Samstag, 20. Oktober 2018

Break down - Sie musste sterben und du bist schuld


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Titel: Break down – Sie musste sterben und du bist schuld

Autorin: B. A. Paris

Verlag: blanvalet

Erscheinungsdatum: 20.08.2018

Seiten: 448

Genre: Thriller

Preis: 9,99 Euro (Taschenbuch)

Ebook: 9,99 Euro


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Leseprobe: >>KLICK<<









KLAPPENTEXT:

Eine einsame Landstraße. Eine ermordete Frau. Und du bist die Einzige, die ihr hätte helfen können.

Es ist dunkel, ein Unwetter tobt und die junge Lehrerin Cass will so schnell wie möglich nach Hause. Als sie auf der verlassenen Landstraße ein parkendes Auto sieht, trifft sie eine folgenschwere Entscheidung. Sie steigt nicht aus, um der Fahrerin Hilfe anzubieten. Sie fährt weiter. Am nächsten Tag erfährt sie, dass die Frau in ihrem Auto ermordet wurde. Und nicht nur das: Cass kannte das Opfer. Von Schuldgefühlen geplagt, fragt sie sich, ob sie die schreckliche Tat hätte verhindern können. Dann erhält sie plötzlich anonyme Anrufe – am anderen Ende nur bedrohliches Schweigen. Ist der Mörder jetzt auch hinter Cass her?
(Quelle: www.randomhouse.de)






Meine persönliche Meinung







Das Cover:
Das Cover passt richtig gut zum Plot, die nasse Windschutzscheibe, die verregnete Straße, man kann sich schon gleich auf einen spannenden Thriller gefasst machen.




Die Handlung:
Die Protagonistin, Lehrerin Cass fährt gleich zu Beginn des Buches in einem Unwetter nach Hause. Auf der verlassenen Landstraße, die als Abkürzung dient, fällt ihr ein parkendes Auto auf. Obwohl sie vorher überlegt hat, kurz anzuhalten, entschließt sie sich letztendlich dagegen, da die Frau im Auto nicht so aussieht, als würde sie Hilfe benötigen. Den Tag darauf erfährt Cass jedoch, dass eben jene Frau ermordet wurde und sie das Opfer sogar kannte. Von Schuldgefühlen geplagt fragt sich Cass, ob sie einen Mord hätte verhindern können, wenn sie angehalten hätte.
Kurz darauf erhält sie anonyme Anrufen und ist sich sicher, dass diese von dem Mörder stammen.

Cass wird mehrfach von Gedächtnisschwund und plötzlichen Flashbacks geplagt. Dies führt dazu, dass sie sogar regelrecht besessen wird von dem Gedanken, dass der Mörder es nun auf sie abgesehen hat.

Die Geschichte ist von Anfang an sehr spannend und man fragt sich als Leser sogleich, wie hätte man wohl selbst reagiert. Ich persönlich könnte diese Frage nicht beantworten. Hätte ich angehalten oder wäre ich weitergefahren, ich weiß es nicht.

Die Atmosphäre des Buches ist konstant sehr düster und bedrohlich. Die Spannung wird stet gehalten und genau das hat es mir unmöglich gemacht, das Buch aus der Hand zu legen. Die Zusammenhänge sind zu Beginn etwas verwirrend für mich, ergaben aber nach und nach ein greifbares Muster.




Fazit:
Dieser Thriller hat es geschafft, mich zwei Nächte lang in Atem zu halten und mir fast vor lauter Spannung auf die Nägel zu beißen (zum Glück hab ich Gelnägel, so dass ein Herumkauen nicht möglich ist – lach).

Für kurzweilige Spannung und verwirrende Momente vergebe ich hier 4 von 5 möglichen Büchersternchen.


