Samstag, 29. Januar 2022

Safe House - Nirgends bist du sicher

WERBUNG/REZENSION

 

 

Infos zum Buch

Autorin: Jo Jakeman

Verlag: HEYNE

Genre: Thriller

Erschienen am: 10.01.2022

Seiten: 416 

Preis: 10,- Euro (Taschenbuch)

Ebook: 4,99 Euro

 

 

 

 

 

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Klappentext:

Endlich kann Charlie Miller die dunklen Schatten der Vergangenheit hinter sich lassen. In einem abgelegenen Häuschen in Cornwall, mit einem neuen Namen, einer neuen Identität. Hier weiß keiner von der schlimmen Tat, die sie vor zwei Jahren begangen hat. Doch kaum scheint ein Leben in Ruhe und Frieden in greifbarer Nähe, geschieht ein grausames Verbrechen. Charlie weiß: Jemand ist ihr auf der Spur. Jemand, der auf Rache sinnt für das, was sie getan hat.

(Quelle: www.penguinrandomhouse.de)

 

 

Meine persönliche Meinung

 

 


Das Cover:

Das Cover wirkt auf mich sehr ansprechend. Man sieht eine junge Frau mit Rückenansicht, den Blick zum Meer hingewandt und einem mysteriös wirkenden Haus im Hintergrund. Auf den ersten Blick verspricht das Cover einen sehr spannenden Psychothriller mit düsterer Atmosphäre.

 

 

 


Der Inhalt:

Der Einstieg beginnt schon mit einem spannenden Prolog. Etwas muss geschehen sein, und jemand, eine Frau, vermutlich die Protagonistin ist wohl zu Schaden gekommen.

Und darum geht es: Charlie Miller, die vorher Steffi Finn hieß, versucht, sich ein neues Leben in Cornwall aufzubauen. Zuvor saß sie wegen Falschaussage zugunsten ihres Exfreundes im Gefängnis. Nach ihrer Entlassung und sogar während ihrer Zeit im Gefängnis schlägt ihr der Hass der Meute entgegen. Schließlich hat sie ihren damaligen Freund dem Frauenmörder Lee Fisher mit ihrer Aussage gedeckt und ihm somit Gelegenheit verschafft, ein zweites Mal zu morden.

 

Mittels neuer Identität versucht sie nun, in dem malerischen Örtchen Cornwall ihr altes Leben hinter sich zu lassen und nochmal von Vorn anzufangen. Schließlich gelingt es ihr auch, neue Freundschaften in ihrer Nachbarschaft zu schließen und währenddessen ihr neues, ziemlich heruntergekommenes Haus zu renovieren.

 

Doch die Idylle währt nicht lange. Jemand scheint Charlie zu beobachten und ihr schaden zu wollen. Doch wer steckt dahinter. Ist es vielleicht ein Angehöriger der beiden Mordopfer? Oder ist jemand aus der Nachbarschaft hinter ihr so gut gehütetes Geheimnis gekommen?

Das Buch wird aus der Perspektive zweier, wobei nein, eigentlich nur einer Protagonistin geschildert in unterschiedlichen Zeitebenen.  Als Leser erlebte ich die etwas naive Steffi, die keine leichte Kindheit hatte und ihrem Freund Lee total hörig ist. Die toxische Beziehung der beiden wird von Steffi immer wieder sehr detailliert geschildert.

In kurzen Wechseln springt die Autorin zwischen Steffis Zeit mit Lee, ihrer späteren Zeit im Gefängnis und ihrem neuen Leben als Charlie Miller hin und her. Sehr hilfreich empfand ich dabei, dass über den einzelnen Kapiteln der Name und die Zeitangabe der jeweiligen Perspektive vermerkt ist. So konnten keine Verwirrungen aufkommen.

 

Anfangs plätschert die Handlung leicht vor sich hin und es passiert erstmal nichts Aufregendes. Man bekommt tiefe Einblicke in Steffis Leben mit Lee und auch ihre Zeit im Gefängnis. Nach so ziemlich einem Drittel des Buches dachte ich: „jetzt passiert bestimmt bald etwas!“ Und dann kam auch tatsächlich plötzlich richtig Schwung in die Geschichte. Die Ereignisse überschlagen sich ab dem Zeitpunkt, wo Charlie niedergeschlagen wird und klar ist, dass wohl jemand auf Rache aus ist.

