Samstag, 7. November 2020

Rules for being a Girl - Sie kennt die Regeln und wird sie brechen

 WERBUNG/REZENSION

 

Infos zum Buch:

Autorinnen: Candace Bushnell/Katie Cotugno

Verlag: Dragonfly

Erscheinungsdatum: 22.09.2020

Seiten: 288

Preis: 15,- Euro (Broschiert)

Ebbok: 11,99 Euro

 

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Klappentext:

Wie alle Mädchen ist Marin an ihrer Schule mit lauter ausgesprochenen und unausgesprochenen Anforderungen konfrontiert: Schminke dich, aber trag nicht zu viel Make-up. Werd nicht zu dünn, aber auch nicht zu dick. Sei witzig, aber dränge dich nicht in den Mittelpunkt … Und Marin ist gut darin, die Regeln zu befolgen. Bis ein Vorfall mit ihrem Lehrer ihr die Augen öffnet. Erstmals sieht Marin, wie ungerecht Mädchen und Frauen behandelt werden. Und sie beschließt, sich nicht länger an die Spielregeln von anderen zu halten, auch wenn das bedeutet, dass sie sich gegen ihre eigenen Freunde stellen muss.

 

 

 

 

 

 

Meine persönliche Meinung

 

 


 

Das Cover:

Das Cover fällt einem direkt in’s Auge mit dem pinkfarbenen Schriftzug. Es wirkt doch sehr mädchenhaft und jugendlich und man denkt, es handelt sich hier um eine Teenieromanze.

 

 

 

 

 


 

Der Inhalt:

Der Einstieg ist recht leicht, man lernt die 17-jährige Schülerin Marin kennen und liest das Buch aus ihrer Perspektive. Dadurch erhält man detaillierte Einblicke in ihr Leben. Zunächst geht es in dem Buch hauptsächlich um die „Problemchen“ eines ganz normalen Teenagers. Shoppen gehen, mit der BFF plaudern, für Jungs schwärmen, die berühmte Frage: „was ziehe ich an?“, das alles beschäftigen die junge Marin, bis es zu einem unangenehmen Vorfall mit ihrem doch recht jugendhaften Lehrer kommt. Von da an nimmt die Story eine recht ernsthafte Thematik an und die Leichtigkeit der ersten Kapitel ist wie weggeblasen.

 

Nun steht Marin quasi alleine da. Niemand will ihr so recht glauben. Ablehnung schlägt ihr entgegen, was mich als Leserin oftmals mehr als wütend gemacht hat.

 

Marin gewinnt mit jedem Kapitel immer mehr an Stärke und Reife. Aus dem unbeschwerten Teenager wird eine mutige junge Frau, die meine Bewunderung verdient hat. Die Szenen werden sehr realitätsnah dargestellt. Leider ist es tatsächlich in der heutigen Gesellschaft so, dass es ein junges und hübsches junges Mädchen sehr schwer hat. Hier werden Vorurteile und der Kampf um Gleichberechtigung sehr realistisch geschildert.

 

Gegen Ende hatte ich mit meinen eigenen Emotionen zu kämpfen. Manche Seiten haben mich echt sprachlos gemacht.

 

Der Schreibstil ist sehr flüssig und leicht zu lesen. Die Kapitel sind jedoch sehr kurz, für meinen persönlichen Geschmack schon etwas zu kurz. Manche Wendungen kamen sehr überraschend. Sehr oft hätte ich Marin persönlich gerne angefeuert und ihr zugerufen: „richtig so, wehre dich, Mädchen!“.

 

Wer hier eine süße und humorvolle Teenieromanze erwartet, wird wohl enttäuscht werden. Das Buch hat eine sehr ersthafte Thematik, die von dem Autorinnenduo sehr gut aufgegriffen und umgesetzt wird. Mich hat das Buch regelrecht aufgewühlt.

 

 

 


 

Mein Fazit:

Ein richtig gelungenes Buch mir einer wichtigen Message für das junge, weibliche Geschlecht.  Für die tolle Schreibweise und realistischen Charaktere vergebe ich 5 von 5 Büchersternchen.

 


 

 

Samstag, 31. Oktober 2020

Die Erwählten- Tödliche Bestiummung

 

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Infos zum Buch

Autorin: Veronica Roth

Verlag: penhaligon

Erscheinungsdatum: 28.09.2020

Seiten: 576

Preis: 18,- Euro (Hardcover)

Ebook: 12,99 Euro

 

 

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Klappentext:

 

Mit ihrer dystopischen Trilogie »Die Bestimmung« hat Veronica Roth Bestseller-Geschichte geschrieben. Jetzt ist sie zurück, besser und stärker als jemals zuvor – mit ihrem ersten Fantasy-Roman für Erwachsene! Das Besondere: Der spektakuläre Urban-Fantasy-Zweiteiler beginnt, wo andere Romane enden – mit dem Sieg der Helden über den mächtigen dunklen Feind. Doch dieses Happy End ist nur vorübergehend. Zehn Jahre später stehen die Erwählten ihrem größten Gegner erneut gegenüber, und er treibt ein abgrundtief böses Spiel mit ihnen … Außergewöhnlich, neu und atemberaubend spannend kehrt Veronica Roth zurück zu ihren Wurzeln und einer urbanen Welt mit einer starken Heldin, die bereit ist, alles für ihre Freunde und ihre Liebe zu riskieren.