MEG




Titel: MEG
Autor: Steve Alten
Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum: 09.07.2018
Seiten: 400
Genre: Abenteuer/Horror/Thriller
Preis: 9,99 Euro (Taschenbuch)
Ebook: 9,99 Euro

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Klappentext:
Im Marianengraben südwestlich von Burma hat »Carcharodon megalodon« überlebt - MEG, ein Vorfahre des weißen Hais und eines der gefährlichsten Raubtiere, das je existierte. Der Herrscher der Meere, eine Killermaschine. Jonas Taylor, ein berühmter Tiefseeforscher, ahnt es. Auf einer Tauchstation in ozeanischen Tiefen stellt sich heraus, wie recht er hat. MEG gelingt es, in die oberen Wasserschichten aufzusteigen, wo der gigantische Hai fortan sein Unwesen treibt. Die Jagd beginnt - und dieses Mal ist der Mensch das Opfer ...

Meine persönliche Meinung:



Das Cover:
Die Neugestaltung des Covers finde ich sehr passend, da sie genau das Plakat des Kinofilmes abbildet.




Die Handlung:
Seit dem Hype um den Megalodon und der Verfilmung dieses nun schon älteren Werkes war ich regelrecht neugierig, was mich hier erwartet. Die Faszination meines Sohnes über den Megalodon und den Marianengraben habe wohl auch etwas auf mich abgefärbt. Den Film habe ich nicht gesehen, also kann ich diesbezüglich keinerlei Vergleiche ziehen, sondern nur über das Buch berichten.

Der Plot wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert, aus Sicht des Kaptains, aus Sicht der Menschen aber auch, und das war für mich das faszinierende daran, aus Sicht des Hais.
Im Marianengraben hat der Carcharodon megalodon, der Vorfahre des weißen Hais überlebt, ein sehr gefährlicher und blutrünstiger Killer, der einem das Fürchten lehrt – MEG. Was der Tiefseeforcher Jonas Taylor bisher geahnt hat, wird nun schreckliche Wirklichkeit, MEG gelangt an die Oberfläche und versetzt die Menschen dort in Angst und Schrecken.

Es werden hier verschiedene Handlungsstränge beschrieben, bevor das Buch an Fahrt gewinnt und auf die Bestie richtig eingegangen wird. Die ersten Kapitel ziehen sich leider etwas dahin, bis ich mal richtig in die Geschichte eintauchen konnte.

Man erfährt in dem Buch sehr interessante Hintergrundinfos über die Marianengraben und über die Meereslebewesen.

Spannende und actiongeladene Szenen ließen mir teilweise regelrecht das Blut gefrieren und ich konnte schon ahnen, wann Megalodon wieder zuschlägt.
Man muss dieses Buch tatsächlich selbst erlebt haben, um es beschreiben zu können, ohne zuviel zu spoilern.




Fazit:
Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen, es war spannend aufgebaut, gut recherchiert, jedoch waren manche Kapitel gerade am Anfang einfach zu langatmig geraten und mir fehlte einfach die Geduld.

Dennoch vergebe ich diesem Buch verdiente 4 von 5 möglichen Büchersternchen und bin nun auf den Film gespannt, den ich mir dann ansehen werde, sobald er auf DVD erscheint.


Das Haus der geheimnisvollen Uhren


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Infos zum Buch

Titel: Das Haus der geheimnisvollen Uhren
Autor: John Bellairs
Verlag: heyne fliegt
Erscheinungsdatum:10.09.2018
Genre: Fantasy/Kinderbuch/Abenteuer
Seiten: 224
Leseniveau: Kinder und Jugendliche 
Preis: 9,99 Euro (Taschenbuch)
ebook: 9,99 Euro


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Klappentext:
Weil seine Eltern bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind, muss der 10-jährige Lewis zu seinem Onkel Jonathan ziehen. Zum Glück ist Onkel Jonathan nicht nur nett, sondern er lebt auch in einem uralten Haus voller Geheimgänge, verwinkelter Flure und versteckter Zimmer. So etwas hat sich Lewis schon immer gewünscht! Und das Tollste ist: Onkel Jonathan kann zaubern! Der frühere Besitzer des Hauses war allerdings auch ein Zauberer, und zwar ein sehr böser. Irgendwo tief in den Mauern hat er eine Uhr versteckt. Eine Uhr mit der Macht, das Ende der Welt herbeizuticken. Als ihm sein neuer Schulfreund das nicht glaubt, beschließt Lewis kurzerhand, selbst zu zaubern. Mit fatalen Folgen …






Persönliche Meinung




Das Cover:
Die Covergestaltung bei dieser Neuauflage ist dem Kinofilm angepasst und ich persönlich finde dieses Cover auch weitaus ansprechender als bei der Erstauflage. Das Cover vermittelt ein gruseliges Flair mit dem Protagonisten, der vor dem Tor des Herrenhauses steht.



