Montag, 9. Mai 2022

Ember Queen

WERBUNG/REZENSION

 

Infos zum Buch

Autorin: Laura Sebastian

Verlag: blanvalet

Teil einer Reihe: Band 3 von 3

Erschienen am: 18.04.2022

Genre: Fantasy

Seiten: 544

Preis: 13,- Euro (Broschiert)

Ebook: 9,99 Euro

 

 

 

 

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Klappentext:

Theodosia steht kurz davor, als Königin ihr Volk aus der Sklaverei zu befreien. Doch sie muss sich einer traurigen Wahrheit stellen: Ihre einst engste Freundin Cress ist zur neuen Kaiserin von Astrea aufgestiegen. Um ihren Herrschaftsanspruch zu legitimieren, ist die Kaiserin bereit, alle Konkurrenten zu vernichten, auch Prinz Søren, den sie in ihre Gewalt gebracht hat. Die beiden Rivalinnen ziehen gegeneinander in die Schlacht, und sie kämpfen nicht nur um denselben Thron, sondern auch um denselben Mann. Nur wenn Theo lernt, ihre Feuermagie zu beherrschen, wird sie als Königin über Astrea herrschen.

 

(Quelle: www.penguinrandomhouse.de)

 

 

Meine persönliche Meinung

 

 

Das Cover:

Das Cover ist wieder außergewöhnlich schön. Mir persönlich gefällt die broschierte Ausgabe wesentlich besser als beim Hardcover, aber das ist auch mein persönlicher Geschmack. Ich finde, die Protagonistin Theo ist hier richtig gut in Szene gesetzt und die Farbzusammenstellung sticht auch einfach ins Auge.

 


Der Inhalt:

Nach dem fiesen Ende von dem vorherigen Band war ich natürlich umso gespannter, wie es weitergeht. Zum Glück musste ich auf Teil 3 nicht lange warten, so dass ich fast nahtlos weiterlesen konnte.

Der Einstieg gelang mir dementsprechend leicht, ich musste nicht lange überlegen, wie nochmal der Inhalt von Band 2 war.

Man erlebt hier Theos Erzfeindin und ehemalige beste Freundin Cress, wie sie nun als neue Kaiserin Astrea regiert. Zudem geht sie davon aus, dass Theo tot ist.

Theo wiederum ist noch lange nicht besiegt. Sie setzt alles daran, ihr Volk von Cress zu befreien und sich den Thron zurück zu erobern. Sie muss nun lernen, mit ihrer Feuermagie umzugehen und diese einwandfrei zu beherrschen.

Die Welt von Theo ist sehr umfangreich und wurde von der Autorin sehr bildhaft beschrieben. Astrea ist nun im Krieg und der Showdown zwischen Cress und Theo wird sehr spannend und nervenaufreibend dargestellt.

 

Cress hat sich in eine sehr grausame Anführerin verwandelt, wie man es in Band 1 nie vermutet hätte. Sie würde über Leichen gehen und sogar dafür Prinz Sören opfern.

Dieser Teil hier ist noch düsterer als der Vorgänger und auch zum Teil sehr blutig. Die Kampfszenen sind manchmal sehr brutal und zehrten regelrecht an meinen Nerven.

 

Die Wandlung der einzelnen Charaktere hat mir sehr gut gefallen. Insbesondere Theo und auch Cress sind kampfesmutige junge Frauen geworden, die sich beide nichts schenken.

 

Der Schreibstil ist einfach einzigartig. Man kann diese Trilogie mit nichts vergleichen. Endlich mal eine originelle Trilogie, die zuvor noch nie dagewesen ist. Man muss sehr oft den Atem anhalten an manchen Stellen und der Spannungsbogen wird gegen Ende nochmal kräftig angehoben.

 

Beim Lesen habe ich mich oft dabei erwischt, dass ich mir wünschte, die alte Cress käme wieder zum Vorschein und würde sich nicht so sehr von ihrem Hass blenden lassen, jedoch ist der Zwist zwischen den ehemaligen Freundinne auch das, was die Geschichte ausmacht.