 

(Quelle: www.randomhouse.de)

 

 

 

 

 

 

Meine persönliche Meinung

 

 

 


 

Das Cover:

 

Das Cover gefällt mir richtig gut. Der blaue Hintergrund und die abgebildete Protagonistin Sloane, die in einen unendlichen Abgrund zu fallen scheint, passen sehr gut zum Inhalt des Buches.

 

 

 

 


 

Der Inhalt:

 

Auf dieses Buch habe ich eine gefühlte Ewigkeit ganz ungeduldig gewartet. Die Divergent-Trilogie von der Autorin ist mir noch immer in positiver Erinnerung.

 

Der Einstieg war etwas verwirrend. Man lernt die Protagonistin Sloane, eine der Erwählten, durch die Darstellung eines Journalisten kennen. Dass er sie nicht leiden kann, daraus macht er keinen Hehl und lässt Sloane auch in keinem guten Licht erscheinen.

 

Ich persönlich fand die Protagonistin einfach super. Sie hat eine sehr direkte und dickköpfige Art an sich, die ich einfach mochte.

 

Das Buch wird zum größten Teil aus Sloanes Sicht geschildert. Man erfährt von ihrer besonderen Verbindung zu „dem Dunklen“, was für den Verlauf der Geschichte enorm wichtig ist.

 

Ein weiterer Teil des Buches besteht aus Zeitungsberichten, was ich leider manchmal etwas langatmig und anstrengend empfand.

 

Die Story ist in drei Teile gegliedert, wovon der Erste sich etwas hinzieht. Aber ab dem zweiten Teil kommt etwas mehr Action rein, was man auch von Veronica Roth, der Autorin durch ihre vorherigen Werke gewohnt ist.

 

Der Kampf Gut gegen Böse wird hier richtig gut geschildert, jedoch leider nicht so spannend und aufregend, wie ich erwartet hätte.

 

Dieses Buch hier ist eher etwas für Erwachsene, das merkt man auch an dem durchweg erwachsenen Schreibstil. Ganz anders wie in der Divergent-Reihe hat man es hier auch mit Erwachsenen zu tun, die ihre Handlungen eher durchdacht haben.

 

Im letzten Teil hätte ich etwas mehr erwartet, denn leider besteht er aus einfach zu vielen Berichten. Da hätte ich es besser gefunden, wirklich mitten im Geschehen zu sein, statt dieses nur im Hintergrund zu erfahren.

 

Im Großen und Ganzen hat mich das Buch gut können unterhalten und es war spannend, dem Kampf zwischen den Erwählten und dem Dunklen beizuwohnen. Die Grundidee für die Story finde ich sehr originell und wurde auch meiner Meinung nach sehr gut umgesetzt. Die Rahmenhandlung ist schon ein wenig komplexer und auch anspruchsvoller als in den vorherigen Büchern der Autorin. Wer hier Dystopie, gepaart mit Action und Teenieromanze sucht, könnte leicht enttäuscht werden.

 

 

 

 


Mein Fazit:

 

Leider kann ich hier nicht die volle Punktezahl vergeben, da das Buch sich aufgrund der vielen Zeitungsausschnitte und Berichte etwas in die Länge gezogen hat. Aber alles in allem hat mir das Buch gut gefallen. Hier vergebe ich 4 von 5 magischen Büchersternchen.

 


Das Winterkarussell

 

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Infos zum Buch

 

Autorin: Anna Liebig

Verlag: blanvalet

Erscheinungsdatum: 21.09.2020

Seiten: 336

Preis: 10,- Euro (Taschenbuch)

Ebook: 08,99 Euro

 

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Klappentext:

Nachdem die fünfzehnjährige Antonia ihre Mutter bei einem Unfall verloren hat, findet sie sich bei ihrem bislang unbekannten Großvater Otto auf dessen Bauernhof im Taunus wieder. Die Annäherung zwischen dem mürrischen Greis und dem Teenager gestaltet sich schwierig – bis Antonia ein altes Karussell in der Scheune entdeckt. Sie ist ganz verzaubert von dem nostalgischen Fahrgeschäft, und eines Abends beginnt ihr Großvater schließlich zu erzählen: von damals, als er noch ein junger Schausteller war und sich auf dem Weihnachtsmarkt in Frankfurt zum ersten Mal im Leben unsterblich verliebte ...