Die Handlung:
Den Kinofilm habe ich nicht gesehen und werde ihn mir erst ansehen, wenn er auf DVD erscheint, so kann ich keine Vergleiche ziehen und ganz neutral an das Buch herangehen.

Zu Beginn lernte ich den jungen Lewis kennen auf dem Weg zu seinem Onkel. Obwohl Lewis noch klein ist, wirkte er auf mich recht aufgeweckt. Die Atmosphäre rund um das Haus ist schon gleich recht düster und geheimnisvoll. Durch den angenehmen Schreibstil liest sich das Buch auch sehr flüssig.

Man erlebt als Leser direkt das Abenteuer von Lewis und dessen Onkel. Man merkt schon, dass es sich um ein Kinderbuch handelt, deswegen ist hier der Gruselfaktor auch nicht ganz so hoch wie zunächst erwartet. Es handelt sich hier eher um ein Abenteuer eines kleinen elternlosen Jungen mit vielen magischen Fantasyelementen.

Die Umsetzung der Grundidee fand ich sehr gelungen und der Autor hat auch eine sehr angenehme Art, die Szenen spannend zu gestalten.

Das Buch umfasst auch gerade mal 224 Seiten, und dank dem sehr flüssigen Schreibstil ist das Buch gerade für Leseanfänger ganz gut geeignet.



Fazit:

Ein wirklich gelungenes Kinderbuch, welches ich auch meinem kleinen Sohn vorlesen werde. Fantasy wurde hier mit Abenteuer und einem kleinen Hauch von Grusel richtig schön vermischt. Ich vergebe 5 von 5 möglichen Büchertsternchen und würde das Buch jederzeit Kindern und jungen Erwachsenen weiterempfehlen.



Freitag, 19. Oktober 2018

Die Herrin des Winterpalasts



Infos zum Buch:
Titel: Die Herrin des Winterpalasts
Autor: Christopher W. Gortner
Verlag: Goldmann
Erscheinungsdatum: 17.09.2018
Genre: Historischer Roman
Seiten: 672
Preis: 10,00 Euro (Taschenbuch)
ebook: 9,99 Euro

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Klappentext:
Kopenhagen 1863: Minnie wächst behütet im Kreise ihrer liebevollen Familie auf. Als ihr Vater den dänischen Thron besteigt, verändert sich das Leben der jungen Prinzessin aber schlagartig. Nun von dynastischer Bedeutung soll Minnie den Romanow Zarewitsch, Thronfolger des fernen und gewaltigen Russischen Kaiserreiches ehelichen. Was als politische Bindung beginnt, entwickelt sich bald zu einer großen Liebe. Die neue Zarin wird vom Volk verehrt, doch die schillernden Romanows sind dem Untergang geweiht. Mit dem zerstörerischen Weltkrieg zieht ein Sturm herauf, der alles zu vernichten droht, was Minnie liebt ...






Persönliche Meinung




Das Cover:
Das Cover ist einfach wunderschön, die Protagonistin Minnie im verschneiten St. Petersburg, das passt einfach. Auch die Farbzusammensetzung die größtenteils in kühlen Blau- und Grüntönen gehalten ist, harmonisiert im Kontrast zu Minnie’s elegantem weißen Kleid.




Die Handlung:
Wir befinden uns als Leser im Jahre 1863 und werden sogleich in jene Zeitepoche versetzt. Die Romanows, eine Ära, die nie vergessen sein wird, alleine schon bekannt durch die Verfilmung der verschollenen Zarentochter Anastasia. Jedoch spielt dieser Roman noch weit vor dem Untergang des Hauses Romanow.