 

Auch die anderen Charaktere, Artemisia, Sören, Erik und Heron werden sehr lebhaft und wirkungsvoll beschrieben, sowie auch die komplette Welt von Theo. Man fühlt sich, als wäre man direkt vor Ort, also mitten im Kampfgeschehen. Es entstand von der ersten Seite an eine sehr lebendige Atmosphäre, die mich komplett in das Buch reinziehen konnte. Die besondere Stärke der Trilogie liegt eben auch in dieser düsteren und magischen Atmosphäre.

 

Gegen Ende musste ich sogar kurz anhalten und ein paar Taschentücher zur Hand nehmen. Ich war vollends mit dem Finale zufrieden. Einfach alles hat hier gestimmt. Genauso stelle ich mir eine actionreiche, und spannenden Fantasyreihe vor.

 


Mein Fazit:

Ein gelungener Abschluss einer absolut lesenswerten Trilogie im Bereich Fantasy. Diese Buchreihe kann ich nur jedem Fantasyleser ans Herz legen. Mein lesesüchtiges Herz wurde mit 5 von 5 großartigen Büchersternchen berührt.

 


 

Freitag, 29. April 2022

Das unglaubliche Leben des Wallace Price

WERBUNG/REZENSION

 

Infos zum Buch

Autor: T. J. Klune

Verlag: HEYNE

Erschienen am: 11.04.2022

Seiten: 480

Preis: 16,- Euro (Broschiert)

Ebook: 12,99 Euro

 

 

 

 

 

 

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Klappentext:

Der erfolgsverwöhnte Anwalt Wallace Price kennt nur drei Dinge: Arbeit, Arbeit und noch mal Arbeit. Es kommt ihm daher äußerst ungelegen, als er eines Tages tot umfällt und in der Zwischenwelt landet. Dort erwartet ihn der Wächter Hugo, der Wallace auf seine Reise ins Jenseits vorbereiten soll. Doch Wallace ist noch nicht bereit, und so wird ihm Zeit gewährt, um seine Angelegenheiten zu ordnen. Zeit, in der Wallace den wahren Sinn des Lebens entdeckt. Und die Liebe findet.

 

(Quelle: www.penguinrandomhouse.de)

 

 

Meine persönliche Meinung

 

 


Das Cover:

Das Cover ist quietschbunt, es vermittelt zunächst den Eindruck, dass den Leser eine sehr lustige und auch ein wenig kindliche Geschichte erwartet. Zum Thema passend hätte ich persönlich eine andere Covergestaltung gewählt, die mehr Ernsthaftigkeit vermittelt, jedoch finde ich das Cover an sich echt schön. Es springt einem auch direkt ins Auge, so dass man auf den Inhalt einfach neugierig werden muss.

 

 


Der Inhalt:

Der Einstieg gelang mir recht leicht. Man lernt zuerst Wallace Price noch zu Lebzeiten kennen und ich kann euch sagen: kein sympathischer Mensch. Man erlebt ihn als rücksichtslos und gefühlskalt, wie er gerade eine langjährige Mitarbeiterin wegen einer kleinen Nichtigkeit feuert. Und sofort wünscht man sich, dass dieser fiese Typ eine richtige Karmaschelle bekommt.

Kurze Zeit später erlebt man dann die Beerdigung von Wallace, der sich doch (fast schon wie Mr. Scrooge) darüber wundert, warum so wenige Leute auf seiner Beerdigung erscheinen.

Irgendwie fand ich es da schon seltsam, wie schnell sich Wallace mit der Tatsache abgefunden hat, dass er scheinbar tot ist, jedoch trotzdem als eine Art Geist umherwandeln kann zwischen den Lebenden, die ihn jedoch nicht sehen.

Als eine Art „Sensenmann bzw. Senesenfrau“ wird ihm die junge Mei zur Seite gestellt, die so etwas zum ersten Mal macht. Sie erklärt ihm alles auf ihre schon etwas liebenswert aber auch schusselige Art und Weise. Sie hatte ich schon direkt in mein Herz geschlossen, ich fand Mei einfach sehr sympathisch.

 

Kurzerhand begleiten wir Wallace und Mei in einer Art Zwischenwelt, einem Teehaus, welches auch auf dem Cover zu sehen ist.