 

Zwischendurch liest man auch die Perspektive von Ben Jarvis und lange war mir als Leserin gar nicht klar, was er überhaupt mit der Geschichte zu tun hat.

 

So richtig heftige Spannung kam zwar nicht unbedingt auf, aber ich musste trotzdem immer wissen, wie es weitergeht. Trotzdass die Handlung gänzlich ohne Blut oder Nervenkitzel auskommt, ist das Buch dennoch ein echter Pageturner.

 

Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm und flüssig. An den richtigen Stellen schwenkt die Autorin zwischen Vergangenheit und Gegenwart, so dass man immer weiterlesen möchte. Auch die düstere Kulisse, das heruntergekommene Haus, die etwas zu neugierigen Nachbarn und das Örtchen Cornwall wurden sehr bildhaft beschrieben, so als befände man sich wirklich vor Ort.

 

Die letzten Seiten des Buches haben es jedoch in sich. Die Handlung nimmt eine Wendung an, die man nicht vermutet hätte. Und das Ende war für mich dann doch etwas überraschend.

 

 


Mein Fazit:

Ich persönlich würde das Buch nun nicht gerade in die Kategorie „Thriller“ einordnen, denn dafür gibt es zu wenige nervenzerreißende Szenen. Eher würde ich sagen, dass es sich hier um ein interessantes Psychodrama handelt mit Sogwirkung.

Und trotz kleiner Kritikpunkte gebe ich dem Buch gerne eine klare Leseempfehlung mit 4 von 5 möglichen Büchersternchen für einen unterhaltenswerten und kurzweiligen Spannungsroman.

 


 

 

Samstag, 22. Januar 2022

Like fire we burn

 WERBUNG/REZENSION







Infos zum Buch

Autorin: Ayla Dade

Verlag: Penguin Verlag

Erschienen am: 10.01.2022

Seiten: 512

Teil einer Reihe: ja, Band 2 der Winter-Dreams-Reihe

Preis: 12,- Euro (Broschiert)

Ebokk: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

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Klappentext:

Zwei Jahre und zweitausend Meilen Abstand zwischen ihnen waren nicht genug. Als Aria nach Aspen zurückkehrt, um das Bed & Breakfast ihrer kranken Mutter zu leiten, rechnet sie nicht mit der Wucht ihrer wieder aufflammenden Gefühle: Noch immer empfindet sie etwas für Wyatt, den charismatischen Eishockeyspieler, der sie damals so tief verletzt hat. Sie hat sich jedoch geschworen, ihm nicht mehr zu nahe zu kommen – was sich als unmöglich erweist, denn Wyatt muss notgedrungen ins B&B einziehen. Aria schöpft Hoffnung, als sie endlich jemand Neuen kennenlernt – und macht Wyatt klar, dass sie nur noch als Freunde Zeit verbringen können. Doch bei einem Ausflug ins verschneite Gebirge sprühen die Funken zwischen ihnen und Wyatt scheint sie mit aller Macht überzeugen zu wollen, dass Freundschaft nie genug sein wird …

(Quelle: www.penguinrandomhouse.de)

 

 

Meine persönliche Meinung

 

 

Das Cover:

Das Cover sticht richtig schön ins Auge und ist ein passendes Gegenstück zu dem vorherigen Band. Man kann sich schon gleich darauf einstellen, dass es ziemlich heiß hergeht in dem Buch. Auch die Glitzerelemente sind wieder ein totaler Blickfang.

 


Der Inhalt:

Der erste Teil war letztes Jahr für mich persönlich schon ein richtiges Highlight und hat einen total schönen Abschluss in mein Lesejahr hinterlegt. Umso mehr erfreut war ich dann, als ich erfahren hatte, dass ich auf eine Rückkehr nach Aspen gar nicht lange warten muss. Da Geduld nun wahrlich nicht zu meinen Stärken zählt, war ich total happy, dass Band 2 so zeitnah nach Band 1 erscheint.