 

(Quelle: www.randomhouse.de)

 

 

 

 

 

 

Meine persönliche Meinung

 

 

 

 


Das Cover:

 

Das Cover ist wunderschön, es glitzert märchenhaft. Die vorweihnachtliche Atmosphäre wird hier richtig gut eingefangen. Die Farbzusammensetzung mit den Lilatönen und in der Mitte dem Liebespaar vor dem Karussell geben den romantischen Inhalt des Buches auf wundervolle Weise wieder.

 

 

 


 

Der Inhalt:

 

Dass es sich hier um ein Weihnachtsbuch handelt, muss ich, glaube ich, nicht erst großartig erwähnen.

 

Der Einstieg ist sehr dramatisch und traurig. Wir schreiben das Jahr 1990, die 15-jährige Antonia wird auf den ersten paar Seiten zur Vollwaise. Der Vater verstarb vor ein paar Jahren und nun hat Antonia durch einen schweren Autounfall auch noch ihre Mutter verloren und somit auch den scheinbar einzig lebenden Verwandten. Kurzerhand muss Antonia in ein Heim, in dem sie sich alles andere als wohl fühlt.

 

Doch scheinbar gibt es doch noch einen Verwandten, von dem Antonia bisher nichts wusste. Ihr Großvater Otto, der nicht mal etwas von der Existenz seiner eigenen Tochter wusste, wurde kurzerhand vom Jugendamt benachrichtigt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und einem alles andere als schönen Kennenlernen entschließt sich Otto, seine Enkelin zu sich zu nehmen.

 

Nun, ich muss gestehen, bis hierhin fühlte ich mich extrem an “Heidi“ erinnert. Junges Waisenmädchen zieht zu unbekanntem, mürrischen Großvater und erweicht das Herz des alten Greisgrams. Da die Handlung jedoch in Frankfurt spielt, fehlen hier die Alpen und ganz so kitschig ist die Geschichte dann doch nicht.

 

Nach ein paar Kapiteln schwenkt das Buch um und es wird aus der Sicht von Otto geschildert aus dem Jahre 1935, kurz vor dem 2. Weltkrieg. Der junge Schausteller Otto, der mit seinem Vater und älterem Bruder mit ihrem Karussell von Ort zu Ort zieht, erlebt hier die erste große Liebe. Die bildhübsche und wohlhabende Marlene, kurz Lene jedoch scheint aus einer anderen Welt zu kommen. Trotz allen Unterschieden verlieben sich die beiden unsterblich ineinander.

 

Die Atmosphäre des Weihnachtsmarktes in Frankfurt, die zum größten Teil als Kulisse des Buches dient, wird hier von der Autorin so anschaulich beschrieben, als hätte man das Gefühl, man würde  selbst mit einem dampfenden Becher Glühwein dem Zauber innewohnen. Sehr lebhaft sah ich das antike Karussell vor mir, die leuchtenden Kinderaugen und die familiäre Atmosphäre

 

Der Großvater taut im Laufe des Buches immer mehr auf und lässt sich von Antonia und deren Freund Justus dazu überreden, das alte Karussell wieder fahrtauglich zu machen, um damit das junge Publikum auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt zu verzaubern. Währenddessen werden immer wieder Erinnerungen aus Otto’s Jugendromanze geschildert und wieso diese junge Liebe so tragisch enden musste.

 

Mehr als einmal musste ich beim Lesen zum Taschentuch greifen. Ich war emotional sehr aufgewühlt und auch gerührt.

 

Die Freundschaft, die sich zwischen Großvater und Enkelin im entwickelt, war richtig ergreifend.

 

Die Autorin hat hier eine märchenhafte und herzerwärmende Geschichte gezaubert mit einer sehr romantischen Kulisse, ideal für gemütliche Lesestunden im Winter mit einer leckeren Tasse Tee.

 

Der Schluss des Buches hat mich dann noch einmal richtig zu Tränen gerührt, denn die Autorin hat ein wunderschönes Happyend mit einer tollen Überraschung hingelegt.

 

Der Schreibstil ist sehr flüssig und es wurde richtig gut recherchiert. Nun habe ich selbst große Lust, einmal den Frankfurter Weihnachtsmarkt zu besuchen und eine Runde mit dem antiken Karussell zu drehen.

 

 

 


 

Mein Fazit:

 

Das Buch beinhalten viel Herzschmerz aber auch eine wunderschöne und rührende Weise und klingt noch ein wenig nach.

Für schöne Stunden vorm Kamin in der Weihnachtszeit ist dieses Buch genau das Richtige. Von mir gibt es für diese zauberhafte Geschichte 5 von 5 magischen Büchersternchen.


 

 



Kaiserliches Bücherreich

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