 

Nun ja, was habe ich da eigentlich gelesen und was erwartet? Ich kannte das vorherige Buch des Autors nicht, ich wusste nur, dass es einen unglaublichen Hype damals mit sich gezogen hatte. Also wurde ich dann auf dieses Buch hier neugierig. Erwartet hatte ich trotz der ersten Thematik eine Geschichte, die meine Bauchmuskeln vor Lachen schmerzen lässt. Nach ein paar wirklich lustigen Sprüchen wurde mir aber schon direkt klar, dass es sich hier um eine sehr tiefgreifende und berührende Geschichte handelt, der jede Menge Taschentücher zum Opfer fallen.

 

Das Thema „Tod“ ist ja nun wirklich nichts, worüber wir gerne nachdenken. Und zwischenzeitlich musste ich das Buch auch aus der Hand legen. Ich konnte nicht weiterlesen, weil mich manches extrem getriggert hatte. Das ist aber auch nur deshalb geschuldet, weil ich zur Zeit selbst in tiefer Trauer um meinen Vater bin, der vor einigen Wochen verstorben ist. So waren manche Szenen für mich persönlich einfach zu viel.

 

Jedoch abbrechen wollte ich das Buch nun auch nicht, dafür war es viel zu gut und flüssig geschrieben. Die Charaktere werden alle so detailgetreu beschrieben und man fühlt direkt eine tiefe Verbundenheit. Man denkt automatisch auch über sein eigenes Leben nach und fragt sich, was man im Leben wohl machen kann, um ein guter bzw. besserer Mensch zu sein, ob wir immer richtig mit unseren Mitmenschen umgehen und wie wohl Andere uns sehen.

 

Mir hat die Wandlung von Wallace sehr gut gefallen und ich war zutiefst berührt. Auch fand ich toll, dass hier eine kleine Liebesgeschichte noch eingebaut wurde, die ich absolut angemessen und nicht zu kitschig empfand.

 

Der Schreibstil des Autors ist einfach unglaublich und mit nichts zu vergleichen. Nun kann ich verstehen, dass sein vorheriges Werk ein solcher Erfolg war und ich werde mir das Buch auch demnächst zulegen.

 

Gegen Ende war ich dann auch nicht mehr ganz so betreten und getriggert, im Gegenteil. Ich freute mich mit Wallace mit und konnte das Buch zufrieden zuklappen.

 


Mein Fazit:

Ein gang besonders berührendes Werk mit jede Menge Tiefgang. Ich kann es mit allen möglichen 5 Büchersternchen guten Gewissens weiterempfehlen.

 


 

 

Mittwoch, 13. April 2022

Blissful High

WERBUNG/REZENSION

 

Infos zum Buch:

Autorin: Maya Rock

Verlag: cbt

Erschienen am: 08.03.2022

Seiten: 400

Genre: Jugendbuch

Preis: 10,- Euro (Taschenbuch)

Ebook: 6,99 Euro

 

 

 

 

 

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Die 17-jährige Nettie lebt im Paradies auf Erden: Bliss Island. Eine traumhafte Insel voller wunderhübscher Teenager, die auf eine großartige Highschool gehen. So zumindest sieht es für die Zuschauer auf dem Festland aus, die das Leben aller Inselbewohner rund um die Uhr live mitverfolgen. Doch als Netties Beliebtheitswerte abrutschen, erfährt sie recht bald, was wirklich hinter den Kulissen der Hit-Reality-Serie, in der sich ihr Leben abspielt, vorgeht. Denn Darsteller, die aus der Serie gestrichen werden, verschwinden auf Nimmerwiedersehen. Und so versucht Nettie um jeden Preis eines der angesagtesten Mädchen der Schule zu werden – koste es, was es wolle ...
Eine packende Dystopie mit Highschool-Setting, romantisch, bitterböse und verwegen.
lappentext:

 

(Quelle: www.penguinrandomhouse.de)

 

 

Meine persönliche Meinung

 

 


Das Cover:

Das Cover ist sehr interessant gestaltet mit dem hübschen Mädchen auf den Bildschirmen. Es hat meine Neugier auf das Buch entfacht.

 

 


 

Der Inhalt:

Anhand des Covers und des Klappentextes war ich sehr neugierig auf die Umsetzung dieses Buches. Ich hatte mich innerlich auf eine Story in dem Mix aus „Big Brohter“ und „Pretty little Liars“ gefasst gemacht.