 

Der Start ins Buch war sehr einfach. Die Charaktere waren mir alle noch sehr präsent und ich fühlte mich schon gleich wieder wohl in dem romantisch-verschneiten Örtchen Aspen.

 

Im ersten Teil lernte man als Leser ja schon Wyatt kennen und gegen Ende auch Aria. Ich muss gestehen, Wyatt war mir in den ersten Kapiteln von Band 1 nicht sonderlich sympathisch. Also konnte ich gut nachvollziehen, dass Aria ihn verlassen hatte. Umso gespannter war ich aber, als dann in den letzten Kapiteln Aria auftauchte, wie bzw. ob es wohl mit den beiden weitergehen würde.

 

Aria ist zurück und trifft auf ihren Ex Wyatt. Sie scheint über die Trennung hinweg und es gibt auch schon bald einen „Neuen“ in ihrem Leben.  Dass Aria und Wyatt jedoch noch lange nicht miteinander fertig sind, ist klar. Sonst bräuchte es ja auch kein extra Band über die beiden.

Auch hier wird wieder aus zwei verschiedenen Perspektiven geschrieben und man erhält somit tiefe Einblicken in Wyatts Gefühls- und Gedankenwelt. Und siehe da, so unsympathisch wie in Band 1 war er mir dann noch nicht.

An manchen Stellen war ich doch etwas von beiden genervt. Ihre Verhaltensweisen, besonders die von Aria waren für mich nicht immer nachvollziehbar. Und viele Stellen waren mir auch etwas zu emotional.  Ich hätte Aria so manches mal gerne gepackt und geschüttelt.

Die romantische Atmosphäre von Band 1 ist auch hier wieder enorm. Die verschneite Kulisse, die liebenswerten Nebencharaktere und das Gefühlskarussell der beiden Protagonisten runden die Geschichte ab. Der Schreibstil ist auch hier wieder sehr angenehm und sorgt für einen leichten Lesefluss.

Bei vielen Textstellen bekam ich Gänsehaut und Herzklopfen und es war mir unmöglich, das Buch auch nur für einen Moment wegzulegen. Gerade wenn ich dachte, jetzt wird alles wieder zwischen den beiden, dann sorgte die Autorin für eine Wendung die mich laut aufstöhnen ließ.

 

Auch das Wiedersehen mit bekannten Charakteren fand ich total schön. Die von der Autorin so ausführlich beschriebene Kulisse haben in mir zudem den Wunsch geweckt, dort einmal mit meiner Familie einen total schönen Ski-Urlaub zu verbringen.

 

Nachdem die Autorin mich also gute 500 Seiten in Atem gehalten hatte, konnte ich das Buch dann am Ende beruhigt zuklappen. 

 


Mein Fazit:

Hat uns die Autorin zuvor schon in ein großes Gefühlschaos gestürzt und für reichlichen Gebrauch von Taschentüchern gesorgt, so legt sie hier noch eine Schippe drauf. Bitte mehr davon! Und von meiner Seite auch hier wieder eine ganz klare Leseempfehlung. Ein großes Kompliment an die Autorin Ayla Dade für ihre wunderbare Art, eine solch tolle Geschichte auf Papier zu zaubern, die dem Leser enormes Herzklopfen beschert.  Das Buch hat mein Herz verzaubert mit 5 von 5 Büchersternchen.

