt
Das Buch beginnt direkt mit der Rückblende aus 1987, als die 7-jährige Jocelyn das Verschwinden ihrer heißgeliebten Nanny Hannah bemerkt und sich schließlich selbst daran die Schuld gibt.
Kurz darauf schwenkt das Buch 30 Jahre weiter, aus der Sicht der 37-jährigen Jocelyn, genannt Jo. Ihre Sicht wird immer aus der Ich-Perspektive im Präsens geschildert. Jo zieht notgedrungen nach dem Tod ihres Mannes mit ihrer 10-jährigen Tochter Ruby wieder zurück in das große Herrenhaus ihrer Mutter Virginia. Das Zusammenleben gestaltet sich schwierig, schließlich herrschte von Anfang an eine sehr frostige Stimmung zwischen Jo und Virginia.

Als wenige Tage später ein Skelett im nahe gelegenen See gefunden wird, versetzt das alle in große Aufruhr. Könnte es sich bei dem Skelett um Jo's frühere Nanny Hannah handeln, von der sie seit 30 Jahren nichts mehr gehört hat?
Einzig Virinia scheint zu wissen, wessen Skelett hier gefunden wurde.

Kurz darauf steht jedoch die vermisste Nanny vor der Tür des Herrenhauses, quicklebendig. Doch wie kann das sein? Während die Freude auf Jo's Seite enorm groß ist, sind Virginia und Ruby äußerst misstrauisch und begegnen Hannah mit Verachtung.

Das Buch wird in kurzen Wechseln dann auch aus Virginia's Sicht geschildert, sowie auch aus der Sicht von Detective Andy Wilton, der herauszufinden versucht, um wen es sich bei dem Skelett handelt.

Einige Passagen schildern auch die Vergangenheit der Nanny Hannah. Sie ist nicht diejenige, die sie zu sein vorgibt, oder etwa doch? Welche Absichten hegt sie wirklich und was hat sie mit dem Skelett zu tun?

Die Charaktere fand ich sehr authentisch und facettenreich. Zu Beginn des Buches mochte ich Jo sehr gerne und konnte ihre gefühlskalte, versnobte Mutter Virigina nicht ausstehen. Nach dem ersten Drittel schlug dies allerdings in das komplette Gegenteil um. Ich liebte es, das Geschehen aus Virginia's Perspektive zu lesen und entwickelte seltsamerweise ein großes Verständnis für ihre Handlungen. Jo hingegen fand ich zunehmend anstrengend und sehr naiv. Sie nimmt das Auftauchen von Hannah einfach als gegeben hin und hinterfragt nichts. Mehr als einmal konnte ich über ihre Naivität nur noch fassungslos den Kopf schütteln. Dabei wird im Verlauf der Story immer klarer, welche Absichten Hannah verfolgt.
Der Detectiv ging mir mit seinen Vorurteilen auf den Adel auch manchmal auf die Nerven. Er schafft es nicht, objektiv an die Sache heranzugehen, so groß ist sein Abscheu vor den oberen Zehntausend.

Hannah selbst wurde schon sehr schnell zu einer Art Hassfigur. Ich hatte ihr von Anfang an misstraut. Vielleicht mochte ich deswegen die kleine Ruby und auch ihre Großmutter, die charismatische Virginia so gerne, denn auch sie machten aus ihrem Misstrauen Hannah gegenüber keinen Hehl.

Anfangs führte mich die Autorin auf die völlig falsche Fährte und das auf sehr geschickte Weise.

Der Schreibstil ist sehr angenehm. Der Autorin ist es richtig gut gelungen, die düstere und gruselige Atmosphäre des alten Herrenhauses einzufangen und an den Leser wiederzugeben.

Wer hier einen actionreichen Thriller erwartet, wird hier sicherlich enttäuscht. Die Story bewegt sich in eher langsamem und seichtem Tempo. Jedoch wird dem Leser dennoch reichlich Spannung geboten, die durch den Perspektivenwechsel zur richtigen Zeit noch gesteigert wird.

Das Buch ist eine Mischung aus Krimi und Psychodrama. Es spielt gezielt auf Vorurteile und auch Snobismus an.

Durch die Szenen, die Hannah's und Jo's Zusammenleben vor 30 Jahren schilderte, wurde ich teilweise auch wieder richtig in die 80er Jahre hineinversetzt. Die Autorin hat beide Zeitebenen sehr bildhaftig beschrieben.



Mein Fazit:
Für mich ist dieses Buch durch seine Dramatik und wachsende Spannung ein echtes Highlight gewesen. Ich liebe ohnehin Psychothriller mit gruseligen Elementen, die sich in alten Herrenhäusern abspielen. Daher eine ganz klare Leseempfehlung von mir mit 5 von 5 möglichen Büchersternchen. 

 

Kaiserliches Bücherreich

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