 

Ich muss gestehen, am Anfang war es für mich etwas schwierig, in die Geschichte hineinzufinden. Da hätte ich mir nochmal in einem extra Kapitel oder in einem Prolog eine kurze Erklärung zur Entstehung von Bliss Island und dem Konzept gewünscht.

So wurde man als Leser mitten in die Geschichte geworfen. Man bekommt als erstes ein wenig Tratsch und Gossip über die Bewohner zu lesen, zu denen man so am Anfang noch keinen Bezug hat. So lernte ich erstmal Netti und ihre Freundin Selwyn kennen.

Mit der Protagonistin Netti wurde ich zu Beginn nicht sonderlich warm, was sich jedoch zum Glück nach ein paar Kapiteln gelegt hatte.

 

Die Bewohner der Insel werden rund um die Uhr durch Kameras verfolgt, also quasi wie bei der uns bekannten Realityshow „Big Brohter“. Nichts Anderes kennen Nettie und ihre Freundinnen. Die Furcht ist groß, von der Beliebtheitsskala abzurutschen und aus der Sendung gestrichen zu werden. Netti ist bereit, nahezu alles dafür zu tun, um ihre Beliebtheit und somit die Einschaltquoten zu erhöhen.

 

Bewohner, welche aus der Serie gestrichen wurden, verschwinden urplötzlich und niemand weiß so genau, was mit ihnen geschieht.

 

Die Grundidee des Buches finde ich sehr spannend und auch ein wenig erschreckend realitätsnah. Der Mensch ist dazu bereit, fast alles für sein Ego und seine Beliebtheit zu tun. Das hat mich dazu angeregt, über mich selbst und meine Präsenz auf Instagram, Facebook, Twitter und Co. mal gründlich nachzudenken. Wie weit würde der Mensch gehen, um anderen die perfekte Welt nach außen zu präsentieren?

 

Der Schreibstil ist sehr flüssig und lässt sich gut lesen. Die Story ist sehr interessant und spannend aufgebaut und man möchte selbst jeden Schritt der Protagonistin Netti verfolgen. Über die Außenwelt außerhalb von Bliss Island erfährt man als Leser leider nicht allzu viel, außer dass dort wohl gerade Krieg herrscht.

Ich persönlich fand es schon erschreckend, welche Macht der Fernsehsender über die Bewohner der Insel hat, zumal auch das nicht allzu fern der Realität ist.

 

Das Ende kam für mich persönlich etwas zu schnell und überraschend. Die Seiten sind beim Lesen nur so dahingeflossen und ich konnte gar nicht glauben, dass ich schon auf den letzten Seiten angelangt war.

 

 


Mein Fazit:

Eine sehr kurzweilige und interessante Lektüre für zwischendurch. Trotz kleiner Kritikpunkte zu Beginn des Buches fühlte ich mich gut unterhalten und gebe dem Buch 5 von 5 Büchersternchen. Ein gelungener Mix aus Thriller, High-School-Drama und Dystopie.

 



Lady Smoke

WERBUNG/REZENSION

 

Infos zum Buch

Autorin: Laura Sebastian

Verlag: blanvalet

Erschienen am: 14.03.2022

Genre: Fantasy

Teil einer Reihe: Band 2

Seiten: 576

Preis: 13,- Euro (Taschenbuch)

Ebook: 9,99 Euro

 

 

 

 

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Klappentext:

Auch wenn es Theodosia gelungen ist dem Kaiser zu entfliehen, bleibt die Ash Princess eine Gefangene ihrer Plichten. Denn obwohl sie eine sehr wertvolle Geisel bei sich hat – Prinz Søren, den Sohn des Kaisers – fehlt es ihr an der nötigen militärischen Stärke, um das Königreich Astrea von dem tyrannischen Herrscher zu befreien. Theo bleibt nichts anderes übrig, als sich auf eine strategische Heirat einzulassen. Doch sie muss sich eingestehen, dass ihr Herz nur für einen Mann schlägt — und dieser ist ihr Gefangener ...

(Quelle: www.penguinrandomhouse.de)

 

 

 

Meine persönliche Meinung

 


Das Cover:

Ich muss gestehen, dass ich das Cover der Taschenbuchausgabe noch viel schöner finde, als bei dem Hardcover.  Die Protagonistin Theo umgeben von Asche und im blauen Kleid, mit dem Rücken zugewandt, kommt hier richtig schön zur Geltung. Auch die Farbzusammensetzung ist so harmonisch, dass das Buch alleine schon wegen dem wunderschönen Cover direkt ins Auge sticht.