 


 

 

Donnerstag, 6. Januar 2022

Der Schlüssel der Magie - Der Meister

WERBUNG/REZENSION

 

Autor: Robert Jackson Bennett

Verlag: blanvalet

Genre: Fantasy

Teil einer Reihe: ja, Band 2 von 3

Erschienen am: 20.12.2021

Seiten: 576

Preis: 15,- Euro (Broschiert)

Ebook: 9,99 Euro

 

 

 

 

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Klappentext:

Die Diebin Sancia Grado und ihre Verbündeten haben ein eigenes Handelshaus gegründet. Das war ihre einzige Möglichkeit, nicht durch die mächtigen Familien von Tevanne einfach zu Verbrechern erklärt zu werden. Nun müssen sie sich gegen die etablierten Familien durchsetzen. Doch deren Rache ist nicht ihr größtes Problem. Der vielleicht mächtigste Magier der Vergangenheit ist ins Leben zurückgekehrt und will nun die Realität nach seinen Wünschen neu formen. Sancia und ihre Freunde benötigen dringend Unterstützung, wenn sie ihre Heimat retten wollen. Aber der magische Schlüssel Clef, einst ihr bester Berater, schweigt – und der Preis für andere Hilfe könnte noch höher sein, als wenn Sancia den Meistermagier einfach gewähren ließe …

 

(Quelle: www.penguinrandomhouse.de)

 

 

Meine persönliche Meinung

 

 


Das Cover:

Das Cover ist wieder absolut bezaubernd und ein echter Eyecatcher. Im Fokus steht auch wieder ein magischer Schlüssel, der hier richtig gut zur Geltung kommt. Vor allem die Erhebung des Schlüssels finde ich hier wieder genial, es fühlt sich richtig toll an, wenn man über den Buchdeckel streicht.

 


Der Inhalt:

Es ist nun knapp ein Jahr her, seit ich den ersten Band gelesen hatte. Meine Erwartungen, dass Teil zwei auch so ein Pageturner wird wie sein Vorgänger, waren natürlich dementsprechend hoch. Jedoch hatte ich Bedenken, wieder in die Geschichte hineinzufinden, da der Abstand zwischen den Büchern ja nun nicht gerade gering ist. Vieles von dem Inhalt in Buch 1 wer nicht mehr so präsent was aber auch daran liegt, dass ich ein enormer Vielleser bin.

 

Man wird also direkt wieder mitten ins Geschehen hineinkatapultiert. Jedoch spielt diese Geschichte 3 Jahre nach dem ersten Band, was mir aber zu Beginn nicht ganz klar war. So kam es meinerseits zu etwas Verwunderung und ich glaubte schon, etwas nicht richtig verstanden zu haben. Der Leser wird also wieder nach Tevanne entführt und trifft sogleich wieder auf die Hauptakteurin Sancia und deren Freunde bzw. Verbündete.

 

Einzig und allein den sprechende Schlüssel Clef habe ich hier sehr vermisst, ist er mir doch vorher schon sehr ans Herz gewachsen. Clef hatte nun all die Jahre keinen Kontakt mehr zu Sancia, jedoch wird er von ihr und ihren Gefährten nun benötigt. So machen sie sich also auf um ihn zu finden.

 

Sancia und ihre Verbündeten haben sich allesamt weiterentwickelt und es hat Spaß gemacht, an deren Entwicklung teilzuhaben.

 

Die magische Welt von Tevanne ist wieder sehr komplex und konnte mich erneut hellauf begeistern.  Auch hier ist dem Autor ein toller Mix aus Abenteuer und Fantasy gelungen, der zu keiner Zeit langweilig wird. Vielmehr kommt man durch das stetige Voranschreiten der Handlung als Leser kaum zu Atem.

Man lernt neue Charaktere kennen, die einen sofort faszinieren. Somit wird der Lesefluss konstant vorangetrieben und man merkt kaum wie schnell über 500 Seiten nur so vorbeifließen. Auch das Wiedersehen mit den altbekannten Charakteren, allen voran dem frechen Schlüssel Clef war einfach fantastisch.

 

Normalerweise ist es bei Trilogien ja meistens so, dass der Zwischenband etwas schwächelt um die Lücke zu füllen. Hier jedoch ist komplett das Gegenteil der Fall. Wo Teil 1 schon spannend und atemberaubend war, setzt dieser Band hier noch eins obendrauf.

 

Der Autor hat einen sehr angenehmen, nicht zu überdrehten Erzählstil der den Lesefluss enorm vorantreibt. Ich mochte die Ausdrucksweise und den Wortlaut, sowie auch die detailgetreuen Charaktere.