Es geht hier um die dänische Prinzessin Dagmar (hier wird sie stets Minnie genannt), der Ehefrau des Zaren Alexander III. Es wird zunächst ihr Leben in Dänemark beschrieben und wie es kam, dass ihr Vater König wurde.
Minnie gefiel mir als Protagonistin auf den ersten Blick, da sie eine sehr toughe Frau ist, und mit ihrer Meinung nicht hinterm Berg hält, was für diese Zeit jedoch recht ungewöhnlich ist. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und übt sehr oft Kritik.

Der Autor, von dem ich bisweilen noch kein Werk gelesen hatte (wieso eigentlich??), versteht es gut, den Leser in diese Zeitebene zu entführen, ohne einen mit zu vielen Zahlen und Daten und auch Namen zu überfordern. Er schildert sehr detailiert, wie Minnie in ihrer Rolle als liebende Mutter und Zarengattin aufging und agierte. Ich fühlte mich sehr nahe in die Geschichte hineinversetzt und langweilte mich keine Sekunde, obwohl der Roman sehr viel von einer Biographie aufweist.

Da ich ohnehin ein sehr sehr sehr großer Fan der Romanows bin, war dieses Buch ein absolutes Muss für mich und ich werde nun auch die anderen Werke dieses Autors lesen, da mir dessen angenehmer Schreibstil und die Art, wie er Orte beschreibt, sehr gut gefallen hat.




Fazit:

Das Buch war für mich ein sehr kurzweiliges Vergnügen und ein historischer Ausflug zur Romanow-Dynastie und ich möchte mich hier für die Bereitstellung des Leseexemplares nochmal extra beim Goldmann-Verlag bedanken. Da ich weder an der Recherche, noch an dem Schreibstil etwas auszusetzen hatte (ganz im Gegenteil), vergebe ich hier 5 von 5 Büchersternchen.


Das Mädchen aus Feuer und Sturm




Titel: Das Mädchen aus Feuer und Sturm
Autor: Renée Ahdie
Verlag: ONE
Erscheinungsdatum: 28.09.2018
Genre: Jugendbuch
Seiten: 416
Preis: 18,00 Euro
ebook: 13,99 Euro



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Klappentext:
Mariko ist die Tochter eines mächtigen Samurai und kennt ihren Platz im Leben. So klug und erfinderisch sie auch sein mag - über ihre Zukunft entscheiden andere. Als sie erfährt, dass sie den Sohn des Kaisers heiraten soll, nimmt sie ihr Schicksal hin. Doch auf dem Weg zu ihrer Hochzeit entkommt sie nur knapp einem blutigen Überfall - und nutzt ihre Chance, die Freiheit zu kosten: Als Junge verkleidet schmuggelt sie sich unter die Banditen und lernt eine ganz neue Welt kennen. Und sie verliert ihr Herz ... ausgerechnet an den Feind.
(Quelle: www.luebbe.de)





Meine persönliche Meinung






Das Cover:
Das Cover ist wunderschön anzusehen, jedoch könnte es leicht in die Irre führen. Ich persönlich hätte mir passend zum Plot eher eine mutige Samurei-Kämpferin auf dem Cover gewünscht, so dass man sich schon gleich richtig auf die Geschichte einstimmen kann.



Die Handlung:
Zu Beginn wurde ich durch die Protagonistin Mariko ganz stark an Mulan erinnert, die Frau, die wie ein Mann kämpft, mutig, stark und gleichermaßen intelligent. Da mich diese Geschichte schon immer fasziniert hat, war es klar, dass ich ein Buch, dessen Klappentext mich daran erinnert einfach lesen muss.

Die Protagonistin Mariko hatte es mir einfach angetan. Sie ist sehr wortgewandt und keinesfalls eine gewöhnliche Prinzessin. So nimmt sie es zunächst hin, dass sie bei der Wahl ihres zukünftigen Ehemannes nichts zu melden hat und den Sohn des Kaisers heiraten soll. Jedoch auf dem Weg zu ihrer Hochzeit kann sie einem Überfall entkommen und führt fortan ihren Weg als Junge verkleidet und in Freiheit fort. Sie schmuggelt sich sogar bei Banditen ein, die ihr eine ganz neue Welt offenbaren.