 

 


Der Inhalt:

Man sollte zuvor unbedingt Band 1 „Ash Princess“ gelesen haben, da dieser Band hier nahtlos an die Geschehnisse anschließt. Man wird als Leser also direkt wieder mitten ins Geschehen geworfen. Und nachdem mich das erste Buch total sprachlos zurückgelassen hatte, war ich froh, direkt mit der Fortsetzung beginnen zu können. Das ist eben der Vorteil, wenn man auf die Taschenbuchausgabe wartet. Die Abstände des Erscheinungstermins liegen nicht so weit auseinander.

 

Nun was soll ich sagen, Teil 1 hat mich ja schon total begeistert. Es war von der Handlung her einfach mal etwas Neues, was man so noch nicht kannte. Theo, die Protagonistin hatte ich ja schon im ersten Band in mein Herz geschlossen und ich war gespannt, wie es mit ihr und Prinz Soren weitergeht.

 

Nach ihrer Flucht aus dem Gefängnis reist sie nun zusammen mit ihrer verschollen geglaubten Tante auf dem Piratenschiff nach Sta `Crivo. Dort finden sie auch Zuflucht bei König Etriso, dessen Hilfe sie benötigen. Der Plan ist, Astrea zurück zu erobern, jedoch benötigt Theo dafür jede Menge Verbündete. Auch ist ihr ihre ehemalige beste Freundin und mittlerweile Erzfeindin Cress auf den Spuren, mit dem Ziel, Theo zu vernichten. Getrieben von Hass und dem Durst nach Rache ist sie eine ernstzunehmende Gefahr für Theo.

 

Es geht schon direkt auf den ersten Seiten genauso rasant und spannend weiter, wie Teil 1 geendet hatte. Der Schreibstil der Autorin ist außergewöhnlich mitreißend und fesselnd. Wieder gibt sie einem das Gefühl, wenn man das Buch nur einen Moment bei Seite legt, etwas zu verpassen. Der Lesefluss ist demnach wieder enorm.

 

In der Mitte des Buches kamen zwar ein paar kleine Längen auf, und bei fast 600 Seiten hätte man einiges können abkürzen, jedoch ist das auch der Stil der Autorin, alles sehr ausführlich zu schildern. Es wird sehr viel wieder auf den Krieg, die einzelnen Strategien und Pläne eingegangen.

 

Lange Zeit weiß man als Leser nicht, wem Theo trauen sollte. Auch ihre Tante, die Zwillingsschwester ihrer Mutter erschien mir am Anfang doch etwas suspekt. Die Nebencharaktere Blaise, Heron und Artemisia waren auch sehr gut ausgearbeitet und ich hatte direkt zu allen eine Verbindung.

 

Die Dreiecksgeschichte zwischen Theo, Prinz Soren und Blaise ist auch nicht zu übertrieben dargestellt wie in manch anderen Fantasygeschichten. Sie läuft eher so still am Rande mit und man bekommt selbst als Leser an manchen Stellen sanftes Herzklopfen.

 

Man merkt, dass die Autorin dieses Buch mit sehr viel Liebe und Herzblut geschrieben haben muss. Sie haucht all ihren Charakteren echtes Leben ein, indem sie sie durch ihre Schilderung so lebendig dargestellt hat. Das hat mir sehr gut gefallen und so stelle ich mir auch ein richtig gutes Fantasybuch vor.

 

Dieser Band hier ist ein Zwischenband und das merkt man auch, da gegen Ende wieder viele Fragen einfach unbeantwortet bleiben. Jedoch steigert das nur noch mehr meine Neugier auf den Finalband.

 

 


Mein Fazit:

Ein toller Zwischenband einer genialen Buchreihe mit echter Sogwirkung. Diese Reihe kann ich nur jedem ans Herz legen, der gerne außergewöhnliche Fantasy liest. Mich konnte dieser Teil hier wieder voll und ganz überzeugen mit 5 von 5 Büchersternchen.