 

Nach dem aprupten Ende freue ich mich sehr auf den letzten Band, auf den wir Gott sei Dank nicht mehr ein ganzes Jahr warten müssen, sondern der bereits im Juni 2022 erscheint.

 


Mein Fazit:

 Ein absolut gelungener Zwischenteil einer sehr originellen Fantasytrilogie, deren Finale ich in ungeduldiger Erwartung bereits entgegenfiebere. Wer gerne etwas anspuruchsvollere Fantasy mit einer komplexeren Fantasywelt  liest, der kommt hier voll und ganz auf seine Kosten. Mehr als 5 Sternchen kann ich nicht vergeben, das lässt mein Bewertungssystem nicht zu. Daher gibt es von mir eine ganz klare Leseempfehlung mit 5 Büchersternchen.




Donnerstag, 16. Dezember 2021

Die Verschwundene

 WERBUNG/REZENSION

 

Infos zum Buch

Autorin: Rachel Hawkins

Verlag: HEYNE

Erschienen am: 13.12.2021

Genre: Thriller

Seiten: 416

Preis: 13,- Euro (Broschiert)

Ebook: 4,99 Euro

 

 

 

 

 

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Klappentext:

In Thornfield Estates – einem Wohnviertel voller Prachtvillen, glänzender Geländewagen und gelangweilter Hausfrauen – hält sich Jane als Hundesitterin über Wasser. Hier lernt sie den geheimnisvollen Eddie Rochester kennen, dessen Frau Bea zusammen mit ihrer besten Freundin bei einem Bootsunfall verschwand. Eddie ist nicht nur reich und gut aussehend, sondern auch die Sorte Mann, nach der sich Jane immer gesehnt hat. Die beiden verlieben sich, und Jane zieht bei Eddie ein. Doch Bea scheint wie eine unsichtbare Macht zwischen ihnen zu stehen. Jane drängen sich immer mehr Fragen auf: Wer war diese geheimnisvolle Frau? Wie kam sie ums Leben? Und welches dunkle Geheimnis verbirgt sich hinter der Fassade der Traumvilla?

 

(Quelle: www.penguinrandomhouse.de)

 

 

Meine persönliche Meinung

 

 


Das Cover:

Das Cover macht neugierig. Es wirkt leicht mysteriös und schauerlich, das einsame Herrenhaus im Hintergrund lässt jede Menge spannende Geheimnisse vermuten.

 


Die Story:

Der Einstieg wurde mir von der Autorin sehr leicht gemacht. Eigentlich beginnt das Ganze sogar wie in einem kitschigen Märchen. Hundesitterin aus ärmlichen Verhältnissen kommt mit steinreichem Traummann zusammen. Soweit so gut. Zum einem sehr großen Teil werden die ersten Kapitel  aus der Perspektive von der Hundesitterin Jane geschildert, sie sich gerade so über Wasser hält, indem sie die Hunde verwöhnter und steinreicher Menschen ausführt. Was Jane über die Hundebesitzer wirklich denkt, erfährt der Leser recht schnell, was mir persönlich auch sehr gut gefallen hat, da man so einen tiefen Einblick in Janes Gedankenwelt und ihren Charakter erhält.

 

Eddie scheint nahezu perfekt, gutaussehend, steinreich, gebildet und trotzdem sympathisch. Jedoch überschattet das Verschwinden seiner Frau Bea sein ganzes Glück. Was ist wirklich passiert?

 

Nachdem der Leser nun eingehend Eddie und Jane kennengelernt hat, swicht das Buch um. In diesen Kapiteln findet Bea Gehör. Die Story wechselt dabei immer wieder die Zeitebenen, was ich äußerst spannend empfand. Hier erfährt man auch wieder viel über die Nachbarschaft, die auf mich ein wenig das Flair der Serie "Desperate Housewieves" aufweist.

 

Die Autorin hat eine atemberaubend spannende Atmosphäre geschaffen. Sie folgt einem roten Faden und man kann sich richtig gut ins Geschehen hineinversetzen.

 

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und ermöglicht dem Leser, der Story leicht zu folgen.