Mit Mariko ist der Autorin eine ganz tolle und bewundernswerte Protagonistin gelungen. Die Autorin schafft es, eine Geschichte, die vom Grundgedanken her nicht allzu neu ist, komplett neu zu erschaffen und umzusetzen. Auch die Liebe kommt in diesem Buch nicht zu kurz, jedoch wirkt dies auf mich als Leser nicht zu aufdringlich oder kitschig.

Man merkt, dass Mariko die Tochter eines Samurei ist. Mutig und entschlossen sind ihre Handlungsweisen, was mich jedes Mal fasziniert hat und sie mir nur noch sympathischer werden ließ.

Der Plot fließt in einer angemessenen Geschwindigkeit dahin und man hat das Gefühl, mittendrin zu sein. Manche Szenen sind dermaßen spannend, so dass es mir fast unmöglich war, das Buch aus der Hand zu legen.





Fazit:

Mit Das Mädchen aus Feuer und Sturm ist der Autorin ein richtig gutes und auch spannendes Werk gelungen. Wer die anderen Bücher aus ihrer Feder gelesen hat, deren Vorlage die schöne Geschichtenerzählerin Sherazade diente, und wem dies gefallen hatte, wird auch hier voll auf seine Kosten kommen. Mir persönlich ist dieses Buch die Vergabe der Höchstpunktezahl wert und ich vergebe ganze 5 von 5 möglichen Büchersternchen.


Sonntag, 2. September 2018

Das andere Haus



*Werbung/Rezension*


Infos zum Buch:

Autorin: Rebecca Fleet
Verlag: Goldmann
Erscheinungstermin: 20.08.2018
Genre: Thriller
Seiten: 352
Preis: 15,- Euro (broschiert)
ebook: 9,99 Euro

Gibt es hier zu kaufen: Goldmann











Klappentext:

Als Caroline und Francis ein Angebot zum Haustausch erhalten, zögern sie nicht lange. Voller Vorfreude beziehen sie ihr Urlaubs-Domizil in der Nähe von London. Doch dort stößt Caroline auf Details, die sie zutiefst verstören: ein ganz spezieller Blumenstrauß, die eingelegte CD, ein vergessenes Rasierwasser; scheinbar harmlose Gegenstände, die in Wahrheit aber mit dem dunkelsten Kapitel ihres Lebens verbunden sind – und mit einem Menschen, den sie für immer vergessen wollte. Ist es möglich, dass er sie in eine Falle gelockt hat? Und wer ist nun in ihrer eigenen Wohnung? Es beginnt ein psychologisches Verwirrspiel, das sie und alle, die sie liebt, ins Verderben zu reißen droht ...


Meine persönliche Meinung





Das Cover:

Das Cover sieht aus, als wäre es vorne zerrissen, was ihm die besondere Note gibt. Zu sehen ist ein Haus im viktorianischen Stiel. Ich finde das Cover wirklich passend und der Leser kann sich schon mal auf eine sehr spannende Story einstellen.




Die Handlung:

Zu Beginn zieht sich die Handlung ein wenig hin, jedoch ändert sich das nach den ersten 100 Seiten schlagartig. Das Buch wird überwiegend aus der Ich-Perspektive von Caroline geschrieben und sehr selten auch aus der Sicht ihres Mannes Francis. Es wird öfters zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her geswitcht, dies wird jedoch in den Überschriften der Kapitel sehr gut gekennzeichnet.

Caroline merkt zu gleich, dass mit der neuen Umgebung etwas nicht stimmt. Dauernd wird sie auf unangenehme Weise mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, worauf ich aber hier nicht näher eingehen werde, da sonst enorme Spoiler-Gefahr besteht.

Die Atmospähre des Buches ist durchgehend sehr düster und bedrückend. So wird der Leser schon direkt in die Probleme von Caroline und Francis involviert.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und durch den Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit wird es auch nie langweilig. Zum Schluss wird das Buch sogar richtig spannend und das Ende ist auch nicht direkt vorhersehbar.