Dienstag, 8. März 2022

Die Stiefmutter

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Infos zum Buch

Autorin: Rebecca Fleet

Verlag: Goldmann

Genre: Thriller

Erschienen am: 14.02.2022

Seiten: 448

Preis: 10,- Euro (Taschenbuch)

Ebook: 9,99 Euro

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Klappentext:

Alex und Natalie sind glücklich verheiratet. Natalie hat Alex nicht nur über den Tod seiner ersten Frau hinweggeholfen, sondern ist auch eine liebevolle Stiefmutter für seine Tochter Jade. Doch eines Abends bricht in Alex' Abwesenheit ein Feuer im gemeinsamen Haus aus – und Jade überlebt nur knapp. Im Krankenhaus spricht sie von einem unheimlichen Mann, vor dem sie sich in dieser Nacht versteckt hat. Natalie bestreitet jedoch, dass ein Fremder im Haus gewesen sein könnte. Als Jade sich immer seltsamer verhält, beginnt Alex Nachforschungen anzustellen – ohne zu ahnen, dass dabei seine heile Welt in Flammen aufgehen könnte …

 

(Quelle: www.penguinrandomhouse.de)

 

 

Meine persönliche Meinung

 


Das Cover:

Das Cover wirkt schon etwas düster. Der Schattenumriss in dem beleuchteten Fenster soll die Person darstellen um die es in dem Buch geht – die Stiefmutter. Von daher ist das Bild perfekt in Szene gesetzt und die Erwartung auf einen spannenden Thriller wird gesteigert.

 


Der Inhalt:

Der Einstieg ist recht einfach. Es wird mit einem Epilog gestartet und danach wird das Buch aus verschiedenen Perspektiven geschildert. Zum einen erlebt man die Story durch die Augen von Alex, dem Familienvater, der nicht so ganz verstehen kann, dass seine zweite Frau Natalie nicht alles drangesetzt hat, seine Tochter Jade zu retten.

Auf der anderen Seite ist dann Natalie, die Stiefmutter von Jade, die eigentlich ein ganz gutes Verhältnis zur Stieftochter zu haben scheint.

Das Buch beginnt mit dem Feuer in dem Haus und die Tochter Jade kann in letzter Sekunde gerettet werden. Als Jade ihrem Vater von einem Mann im Dunklen erzählt, glaubt er ihr. Und so stellt Alex dann Nachforschungen an die dazu führen, dass das Buch so richtig Fahr aufnimmt.

Dann erfährt man auch noch zwischendurch die Perspektive der Schwestern Sadie und Rachel aus dem Jahre 1999. Erst nach und nach fängt man an, gewisse Zusammenhänge zu verstehen.

 

Der Perspektivenwechsel ist hier von der Autorin äußerst geschickt gestaltet. So entsteht ein enormer Spannungsbogen und lässt den Leser immer weiterlesen wollen.

Die Atmosphäre ist spürbar düster und an manchen Stellen wurde ich persönlich als Mutter doch etwas getriggert.

 

Die Handlungsstränge sind richtig gut miteinander verwoben. Man merkt, dass die Autorin hier einem roten Faden folgt und nicht einfach ins Leere geschrieben hat. Im Laufe des Buches erfährt man wahnsinnig viel über die verschiedenen Charaktere, jedoch hat man das Gefühl, keinem davon so richtig nahe zu kommen.

 

Die Charaktere wurden von der Autorin sehr realistisch beschrieben, so dass ich sie während dem Lesen richtig vor mir sehen konnte. Auch die beklemmende und bedrückende Atmosphäre war mehr als einmal zum Greifen nahe.

 

Die Handlung wird zu keiner Zeit langweilig und auch das Ende ließ mich das Buch dann zufrieden zuklappen.

 

 


Mein Fazit:

Ein gut aufgebauter Spannungsroman mit vielen psychischen Abgründen sorgen hier für einen genialen Lesefluss und eine richtige Sogwirkung. Jedoch würde ich das Buch eher als Drama einstufen mit Spannungseffekten, als wie einen richtigen Thriller. Mir hat das Buch alles in allem sehr gut gefallen. Dafür vergebe ich auch gerne 5 Büchersternchen.