 

Die Autorin versteht es, durch geschickte Wendungen den Verdacht jedes Mal auf jemand anderes zu legen, gerade wenn man glaubt zu wissen, was passiert ist und wer hinter all dem steckt. Gerade die Zeitsprünge und die Perspektivenwechsel sorgen für einen konstanten Spannungsbogen mit einer gehörigen Portion Dramatik.

 

Die Charaktere empfand ich zu Beginn als etwas gewöhnungsbedürftig. Ich fragte mich die ganze Zeit, was hat Jane zu verbergen. Nach und nach erfährt man viel über ihre Vergangenheit. Dass sie ständig versucht, bei den stinkreichen Frauen dazuzugehören, obwohl sie diese insgeheim allesamt verachtet, konnte ich persönlich nicht so ganz nachvollziehen. 

Auch Bea konnte ich zu Beginn nicht so richtig etwas abgewinnen. Sie wirkt auf mich anfangs sehr oberflächlich und auch naiv. Und immer stellte sich mir die Frage, sind die Dinge aus Beas Sicht tatsächlich so passiert, oder entspringen sie nur deren Fantasie.

 


Mein Fazit:

Der Autorin ist ein genialer Mix aus Thriller und Drama gelungen, der den Leser immer wieder zum Weiterlesen animiert. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, da mich der Spannungsaufbau so in Atem gehalten hatte. Von mir gibt es für ein spannendes Setting und facettenreiche Charaktere natürlich 5 von 5 möglichen Büchersternchen. Ein Thriller, ganz nach meinem Geschmack.

 

 


Freitag, 10. Dezember 2021

Like Snow we fall

WERBUNG/REZENSION

 

Infos zum Buch

Autorin: Ayla Dade

Verlag: Penguin Verlag

Erschienen am: 09.11.2021

Seiten: 528

Lesealter: ab 14 Jahre

Genre: Romance

Preis: 12,- Euro (Broschiert)

Ebook: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

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Klappentext:

Als Paisley mit nichts als ihren Schlittschuhen im Gepäck im verschneiten Aspen ankommt, raubt ihr die bezaubernde Winterwunderlandschaft den Atem. Angesichts des mit einer glitzernden Eisschicht überzogenen Silver Lake vor der mächtigen Kulisse der Rocky Mountains vergisst sie für einen Moment, dass sie vor ihrem alten Leben flieht. Ab jetzt zählt für sie nur noch die Zukunft: Die begabte Eiskunstläuferin nimmt einen Trainingsplatz an der renommiertesten Schule Aspens an und träumt insgeheim von Olympia. Auf ihrem Weg an die Spitze darf sie sich auf keinen Fall ablenken lassen – schon gar nicht von dem selbstverliebten Snowboarder Knox. Von allen gefeiert und unverschämt attraktiv, steht er im Mittelpunkt jeder Party. Paisley versucht, die Anziehungskraft zwischen ihnen zu ignorieren, denn er ist nicht gut für sie – bis sie unerwartet eine andere Seite an ihm kennenlernt ...

 

(Quelle: www.penguinrandomhouse.de)

 

 

 

Meine persönliche Meinung

 


Das Cover:

Das Cover ist so zauberhaft, dass man das Buch einfach in die Hand nehmen muss. Die Schneeflocken glitzern und es ist ein angenehm raues Gefühl, darüber zu streichen. Das Coverdesign gibt sich sehr viel Mühe, ein winterliches Flair zu vermitteln.

 


Der Inhalt:

Die Story wird aus zwei Perspektiven in der Ich-Form geschildert. Zuerst lernt der Leser die junge Eiskunstläuferin Paisley kennen, die im romantisch verschneiten Aspen mit fast nichts als einem Jutesack und ihren Schlittschuhen einen Neuanfang wagen möchte. Sofort erkennt man, dass Paisley trotz ihrer jungen Jahre schon einiges durchmachen musste und ein Geheimnis mit sich herumträgt.