Die Protagonisten fand ich recht authentisch. Caroline kam mir sehr weinerlich und ängstlich vor, jedoch nicht auf unsympathische Weise.





Mein Fazit:


Für ein Erstlingswerk fand ich das Buch sehr spannend und gut durchdacht. Für diese gelungene Mischung aus Drama und Thriller gibt es von mir 5 von 5 möglichen Büchersternchen.





Perfect Girlfriend - Du weißt, du liebst mich




*Werbung/Rezension*

Infos zum Buch:

Autorin: Karen Hamilton
Verlag: blanvalet
Erscheinungstermin: 09.07.2018
Genre: Thriller
Seiten: 448
Preis: 15,- Euro (broschiert)
ebook: 12,99 Euro

Gibt es hier zu kaufen: blanvalet











Klappentext:

Sie ist die perfekte Freundin. Sie würde alles für dich tun... Du kannst ihr nicht entkommen.

Juliette Price weiß genau, was sie will und wen sie will. Um ihrem Freund Nate nahe zu sein, wird sie Flugbegleiterin bei der Airline, für die er als Pilot arbeitet. Sie sind füreinander bestimmt, da ist Juliette absolut sicher. Dass Nate vor ein paar Monaten mit ihr Schluss gemacht hat, bedeutet nichts. Denn Juliette hat einen Plan, wie sie ihn zurückgewinnen wird. Sie ist die perfekte Freundin, und sie wird ihm zeigen, wie sehr er sie in seinem tiefsten Inneren noch liebt – und wenn er sie dafür erst einmal fürchten lernen muss ...





Meine persönliche Meinung





Das Cover:

Das Cover finde ich ansprechend und für den Plot ideal geeignet. Man sieht den Träger eines Flugzeuges und im Hintergrund die Augen der stalkenden Exfreundin.





Die Handlung:

Das Buch ist aus der Ich-Perspektive der Anti-Heldin Juliette geschrieben. Sie ist fast 30, Single und macht eine Ausbildung zur Flugbegleiterin. Da sie noch sehr an ihrem Exfreund Nate hängt und nicht akzeptieren will, dass Schluss ist, lässt sie nichts unversucht, diesen zurückzugewinnen. Die stalkt ihn regelmäßig über Facebook. Hier wird dem Leser nochmal explizit verdeutlicht, wie gefährlich die Social Media werden können.

Zum Teil hatte ich Mitleid mit Juliette, jedoch nur ganz am Anfang. Als ihre Besessenheit von Nate dann ins Krankhafte ausuferte, konnte ich teilweise nur noch fassungslos den Kopf schütteln und mich sogar für sie fremdschämen.

Vom psychologischen Aspekt gesehen ist dieses Buch durchaus sehr interessant. Es zeit die psychischen Abgründe einer verzweifelten Frau, die einfach nicht loslassen kann.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen, er ist sehr flüssig zu lesen. Auch dass manchmal Einblicke in Juliettes Vergangenheit gewährt wurden, fand ich hilfreich, um sie besser verstehen zu können.

Das Buch wird als Thriller deklariert, jedoch würde ich persönlich es eher in die Schiene “Drama“ kategorisieren. Für einen Thriller kam einfach zu wenig Spannung auf.

Die Protagonistin Juliette ist eine Soziopathin durch und durch, womit sie es mir schon schwer machte, Sympathie für sie zu entwickeln. An manchen Stellen dachte ich: „Mensch Mädchen, wie alt bist du eigentlich? 12?“. Allein die Sache mit der Facebook-Stalkerei machte es mir nicht leicht, mir hier eine Erwachsene vorzustellen.







Mein Fazit:


Alles in allem finde ich das Buch recht gelungen und es diente zur kurzweiligen Unterhaltung. Dennoch wollte leider der Funke nicht so recht überspringen. Woran lag's? Vermutlich an den doch manchmal recht kindischen Handlungsweisen der Protagonistin. Von mir gibt es hierfür daher auch nur eine mittelmäßige Bewertung mit 3 von 5 möglichen Büchersternchen.






Kaiserliches Bücherreich

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