 


 

Die Vertraute

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Infos zum Buch

Autorin: Gilly Macmillan

Verlag: blanvalet

Genre: Thriller

Erschienen am: 24.01.2022

Seiten: 400

Preis: 15,- Euro (Broschiert)

Ebook: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

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Klappentext:

Lucy war neun Jahre alt, als ihr kleiner Bruder verschwand. Lucy war die einzige Zeugin und ihre Aussage der einzige Anhaltspunkt für die erfolglosen Ermittlungen. Doch ob ihre Erinnerungen an die Nacht wahr sind, weiß Lucy selbst nicht – seit ihrer frühen Kindheit hat sie eine blühende Fantasie, die sie manchmal die Grenzen der Realität überschreiten lässt. Drei Jahrzehnte später hat Lucy es geschafft, aus dieser Eigenschaft Kapital zu schlagen – sie ist eine gefeierte Bestsellerautorin und lebt mit ihrem Mann Dan in Bristol im Süden Englands. Doch als der sie mit dem Kauf eines alten, imposanten Hauses überrascht, beginnt für Lucy ein Albtraum. Das Haus steht ausgerechnet auf der anderen Seite des Waldes, in dem damals ihr Bruder verschwand. Lucy kann sich den Erinnerungen, die geweckt werden, nicht entziehen. Dann verschwindet Dan spurlos, Lucy ist die Hauptverdächtige, und sie muss sich fragen, zu was sie wirklich fähig ist – und was damals im Wald geschah.

 

(Quelle: www.penguinrandomhouse.de)

 

 

Meine persönliche Meinung

 

 


Das Cover:

Das Cover hat auf mich eine faszinierende Wirkung. Es ist ähnlich gestaltet wie bei dem vorherigen Roman der Autorin und passt sehr gut ins Bücherregal. Die etwas gruselig anmutende Villa im Fokus spiegelt sehr gut die düstere Grundstimmung des Buches.

 


Der Inhalt:

Zuvor muss ich sagen, dass ich von dem vorherigen Roman dieser Autorin (Die Nanny) absolut begeistert war und daher enorme Erwartungen an dieses Buch hatte.

 

Der Einstiegt ist einfach. Man erfährt, was sich zuvor ereignet hatte und die Protagonistin Lucy verpackt die Geschehnisse von damals in einem Roman. Jedoch wird man sehr lange im Unklaren gelassen, was es mit Lucy auf sich hat. Ist sie einfach nur ein Opfer oder doch eher eine wahnhafte Täterin.

 

Lange Zeit wusste ich nicht so richtig, was ich von Lucy halten sollte. Ich muss gestehen, sonderlich sympathisch war sie mir nicht. Jedoch hat mich die Darstellung ihres facettenreichen Charakters auch ein wenig fasziniert.

 

Das Grundsetting ist sehr düster und schwermütig. Das ändert sich auch im Verlauf des Buches nicht großartig.

 

Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr flüssig. Die Seiten fließen nur so dahin ohne dass ich das bemerkte. Ich hatte einfach das Gefühl, immer weiterlesen zu müssen.

 

Die Autorin taucht hier auch sehr tief in die Psyche des Menschen ein. Das gab mir als Leserin Anlass, auch über mich selbst nachzudenken.

 

Der Roman kommt ohne große Actionszenen und Blutvergießen aus, jedoch wird der Spannungsbogen konstant gehalten.

Lange Zeit weiß man nicht, wem man wirklich trauen kann. Und auch Lucy schaffte es mehr als einmal, mich zu überraschen.

 

Die Handlung an sich wird schon im Klappentext sehr gut wiedergegeben, so dass ich nicht näher darauf eingehen kann, ohne das Buch komplett zu spoilern.

 

Es wird oft hin und her gewechselt zwischen Gegenwart und kurzen Rückblenden. An den richtigen Stellen wird als die Spannung gesteigert.

 

Auch mit dem Schluss des Buches war ich zufrieden. Die Autorin hat einen spannenden Psychoroman auf knappe 400 Seiten gepackt.

 

 


Mein Fazit:

Meine Erwartungen hat die Autorin wieder allesamt erfüllt. Ein etwas seichter, nicht allzu dramatischer Spannungsroman mit vielen psychologischen Elementen, ohne den Leser mit Fachbegriffen zu überfordern haben bei mir für ein kurzweiliges Lesevergnügen gesorgt. Daher vergebe ich 5 Büchersternchen und hoffe, noch mehr von dieser tollen Autorin zu lesen.

 


 

Kaiserliches Bücherreich

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