 

Dann ist da noch der zunächst sehr arrogante und von sich eingenommene Snowboarder Knox. Er stammt aus reichem Haus und seine „Beziehungen“ dauern nie länger als eine Nacht an. Auf den ersten Blick scheint er sehr oberflächlich und unsympathisch. Das ändert sich jedoch ganz schnell, als man hinter seine Fassade blicken darf in den Kapiteln, welche aus seiner Sicht geschrieben werden. Auch Knox hat seine Gründe, niemanden hinter seine Fassade blicken zu lassen. Er hat auch sein Päckchen zu tragen und wieder einmal zeigt sich mir als Leserin, dass man niemanden auf den ersten Blick vorverurteilen sollte.

 

Die traumhafte Kulisse des romantisch-verschneiten Örtchen Aspens wird hier sehr detailliert und real beschrieben. Es fühlt sich so an, als wäre man direkt vor Ort. Da ich selbst begeisterte Skifahrerin bin, konnte ich mich richtig gut in die Winterwunderlandschaft wegträumen. Ich konnte richtig den eisigen Wind spüren, der einem ins Gesicht weht, während man den Abhang hinunterbraust.

Zunächst wirkte das Setting etwas klischeehaft auf mich. Hübsches Mädchen aus ärmlichen Verhältnissen kommt irgendwo neu an und verliebt sich nach längeren Zickereien in den Sonnyboy. Es gelingt ihr natürlich, was sonst keiner Frau zuvor gelang, das Herz des Herzensbrechers zu erobern. Manche Szenen zwischen Paisley und Knox waren für mich persönlich tatsächlich etwas zu kitschig. Jedoch nach der Hälfte des Buches erfährt man näheres über die Vergangenheit von Paisley. Und hab hier konnte das Buch wirklich mein Herz berühren. Es wird sehr emotional und man sollte sich auf jeden Fall mehrere Packungen Taschentücher parat legen. Im Klapptentext selbst hätte ich mir auch zuvor eine kleine Triggerwarnung gewünscht. Denn manche Szenen gehen nicht spurlos an einem vorbei und ich stelle mir vor, wenn man ähnliches erlebt hat wie Paisley, dass man dann durchaus ein paar Mal tief durchatmen muss.

 

In dem Buch werden Themen wie Armut, schwierige soziale Verhältnisse und Gewalt angesprochen. Eine heile Welt gibt es hier in beiden Perspektiven nicht und man hofft, dass die beiden Protagonisten zueinander finden und sich gegenseitig Halt geben. Die Ängste und das Verhalten von Paisley werden von der Autorin sehr lebensnah und authentisch dargestellt, so dass man dieses Mädchen einfach nur gerne in den Arm nehmen möchte um ihr zu sagen „alles wird wieder gut“!

 

Die übrigen Charaktere werden auch sehr liebevoll von der Autorin dargestellt und zur richtigen Zeit ins Spiel gebracht. Der zweite Band „Like Fire we burn“ soll von den Nebencharakteren Aria und Wyatt handeln und auf ihre Geschichte, vor allem auf deren Fortsetzung bin ich schon jetzt mehr wie gespannt.

Das Zusammenspiel von Paisley und Knox war vor allem im letzten Drittel des Buches einfach perfekt. Die beiden scheinen wie füreinander geschaffen und man kann ihnen nur wünschen, dass ihre Liebe alle Hindernisse zu überwinden vermag.

 

Die Autorin folgt einem roten Faden und bei jedem Kapitel hat man einfach unbändige Lust, immer weiter zu lesen. Das Wortbuilding wird durch einen sehr bildhaften und poetischen Schreibstil gepaart mit subtiler Spannung geprägt.

 


Mein Fazit:

Insgesamt kann ich dieses Buch sehr empfehlen. Tolle Plottwists und einzigartige Charaktere, sowie eine romantische Kulisse konnten mich hier voll und ganz überzeugen und fesseln. Dafür gibt es von mir eine ganz klare Leseempfehlung mit 5 von 5 Büchersternchen.

 


 

Der Klang des Feuers - Wayfarer Saga Teil 3

WERBUNG/REZENSION

 

Infos zum Buch

Autorin: C. E. Bernhard

Verlag: penhaligon

Genre: Fantasy

Erschienen am: 22.11.2021

Teil einer Reihe: ja, Teil 3 von 3

Seiten: 416

Preis: 15,- Euro (Broschiert)

Ebook: 12,99 Euro

 

 

 

 

 

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Klappentext:

Der Wanderer Weyd und seine Freunde haben eine dunkle Wildnis durchreist, um die sagenumwobenen Türme des Lichts zu erreichen. Doch die drei Bauwerke sind so tödlich wie ein Waffenarsenal und verlangen den Gefährten Schreckliches ab. Das Schlimmste steht Weyd allerdings noch bevor: Wenn er das Feuer an der Turmspitze entzünden will, muss er ein unmenschliches Opfer bringen – oder sich stattdessen für ewige Finsternis entscheiden ...

(Quelle: www.penguinrandomhouse.de)

 

 

 

Meine persönliche Meinung

 

 


Das Cover:

Das Cover ist wieder mal genial. Es passt so perfekt zu den anderen Bänden. Ich könnte es immer wieder anschauen und mich in die Story hineinträumen.

 


Der Inhalt:

Sehr ungeduldig habe ich diesem finalen Band hingefiebert und konnte es kaum erwarten, ihn endlich in Händen zu halten. Die beiden vorangehenden Bände waren mir noch sehr präsent. Und als das Buch dann endlich bei mir ankam, konnte ich mich schon gleich wieder in die magische und gefahrenvolle Welt von Caer und Weyd hineinstürzen.  Das Ende vom letzten Band war ja schon etwas fies und ich fragte mich die ganze Zeit, wie es Weyd und seinen Gefährten wohl gelingen mag, diese selbsterlegte Aufgabe zu erfüllen.

Dieser Band hier schließt nahezu nahtlos an den Vorgänger an und man wird sogleich als Leser wieder in die Welt von Caer und Weyd und all den anderen tollen Charakteren hineingezogen.

 

Die Sogwirkung lässt hier auch kein Stück nach. Ich hatte das Gefühl, dass die Seiten einfach so dahinfliegen und war wieder regelrecht gefangen. Das ist nicht zuletzt dem angenehmen Schreibstil der Autorin geschuldet, die es wieder mal geschafft hat, mich mit diesem einzigartigen Setting zu fesseln.

 

Auch hier macht sich der Leser wieder auf eine gefahrenvolle und abenteuerliche Reise, deren Ende zunächst ungewiss erscheint. Eine neue magische Bedrohung und eine Teilung der Gefährten machen diesen Teil hier noch düsterer und zum Teil auch emotionaler.

 

Manchmal musste ich während dem Lesen kurz die Luft anhalten, da die Spannung an manchen Stellen kaum noch auszuhalten war. Ich konnte mit jedem der Reisegefährten mitfiebern und hoffen, dass es gut ausgeht.

 

Die Atmosphäre war an vielen Stellen trostlos und man konnte die Verzweiflung der durch den Krieg geprägten Menschen richtig spüren. Hier hat die Autorin ein nahezu magisches Geschick, die Charaktere und die mittelalterlich anmutende Kulisse lebendig erscheinen zu lassen.

 

Der Schreibstil ist sehr flüssig und poetisch. So manches Mal dachte ich mir, „wie kann eine so relativ junge Autorin so berührend und spannend schreiben?“.

 

Mit dem Ende war ich dann auch recht zufrieden, jedoch auch traurig, dass ich das Buch wieder innerhalb so kurzer Zeit weggesuchtet hatte.

 

Auch das digitale Bonusmaterial, welches den Leser begleitet ist hier wieder eine nette und ideenreiche Zugabe.

 


Mein Fazit:

Für diesen Band und für die komplette Trilogie gibt es von mir eine ganz klare Leseempfehlung. Ein magisches Setting, bildhafte Schauplätze und vor allen Dingen liebenswerte Charaktere sorgen für viele abenteuerliche und vergnügliche Lesestunden. Dafür hat das Buch einfach 5 von 5 Büchersternchen verdient.

 


 

Kaiserliches Bücherreich

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